LONDON (IT BOLTWISE) – Das Remake von „Zelda: Ocarina of Time“ soll vor allem dann Spaß machen, wenn ihr euren Zeitrahmen realistisch einplant. Für die Hauptgeschichte nennt das Spiel-Setup etwa 18 bis 20 Stunden, während wichtige Extras auf etwa 20 bis 25 Stunden hinauslaufen. Wer „100 Prozent“ mit allen Sammelobjekten anstrebt, landet eher bei rund 30 Stunden. Damit fällt das Remake spürbar kürzer aus als das Original mit 26 bis 28 Stunden für die Hauptstory.

Ob sich ein Remake für euch lohnt, entscheidet selten allein die Grafik. Beim „Zelda: Ocarina of Time“-Projekt spielt auch der Umfang eine Rolle: Wer nach einem vollen Wochenende wieder Zeit für andere Spiele haben will, braucht eine realistische Einschätzung zur Spielzeit. Genau daran knüpft die aktuelle Betrachtung an und macht deutlich, dass der neue Ableger vor allem in seiner Dramaturgie und im Rhythmus der Inhalte anders tickt als das ursprüngliche Abenteuer.
Für eine erste Orientierung werden drei Zeitfenster genannt. Für die Hauptgeschichte und alle Hauptmissionen solltet ihr mit etwa 18 bis 20 Stunden rechnen. Wollt ihr zusätzlich die Story zwar nicht permanent ausdehnen, aber dennoch wichtige Extras mitnehmen, sind es eher etwa 20 bis 25 Stunden. Der größte Sprung kommt bei „100 Prozent“, also wenn ihr alle Sammelobjekte einsammelt: Herzteile, Flaschen und goldene Skulltulas sollen demnach ungefähr 30 Stunden erfordern, bevor das Ziel wirklich abgeschlossen ist.
Damit ergibt sich ein klares Bild der Relationen: Das Remake liegt „ein gutes Stück“ unter dem Original. Für die Hauptstory des Klassikers werden im Schnitt 26 bis 28 Stunden genannt, während ihr im Remake bereits deutlich früher durch die zentralen Inhalte seid. Wichtig ist dabei die Formulierung „geschätzter Wert“: Je nachdem, wie vertraut ihr mit dem Spiel seid, kann die Spieldauer spürbar abweichen. Wer das Original kennt, findet bekannte Abläufe schneller wieder und kommt damit oft schneller durch, statt sich erneut an jede Drehung von Rätsel und Dungeon-Logik heranzutasten.
Besonders relevant ist die Frage, warum diese Zeitdifferenz entsteht. Der Kern bleibt zwar derselbe: Das Remake setzt auf eine dichte Atmosphäre und vor allem auf ikonische Rätsel, die in den Dungeons strukturgebend wirken. Gleichzeitig beeinflussen Vorkenntnisse die Reisezeit nicht nur über das Tempo beim Lösen, sondern auch über das Auffinden von Sammelobjekten. Zwar wurden einige Fundorte für Collectibles im Remake angepasst, doch das Vorwissen rund um Tempel und Bosskämpfe kann euch dennoch helfen, euch schneller zurechtzufinden und weniger Zeit mit Suchen zu verbringen.
Wenn ihr euch fragt, woran ihr im Alltag die richtige Erwartung kalibriert, liefert die Einordnung zur Herausforderung den nächsten Hinweis. In „Ocarina of Time“ liegt die Schwierigkeit weniger in einem hohen Schwierigkeitsgrad der Kämpfe, sondern stärker in der Logik der Dungeons. Das heißt: Selbst wenn euer Kampf-Fokus nicht besonders trainiert ist, kann euch die Spielzeit insgesamt dennoch gut einschätzbar bleiben, solange ihr die Rätselansätze sauber verfolgt. Umgekehrt gilt: Wer bei den Rätseln gern länger experimentiert, verschiebt die Gesamtzeit nach oben, ohne dass sich dafür zwingend der Schwierigkeitsgrad der Gefechte ändert.
Für die Planung heißt das konkret: Wenn ihr vor allem wissen wollt, wie lange ihr bis zum Ende der Hauptgeschichte braucht, bewegt ihr euch im Remake grob im Bereich von rund 18 bis 20 Stunden. Wollt ihr euer Abenteuer breiter aufstellen, aber ohne jeden optionalen Inhalt bis ins Detail zu optimieren, landet ihr mit „wichtigen Extras“ eher in einer 20- bis 25-Stunden-Spanne. Und wenn ihr den Anspruch verfolgt, wirklich alles einzusammeln, solltet ihr euch eher einen größeren Block von ungefähr 30 Stunden freihalten. Wer es besonders eilig hat, kann sich nach der genannten Logik sogar noch einmal Zeit sparen, indem er von der reinen Story-Zeit ungefähr zwei bis drei Stunden abzieht – vorausgesetzt, ihr macht nicht aus jedem Schritt ein ausführliches Metaspiel.
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