LONDON (IT BOLTWISE) – Der Investor Larry Lepard beschreibt Bitcoin weiterhin als „wildes Tier“: Der Markt schwankt stark, weil extreme Rückgänge zur Natur der Anlage gehören. Gleichzeitig sieht er, dass sich die Drawdowns im Verhältnis abgeschwächt haben. Für Lepard ist entscheidend, dass institutionelle Anleger den Markt zunehmend mit Liquidität versorgen und damit die Ausschläge dämpfen. Zudem rät er Michael Saylor, vor allem Bitcoin zu halten statt zu verkaufen.

Bitcoin wird von vielen als „Asset mit eigener Physik“ behandelt, aber Larry Lepard bringt es in einer Metapher auf den Punkt: Er nannte die Kryptowährung „ein wildes Tier“ und erklärte, dass steile Kursrückgänge zum Charakter der Anlage gehören. Der erfahrene Investor, der als Gründer und Managing Partner der Equity Management Associates auftritt, verknüpft diese Sicht allerdings mit einer Beobachtung, die in den vergangenen Zyklen immer wieder bestätigt wurde: Die absoluten Schwankungen bleiben, doch die prozentualen Einbrüche wirken weniger extrem als in der Frühphase. Lepard ordnet damit die aktuellen Pullbacks weniger als „Fehlfunktion“ ein, sondern als eine Art unvermeidlichen Preis für eine Anlage, die noch nicht vollständig in die etablierten Marktmechaniken eingewandert ist.
Seine Argumentation bekommt eine konkrete Zahl, die man sich als Maßstab vorstellen kann: Lepard verweist darauf, dass Drawdowns früher bei etwa 90% lagen und sich im aktuellen Rückzug auf rund 55% reduziert hätten. Der technische Kern dahinter ist weniger das „Warum“ der Volatilität an sich, sondern das „Wie“ der Markttiefe: Je mehr Liquidität in effiziente Orderbücher und systematische Handelswege fließt, desto weniger stark schlagen einzelne große Verkäufe oder Hedging-Effekte den Kurs nach unten. Damit verschiebt sich das Risiko-Raster für Anleger zwar nicht vollständig, aber die Wahrscheinlichkeit sinkt, dass jeder Schub in eine generische Panikspirale mündet. Dass Lepard zugleich betont, Bitcoin „fool you all the time“ und „unpredictable“ sei, unterstreicht: Die Volatilität bleibt, nur die Dynamik der Ausschläge scheint sich mit der Markt-Reife zu verändern.
Im Zentrum dieser Veränderung steht nach Lepards Darstellung die Rolle institutioneller Akteure. Er macht deutlich, dass Hedgefonds und Asset Manager inzwischen nicht nur mitspielen, sondern zu den führenden Anbietern von Marktlqudität zählen. Ein belegbarer Kontext dazu liefert die genannte Marktstruktur: Auf einem Over-the-Counter-Desk eines Market Makers lag der Anteil institutioneller Investoren an Spot-Orders nach Volumen im ersten Halbjahr 2026 bei 72%, zuvor waren es 59%. Diese Verschiebung ist für den Marktmechanismus deshalb relevant, weil OTC- oder Market-Making-Strukturen typischerweise Risiko glätten, Preissprünge reduzieren und Handelssignale schneller absorbieren. Gleichzeitig kann das auch bedeuten, dass Retail-Bewegungen stärker „gegen“ einen dämpfenden Liquiditätsstrom laufen, statt allein den Takt zu bestimmen.
Auch seine Einschätzung zu MicroStrategy (MSTR) zielt nicht auf kurzfristige Handelslogik, sondern auf die strategische Kapitalbindung. Lepard argumentiert, Executive Chairman Michael Saylor solle nicht verkaufen, sondern die Bestände halten; seiner Ansicht nach „liegt alles“ auf dem Preis von Bitcoin als entscheidendem Treiber. Im selben Atemzug verweist er darauf, dass Strategy (MSTR) zuletzt einen Bitcoin-Verkauf getätigt habe, um Unterstützung für STRC-Preferred-Shares zu leisten. Für Lepard sind solche isolierten Unternehmensschritte dennoch weniger wichtig als der übergeordnete Bitcoin-Preis-Pfad, weil in den Modellen der nächsten Quartale nicht der einzelne Sale den Charakter der Wette bestimmt, sondern ob der Markt den impliziten Konversionsfaktor von Unternehmenskapital in Bitcoin-Exposure weiter positiv bewertet.
Damit rückt ein praktischer Punkt für Unternehmen und professionelle Portfolios in den Fokus: Institutionelle Liquidität verändert nicht nur Kursbewegungen, sondern auch die „Interpretierbarkeit“ von Risiko. Wer früher vor allem Retail-Sentiment als kurzfristigen Beschleuniger betrachtet hat, muss in einem Markt mit höherem institutionellem Anteil stärker auf Orderfluss, Hedging-Kapazitäten und Marktstruktur achten. Gerade bei Krypto-Assets ist das technisch eng mit Mechanismen wie Market Making, Spread-Steuerung und Handelseffizienz gekoppelt; ohne diese Faktoren wirkt jede Schlagzeile wie ein auslösender Funke. Lepards Bild vom „wilden Tier“ passt damit gut zu einem Szenario, in dem das Tier weiterhin springt, aber die Käfigstangen stabiler sind, weil mehr Akteure den Raum kontrollieren.
Für die weitere Entwicklung bleibt entscheidend, ob die Liquiditätsverschiebung dauerhaft bleibt und wie sie sich über verschiedene Marktphasen verteilt. Wenn institutionelle Investoren in ruhigen Phasen die Markttiefe hochhalten, kann das Drawdowns in der Fläche abmildern; in Stressphasen kann sich die Wirkung jedoch drehen, weil auch diese Akteure Risiko-Parameter anpassen. Lepards Kernaussage lautet daher nicht „keine Volatilität“, sondern „Volatilität mit weniger Eskalation“ – und genau diese Differenz ist für Investment- und Risikokomitees relevant. Für Teams, die Bitcoin- oder krypto-nahe Exposures verantworten, heißt das: Nicht nur die Richtung prüfen, sondern auch die Marktmechanik, die bestimmt, wie schnell aus Bewegungen Panik wird oder wie schnell sich Ausverkäufe wieder in Liquidität auflösen.
💳 Amazon-Kreditkarte mit 2.000 Euro Limit bestellen!
🔥 Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!
🎉 Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!
- ★ 23-stufiges KI-Go-Training – Für Spieler mit Grundkenntnissen der Regeln – Entwickelt als intelligenter Trainingspartner passt sich die KI Spielern von 18K bis 9D an. Ideal für alle, die die Grundregeln bereits beherrschen und ihr Spiel verbessern möchten.
- IHR EMOTIONALER AI-BEGLEITER: Eiliko ist mehr als nur ein Anhänger, es ist ein charismatischer KI-Freund. Mit einem dynamischen LED-Bildschirm, der eine Vielzahl von animierten Gesichtern und Ausdrucksformen anzeigt, reagiert er auf Ihre Interaktionen mit einzigartiger Persönlichkeit und Charme.
- 【MEHR LEBEN FÜR DEINEN SCHREIBTISCH】 Lerne Eilik kennen – deinen kleinen Roboter-Freund mit Persönlichkeit. Mit liebevollen Animationen, ausdrucksstarken Reaktionen und spielerischen Interaktionen bringt Eilik mehr Freude in deinen Alltag. Ob auf dem Schreibtisch, im Büro oder am Nachttisch – Eilik wird schnell zu einem vertrauten Begleiter für besondere Momente.
- 【XL-Größe für gedeihende Pflanzen】Geben Sie Ihren Pflanzen den Raum, den sie verdienen! Unser verbessertes, großes 13,7 cm großes Design bietet Platz für Pflanzen mit einem Durchmesser von bis zu 8,9 cm und damit deutlich mehr Platz für Wurzelwachstum und Pflanzengesundheit im Vergleich zu kleineren, veralteten Modellen. Die Produktabmessungen betragen 13,6 x 13,6 x 13,2 cm und das Gerät wiegt nur 355 g.
- V28 Update - JETZT MIT NEUEN FUNKTIONEN! Als Reaktion auf das Ladeproblem von Loona haben wir das automatische Aufladen 2.0 verbessert. Diese Optimierung hilft Loona, die Ladewege in verschiedenen Szenarien zu erkennen und anzupassen, um die Erfolgsquote beim automatischen Aufladen zu erhöhen. Mobile Hotspots können sich mit Loona verbinden und überwinden WLAN-Einschränkungen, sodass Sie jederzeit und überall mit Loona interagieren können.
- Die besten Bücher rund um KI & Robotik!

- Die besten KI-News kostenlos per eMail erhalten!
- Zur Startseite von IT BOLTWISE® für aktuelle KI-News!
- IT BOLTWISE® kostenlos auf Patreon unterstützen!
- Aktuelle KI-Jobs auf StepStone finden und bewerben!
- Künstliche Intelligenz: Dem Menschen überlegen – wie KI uns rettet und bedroht | Der Neurowissenschaftler, Psychiater und SPIEGEL-Bestsellerautor von »Digitale Demenz«
Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "Bitcoin bleibt „Wild Animal“: Institutionen glätten die Drawdowns" für unsere Leser?


#Sophos
Es werden alle Kommentare moderiert!
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.
Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.
Du willst nichts verpassen?
Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "Bitcoin bleibt „Wild Animal“: Institutionen glätten die Drawdowns" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
Nutze die Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »Bitcoin bleibt „Wild Animal“: Institutionen glätten die Drawdowns« bei Google Deutschland suchen, bei Bing oder Google News!