LONDON (IT BOLTWISE) – Linus Torvalds, der Schöpfer des Linux-Kernels, hat kürzlich über seine Nachfolge nachgedacht, während er die Veröffentlichung des ersten Release-Kandidaten für die Version 7.0 des Linux-Kernels ankündigte. In einem humorvollen Beitrag reflektierte er über die Bedeutung der Versionsnummern und die Zukunft des Projekts.

Linus Torvalds, der legendäre Entwickler hinter dem Linux-Kernel, hat in einem humorvollen Beitrag über seine Nachfolge nachgedacht. Anlässlich der Veröffentlichung des ersten Release-Kandidaten für die Version 7.0 des Linux-Kernels äußerte er sich selbstironisch über die Bedeutung der Versionsnummern. Torvalds erklärte, dass die Nummerierung der Kernel-Versionen im Wesentlichen bedeutungslos sei und nicht auf neue, aufregende Funktionen hinweise.
Torvalds betonte, dass die Entwicklung des Linux-Kernels seit langem nicht mehr auf der Grundlage von Funktionen oder der Unterscheidung zwischen stabilen und instabilen Versionen erfolgt. Die neue Hauptversionsnummer sei lediglich ein Marker für kontinuierlichen Fortschritt. Er scherzte, dass er keine konkreten Pläne habe, wenn die Versionsnummern zu groß werden, und dass er hoffe, bis dahin einen kompetenteren Nachfolger zu haben, der keine Angst vor großen Zahlen hat.
Die Linux-Community hat kürzlich einen Nachfolgeplan entwickelt, um die Zukunft des Projekts zu sichern. Torvalds, der derzeit 56 Jahre alt ist, könnte in den nächsten Jahrzehnten in den Ruhestand gehen, während der Kernel möglicherweise Version 19.x erreicht. Bis dahin wird erwartet, dass er sich anderen Interessen widmet, wie zum Beispiel dem Basteln an Gitarrenpedalen.
Technisch gesehen bringt die neue Version des Kernels einige interessante Neuerungen mit sich. Laut Berichten von Kernel-Beobachtern enthält die neue Version einen Patch, der die Unterstützung für die Programmiersprache Rust im Kernel festigt. Darüber hinaus gibt es Verbesserungen bei der Cache-Bereinigung, nicht störende Kernel-Updates und Unterstützung für neue Funktionen in AMD- und Intel-Prozessoren.
Die Entwickler haben auch Code hinzugefügt, um die Leistung unter den Architekturen RISC-V und LoongArch zu verbessern. Eine kuriose Änderung in dieser Version ist die Entfernung eines Modemtreibers für ThinkPads aus den 1990er Jahren, als diese noch von IBM hergestellt wurden. Torvalds forderte die Community auf, die neue Version zu testen, und scherzte, dass ein gemütlicher Spaziergang nach dem Essen ausreiche, um den neuen Kernel auszuprobieren.
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