HUNTSVILLE, ALABAMA / LONDON (IT BOLTWISE) – Maj. Kenneth G. Welch verbindet persönliche Mindset-Ansätze mit einem klaren Ziel: Counter-Unmanned Aircraft Systems (C-UAS) schneller und zielgenauer in die Truppe zu bringen. In seinem Rollenbild steuert er täglich Kosten, Zeitplan und Performance eines Programms für Mittelkaliber-Munition, das kleine Drohnen im Fokus hat. Der Text zeigt, wie eng abgestimmte Prototypenarbeit mit DEVCOM-AC dabei helfen soll, aus klassischen, langsamen Beschaffungsrouten auszubrechen. Gleichzeitig deutet Welch an, warum Teamkultur, Training und iterative Fehlertoleranz in der Erwerbsphase genauso entscheidend sind wie die technische Auslegung.

Maj. Kenneth G. Welch, Capability Program Executive für Munition und energetische Systeme, steht in einem Umfeld, in dem Zeitpläne über einsatznahe Fähigkeiten entscheiden. Während viele Beschaffungszyklen traditionell von langen Abstimmungen geprägt sind, beschreibt Welch seinen Einstieg in die Army Acquisition Workforce als bewusst „dynamisch und hands-on“. Diese Haltung passt zu dem Problem, das er als Product Manager für Medium Caliber im C-UAS-Team adressiert: Die Zahl tödlicher UAS-Systeme auf modernen Schlachtfeldern steigt, und die derzeitigen Gegenmaßnahmen gelten als unzureichend. Für Unternehmen in der Technologie- und Sicherheitswelt ist das ein Signal, wie stark operative Geschwindigkeit inzwischen zum Wettbewerbsfaktor geworden ist.
Technisch dreht sich bei Welch’ Arbeit weniger um Labor-Perfektion als um umsetzbare Wirksamkeit gegen Small UAS. Im Kern zielt sein Programm auf eine kinetische Lösung, also auf eine Wirkung über Projektil- bzw. Treffermechanik, die in der Lage ist, die Bedrohungslage für gepanzerte Verbände zu reduzieren. Konkret nennt der Text seine Zuweisung zum XM1228 Bradley Aerial Defeat Ground Enhanced Round (BADGER)-Programm, das die Letalität gegen UAS für Brigade Combat Teams erhöhen soll. Der technische Vergleich liegt hier nahe: Soft-Defence (Sensorik und Soft-Kill) und Hard-Defence (kinetische Effekte) werden oft parallel gedacht, doch der Engpass entsteht häufig bei Integration, Testdurchläufen und der Abstimmung von Zielprofilen.
Was Welch hervorhebt, ist die Betriebslogik hinter der Entwicklung. Er berichtet, dass das Programm „vom ersten Konzept bis zum Prototyp“ schneller als die üblichen Muster vorangetrieben wurde. Entscheidender Hebel ist dabei die tägliche Koordination mit DEVCOM-AC-Partnern, um Prototypen handgefertigt zu bauen und damit schneller zu lernen. Das ist im Grunde ein Industrie-Pattern, das aus der KI- und Softwareentwicklung bekannt ist: Iterationen mit kurzen Feedback-Loops, bei denen Metriken (hier: Kosten, Zeitplan, Performance) die Entscheidungsfindung strukturieren. Für Sicherheits- und Enterprise-Software-Teams bedeutet das: Selbst wenn der Zielkorpus nicht „Code“ ist, muss die Methodik der Lieferkette vergleichbar schnell und messbar sein.
Im Marktkontext konkurrieren Verteidigungsunternehmen zunehmend um integrierte C-UAS-Stacks: Sensoren, Effektoren, Feuerleitlogik und Datenflüsse müssen als System funktionieren. Branchenbeobachter bringen in diesem Zusammenhang regelmäßig Anbieter wie Raytheon, Lockheed Martin oder Rheinmetall ins Spiel, weil sie sowohl Hard- als auch Soft-Kill-Ansätze verfolgen. Der Unterschied zu klassischen Ausschreibungsmodellen liegt oft weniger in der finalen Waffentechnik, sondern in der Fähigkeit, Schnittstellen zu stabilisieren und Testprogramme effizient durchzuziehen. Welchs Schilderung, dass „tägliche“ Abstimmung und Prototypenarbeit das Tempo bestimmen, erklärt damit auch, warum Teams mit guter Projektsteuerung in der Beschaffung stärker werden—ähnlich wie in der Cloud-native Entwicklung, wo Deployment-Routinen entscheidend sind.
Auch die organisatorische Perspektive ist eine technische Dimension. Welch sagt, dass eine positive Einstellung und Problemlösebereitschaft Teamdynamiken prägen: Sie können Produktivität und Moral stabilisieren, während negative Haltungen Teams ausbremsen. Das klingt zunächst menschlich, ist aber für die Engineering-Praxis relevant. In Hochrisiko-Programmen entstehen Engstellen häufig durch Koordinationskosten: abteilungsübergreifende Entscheidungen, Sicherheitsfreigaben, Nachweisdokumentation und die Frage, wie man mit Fehlern im Test umgeht. Welch’ Ansatz „lernen durch Trial-and-Error, Fehler minimieren“ lässt sich als Governance-Mechanismus interpretieren: Fehler werden nicht ignoriert, sondern in kontrollierte Lernschleifen überführt—ein Konzept, das man bei MLOps- und Security-Operations-Teams wiederfindet.
Historisch betrachtet zeigt der Text indirekt den Wandel der Army Acquisition. Welch erinnert sich, dass er vorher eher auf taktischer Ebene gearbeitet habe und den „enormen Aufwand hinter den Kulissen“ nicht vollständig kannte, etwa bei gunnery tables oder dem operativen Deployment. Später übernimmt er nach Stationen im Ausbildungs- und Kommando-Kontext die Rolle in der Acquisition Workforce. Der Übergang ist mehr als Karrierebiografie: Er spiegelt, wie sich militärische Entwicklung von isolierten Einzelstudien zu integrierten Programmen bewegt. Gleichzeitig unterstreicht der Besuch der Army Acquisition School (TAAS) in Huntsville, Alabama, dass Beschaffung heute als methodisches Handwerk verstanden wird—mit „Crash Course“-Charakter, der Fachbegriffe schnell in anwendbare Skills übersetzt.
Für Regulierung und Datenschutz gilt in diesem Umfeld eine spezifische Logik: Auch wenn es hier nicht um personenbezogene Daten geht, sind militärische Programme typischerweise von Sicherheitsanforderungen geprägt, darunter Exportkontrollen, Zugriffsrechte, sowie die Notwendigkeit, sensible Test- und Leistungsdaten nur im genehmigten Rahmen zu teilen. Das beeinflusst auch die technische Umsetzung, weil Prototypenentwicklung, Dokumentation und Lieferkettenabsicherung voneinander abhängen. Aus Sicht der Unternehmens-IT ist das vergleichbar mit „Security by Design“: Wer schnell liefern will, muss gleichzeitig sicherheitskonforme Zugänge, nachvollziehbare Audit-Trails und robuste Freigabeprozesse etablieren. Genau darin liegt der Kern, den Welch’ Fokus auf Training und Mentoring indirekt adressiert.
Für die Zukunft lässt sich daraus ein klarer Impuls ableiten: C-UAS-Projekte werden vermutlich noch stärker von kurzen Testzyklen, systemnaher Integration und enger Steuerung von Kosten, Zeit und Performance getrieben. Welch beschreibt, dass seine Rolle die Koordination von Stakeholdern einschließt und dass jeder Kontakt sein Vertrauen in das Team verstärkt. Übertragen auf die Entwicklerseite bedeutet das, dass „Geschwindigkeit“ nicht nur ein Ziel ist, sondern ein Prozessdesign: Schnittstellen müssen früh stabilisiert, Messgrößen müssen von Anfang an klar sein, und die Lernschleifen dürfen nicht an organisatorischen Reibungsverlusten scheitern. Wenn die Branche das konsequent umsetzt, entstehen für Ingenieure und Security-Teams neue Möglichkeiten—vor allem dann, wenn der Übergang von Prototyp zu Fähigkeit planbar und auditierbar bleibt.
💳 Amazon-Kreditkarte mit 2.000 Euro Limit bestellen!
🔥 Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!
🎉 Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!
- ★ 23-stufiges KI-Go-Training – Für Spieler mit Grundkenntnissen der Regeln – Entwickelt als intelligenter Trainingspartner passt sich die KI Spielern von 18K bis 9D an. Ideal für alle, die die Grundregeln bereits beherrschen und ihr Spiel verbessern möchten.
- IHR EMOTIONALER AI-BEGLEITER: Eiliko ist mehr als nur ein Anhänger, es ist ein charismatischer KI-Freund. Mit einem dynamischen LED-Bildschirm, der eine Vielzahl von animierten Gesichtern und Ausdrucksformen anzeigt, reagiert er auf Ihre Interaktionen mit einzigartiger Persönlichkeit und Charme.
- 【MEHR LEBEN FÜR DEINEN SCHREIBTISCH】 Lerne Eilik kennen – deinen kleinen Roboter-Freund mit Persönlichkeit. Mit liebevollen Animationen, ausdrucksstarken Reaktionen und spielerischen Interaktionen bringt Eilik mehr Freude in deinen Alltag. Ob auf dem Schreibtisch, im Büro oder am Nachttisch – Eilik wird schnell zu einem vertrauten Begleiter für besondere Momente.
- 【XL-Größe für gedeihende Pflanzen】Geben Sie Ihren Pflanzen den Raum, den sie verdienen! Unser verbessertes, großes 13,7 cm großes Design bietet Platz für Pflanzen mit einem Durchmesser von bis zu 8,9 cm und damit deutlich mehr Platz für Wurzelwachstum und Pflanzengesundheit im Vergleich zu kleineren, veralteten Modellen. Die Produktabmessungen betragen 13,6 x 13,6 x 13,2 cm und das Gerät wiegt nur 355 g.
- V28 Update - JETZT MIT NEUEN FUNKTIONEN! Als Reaktion auf das Ladeproblem von Loona haben wir das automatische Aufladen 2.0 verbessert. Diese Optimierung hilft Loona, die Ladewege in verschiedenen Szenarien zu erkennen und anzupassen, um die Erfolgsquote beim automatischen Aufladen zu erhöhen. Mobile Hotspots können sich mit Loona verbinden und überwinden WLAN-Einschränkungen, sodass Sie jederzeit und überall mit Loona interagieren können.
- Die besten Bücher rund um KI & Robotik!

- Die besten KI-News kostenlos per eMail erhalten!
- Zur Startseite von IT BOLTWISE® für aktuelle KI-News!
- IT BOLTWISE® kostenlos auf Patreon unterstützen!
- Aktuelle KI-Jobs auf StepStone finden und bewerben!
- Künstliche Intelligenz: Dem Menschen überlegen – wie KI uns rettet und bedroht | Der Neurowissenschaftler, Psychiater und SPIEGEL-Bestsellerautor von »Digitale Demenz«
Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "C-UAS bei der Bundeswehr? Nicht – aber: Wie Maj. Kenneth Welch den Weg zu schnelleren Mittelkaliber-Lösungen denkt" für unsere Leser?


#Sophos
Es werden alle Kommentare moderiert!
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.
Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.
Du willst nichts verpassen?
Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "C-UAS bei der Bundeswehr? Nicht – aber: Wie Maj. Kenneth Welch den Weg zu schnelleren Mittelkaliber-Lösungen denkt" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
Nutze die Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »C-UAS bei der Bundeswehr? Nicht – aber: Wie Maj. Kenneth Welch den Weg zu schnelleren Mittelkaliber-Lösungen denkt« bei Google Deutschland suchen, bei Bing oder Google News!