LONDON (IT BOLTWISE) – Die integrierte Wetter-App in Windows 11, MSN Weather, sorgt in aktuellen Leistungstests für Aufsehen. Bereits im Leerlauf soll sie mehr als 1,2 GB RAM belegen und bei aktiver Nutzung bis zu 1,6 GB erreichen. Im Vergleich dazu liegt eine entsprechende Wetter-App unter macOS laut den gleichen Angaben deutlich darunter. Betroffen sind vor allem Systeme mit 8 GB Arbeitsspeicher, auf denen die Last spürbar ins Betriebsgeschehen eingreift.

Windows 11 zeigt bei der Alltagstauglichkeit einen wunden Punkt: Die integrierte Wetter-App „MSN Weather“ fällt in Leistungsanalysen durch einen auffällig hohen RAM-Verbrauch auf. Während Wetterdienste üblicherweise im Hintergrund Daten laden und dabei vergleichsweise schlank bleiben sollten, berichten die vorliegenden Messungen, dass die App bereits im Leerlauf mehr als 1,2 GB Arbeitsspeicher bindet. Sobald Nutzer innerhalb der App navigieren, soll der Wert bis auf etwa 1,6 GB steigen. Genau diese Kombination aus „immer an“ und „rasch groß“ macht die Sache für viele PCs mit begrenztem Hauptspeicher besonders unangenehm.
Technisch lässt sich das Muster nachvollziehen, wenn man sich die Architektur der Anwendung anschaut. Laut den beschriebenen Untersuchungen basiert MSN Weather auf WebView2 und der Chromium-Technologie. Solche Komponenten sind in der Praxis oft dann effizient, wenn sie gezielt eingesetzt werden und ihr Content sauber begrenzt wird. In diesem Fall kommt jedoch hinzu, dass die App Werbeinhalte in die Oberfläche integriert. Genannt werden etwa Anzeigen von Drittanbietern wie Spotify oder dem Finanzdienstleister LendingTree. Wenn eine Web-Ansicht mit mehreren Ressourcenquellen, dynamischen Skripten und potenziell wechselnden Werbe-Assets im Hintergrund mitläuft, kann das den Speicherbedarf deutlich nach oben ziehen – und zwar unabhängig davon, ob der eigentliche Wetterdienst im Kern nur wenige Daten aktualisiert.
Markt- und Gerätekontext verstärkt den Effekt. Besonders Systeme mit 8 GB RAM werden in den Angaben als kritisch beschrieben: Die Wetter-App soll dort allein etwa 20 % der verfügbaren Ressourcen belegen. In einer weiteren Einordnung wird sogar von mindestens 10 % Belastung auf vergleichbaren Geräten ausgegangen. Für Nutzer bedeutet das nicht „nur mehr RAM“, sondern weniger Luft für Browser-Tabs, Hintergrund-Tools und Systemdienste. Genau hier spüren viele Anwender die typische Windows-11-Wirkungskette: Wenn der Arbeitsspeicher knapp wird, greifen Effekte wie stärkeres Paging oder das Zurückhalten von Caches, was die gefühlte Reaktionsfähigkeit insgesamt reduziert.
Zum Vergleich wird die Diskrepanz zwischen Plattformen besonders deutlich herausgestellt. In den vorliegenden Zahlen benötigt die Wetter-App unter macOS lediglich 246,7 MB RAM. Damit liegt sie demnach bei ungefähr dem Fünffachen dessen, was MSN Weather in der jeweiligen Referenz verbraucht. Dabei muss man solche Vergleiche immer mit Blick auf Implementierungsdetails lesen – UI-Komponenten, Aktualisierungsfrequenzen und die Einbindung externer Inhalte können sich unterscheiden. Trotzdem bleibt die Richtung klar: Wenn eine Wetter-App in einem „normalen“ UI-Nutzerfall mehrere Hundert Megabyte statt deutlich über einem Gigabyte RAM zieht, verändert das den Alltag messbar, vor allem bei niedrigeren Speicher-Konfigurationen.
Gleichzeitig zeigt die Meldung, dass Microsofts Produktstrategie an der Stelle noch nicht bis in die Detailkomponenten vorgedrungen ist. Zwar wird in dem Text erwähnt, dass andere Teile des Systems bereits modernisiert wurden – beispielsweise basiert der Dialog für Datei-Eigenschaften mittlerweile auf WinUI 3. Für die Wetter-App steht eine entsprechende Aktualisierung jedoch noch aus. Geplant sei langfristig ein kompletter Umbau der App auf Basis von WinUI, wobei konkrete Termine für diese Architekturänderung nicht genannt werden. Solange kein stabilisierendes Update veröffentlicht ist, bleibt die Lage damit vor allem eine Frage des Workarounds: Wie reduziert man die Last, ohne auf Wetterdaten verzichten zu müssen?
Als praktische Zwischenlösung wird ein Vorgehen vorgeschlagen, das den Funktionsumfang der App „umgeht“, statt ihn im Betrieb zu reparieren: Wetterinformationen sollen über den Browser Microsoft Edge abgerufen werden, kombiniert mit einem Werbeblocker wie uBlock Origin. Für diese Alternative wird ein deutlich geringerer RAM-Verbrauch genannt – rund 130 MB. Der Ansatz zielt dabei nicht auf den Wetterdienst selbst, sondern auf die Werbe- und WebView-Komponenten, die offenbar den Speicherhunger mit anheizen. Wer auf flüssige Performance angewiesen ist, kann damit die Wahrscheinlichkeit reduzieren, dass eine einzelne App den gesamten Systemrhythmus aus dem Takt bringt, bis Microsoft die Wetter-Architektur optimiert. Für Unternehmens-IT heißt das zudem: Bei der Systemstandardisierung sollte man nicht nur auf Funktionslisten achten, sondern auch auf die „Ressourcen-Fußabdrücke“ einzelner Default-Apps im Alltag.
💳 Amazon-Kreditkarte mit 2.000 Euro Limit bestellen!
🔥 Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!
🎉 Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!
- ★ 23-stufiges KI-Go-Training – Für Spieler mit Grundkenntnissen der Regeln – Entwickelt als intelligenter Trainingspartner passt sich die KI Spielern von 18K bis 9D an. Ideal für alle, die die Grundregeln bereits beherrschen und ihr Spiel verbessern möchten.
- IHR EMOTIONALER AI-BEGLEITER: Eiliko ist mehr als nur ein Anhänger, es ist ein charismatischer KI-Freund. Mit einem dynamischen LED-Bildschirm, der eine Vielzahl von animierten Gesichtern und Ausdrucksformen anzeigt, reagiert er auf Ihre Interaktionen mit einzigartiger Persönlichkeit und Charme.
- 【MEHR LEBEN FÜR DEINEN SCHREIBTISCH】 Lerne Eilik kennen – deinen kleinen Roboter-Freund mit Persönlichkeit. Mit liebevollen Animationen, ausdrucksstarken Reaktionen und spielerischen Interaktionen bringt Eilik mehr Freude in deinen Alltag. Ob auf dem Schreibtisch, im Büro oder am Nachttisch – Eilik wird schnell zu einem vertrauten Begleiter für besondere Momente.
- 【XL-Größe für gedeihende Pflanzen】Geben Sie Ihren Pflanzen den Raum, den sie verdienen! Unser verbessertes, großes 13,7 cm großes Design bietet Platz für Pflanzen mit einem Durchmesser von bis zu 8,9 cm und damit deutlich mehr Platz für Wurzelwachstum und Pflanzengesundheit im Vergleich zu kleineren, veralteten Modellen. Die Produktabmessungen betragen 13,6 x 13,6 x 13,2 cm und das Gerät wiegt nur 355 g.
- V28 Update - JETZT MIT NEUEN FUNKTIONEN! Als Reaktion auf das Ladeproblem von Loona haben wir das automatische Aufladen 2.0 verbessert. Diese Optimierung hilft Loona, die Ladewege in verschiedenen Szenarien zu erkennen und anzupassen, um die Erfolgsquote beim automatischen Aufladen zu erhöhen. Mobile Hotspots können sich mit Loona verbinden und überwinden WLAN-Einschränkungen, sodass Sie jederzeit und überall mit Loona interagieren können.
- Die besten Bücher rund um KI & Robotik!

- Die besten KI-News kostenlos per eMail erhalten!
- Zur Startseite von IT BOLTWISE® für aktuelle KI-News!
- IT BOLTWISE® kostenlos auf Patreon unterstützen!
- Aktuelle KI-Jobs auf StepStone finden und bewerben!
- Künstliche Intelligenz: Dem Menschen überlegen – wie KI uns rettet und bedroht | Der Neurowissenschaftler, Psychiater und SPIEGEL-Bestsellerautor von »Digitale Demenz«
Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "Windows 11: MSN Weather verbraucht deutlich mehr RAM als macOS-Wetter" für unsere Leser?


#Sophos
Es werden alle Kommentare moderiert!
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.
Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.
Du willst nichts verpassen?
Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "Windows 11: MSN Weather verbraucht deutlich mehr RAM als macOS-Wetter" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
Nutze die Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »Windows 11: MSN Weather verbraucht deutlich mehr RAM als macOS-Wetter« bei Google Deutschland suchen, bei Bing oder Google News!