LONDON (IT BOLTWISE) – Der CEO der DBS Group, Tan Su Shan, verbindet sinkende KI-Kosten mit einer steigenden Token-Nutzung in Bankprozessen. Im Kern beschreibt er ein „Paradox der Token-Ausgaben“, bei dem höhere Auslastung der Modelle zu geringeren Kosten pro Ergebnis führen kann. Gleichzeitig betont er die Strategie, eine offene Architektur beizubehalten, um nicht von einem einzelnen Anbieter oder Modell abhängig zu werden. Als Wachstumsmarkt nennt er Taiwan und erwartet dafür in den nächsten zwei bis drei Jahren eine besonders attraktive Phase.

DBS-CEO erklärt KI-Kostenreduktion durch mehr Token-Nutzung und offenen Architekturansatz
DBS-CEO erklärt KI-Kostenreduktion durch mehr Token-Nutzung und offenen Architekturansatz (Foto: IT BOLTWISE)
🧠 KI & Robotik auf Google News abonnieren

Die Aussage klingt auf den ersten Blick widersprüchlich: Wer mehr Token nutzt, sollte scheinbar auch mehr zahlen. Genau dieses Spannungsfeld adressiert Tan Su Shan, CEO der DBS Group, indem er ein „Paradox der Token-Ausgaben“ in den Mittelpunkt rückt. Seine Logik zielt weniger auf höhere Ausgaben durch mehr Nutzung, sondern auf sinkende Kosten, sobald Token nicht mehr „verschwendet“, sondern systematisch in effizientere Abläufe eingebettet werden. Für Banken ist das relevant, weil KI-Workloads im Alltag häufig über viele Einzelschritte laufen – von der Textanalyse bis zur Wissensbereitstellung – und sich Kosten dort nicht linear, sondern über Prozessdesign, Abrufhäufigkeit und Antwortqualität formen.

Technisch betrachtet entsteht der mögliche Kostendruck zunächst durch das Abrechnungsmodell vieler KI-Dienste: Häufig orientieren sich Preise an der Menge der verarbeiteten Tokens. In der Praxis entscheidet aber, wie viele Tokens tatsächlich benötigt werden, um ein Ziel zu erreichen: etwa die Granularität der Eingabe, die Reihenfolge der Verarbeitung (zuvor extrahieren, dann generieren) oder ob das System Zwischenschritte wiederverwendet. Wenn Unternehmen im Laufe der Zeit „Token sparen“ – beispielsweise durch bessere Vorfilterung, komprimiertere Kontexte oder Retrieval statt Volltext-Prompting – kann gleichzeitig die Gesamt-Tokennutzung steigen, weil die Anwendung breiter ausgerollt wird und sich viele kleine Nutzungen zu einem optimierten Gesamtsystem verdichten. Der Punkt von Su Shan lässt sich daher als Investitions- und Betriebsmodell lesen: Mehr Nutzungsvolumen bringt nicht automatisch höhere Stückkosten, wenn Architektur und Orchestrierung den Token-Einsatz in ein Kosten-Nutzen-Verhältnis rücken.

Parallel dazu macht der DBS-Ansatz den zweiten Hebel sichtbar: eine „offene Architektur“. Su Shan hebt dabei die Aufrechterhaltung eines Designs hervor, das eine übermäßige Abhängigkeit von einem einzigen Modell oder Anbieter vermeidet. In der Umsetzung bedeutet das typischerweise, dass Komponenten so entkoppelt werden, dass ein Modellwechsel oder das Hinzufügen weiterer Modelloptionen nicht gleich den kompletten Stack sprengt. Gerade im Finanzkontext zählt diese Flexibilität, weil sich Anforderungen an Latenz, Schutzbedarf, Erklärbarkeit und Qualitätsgrenzen mit der konkreten Anwendung unterscheiden. Eine offene Architektur reduziert damit nicht nur das Lieferantenrisiko, sondern unterstützt auch die betriebliche Optimierung: Wenn ein anderes Modell bei vergleichbarer Leistung günstiger oder effizienter in der Verarbeitung ist, kann die Bank gezielt umstellen, ohne ihre Prozesse neu zu erfinden.

Für Investoren ist dieser Teil mehr als eine technische Präferenz. Su Shans Argumentation verknüpft die Offenheit explizit mit Anpassungsfähigkeit in einem Markt, der sich „schnell“ weiterentwickelt, und positioniert das als Beitrag zu Shareholder-Wert und Innovationskultur. Auch ohne detaillierte Kennzahlen lässt sich die wirtschaftliche Richtung verstehen: Wer verschiedene KI-Optionen testen und auswählen kann, senkt das Risiko, in eine suboptimale Kosten- oder Qualitätskurve zu geraten. Daneben steigt die Wahrscheinlichkeit, dass interne Teams schneller zu Ergebnissen kommen, weil sie nicht an eine starre Modellentscheidung gebunden sind. Für Unternehmen mit mehreren Fachbereichen – etwa Risiko, Compliance, Vertrieb und Kundenservice – ist das besonders relevant, weil jede Domäne eigene Datenmuster und Prompt-Logiken hervorbringt.

Mit Taiwan nennt Su Shan außerdem einen klaren geographischen Schwerpunkt. Die Bank habe Taiwan als zentrales Wachstumsgebiet identifiziert und prognostiziere, dass sich der Markt in den nächsten zwei bis drei Jahren zur spannendsten Marktchance entwickeln könnte. Diese zeitliche Einordnung macht deutlich, dass es bei der Strategie nicht nur um langfristige Diversifizierung geht, sondern um eine Phase, in der sich lokale Nachfrage, regulatorische Rahmenbedingungen und digitale Transformationsgeschwindigkeit besonders stark überlagern können. Für die DBS-Erzählung bedeutet das: KI-Optimierung und offene Architektur sollen nicht isoliert betrachtet werden, sondern als skalierbares Werkzeug dienen, um Präsenz und Services in einem potenziell dynamischen Markt auszubauen.

In Summe ergibt sich ein Bild, das für den Bankensektor gut zu einem breiteren Trend passt: KI wird zunehmend als Infrastrukturproblem betrachtet – nicht nur als Modellfrage. Tokens sind dabei nur eine Kennzahl unter vielen: Entscheidend ist, wie ein System Anfragen orchestriert, Kontext effizient bereitstellt und wiederverwendbare Schritte nutzt. Offene Architektur liefert den Spielraum, um auf neue Modellgenerationen, geänderte Kostenstrukturen und unterschiedliche Qualitätsanforderungen reagieren zu können. Wenn Banken diese Elemente zusammen denken, können KI-Investitionen schneller in Betriebsverbesserungen übersetzen – und genau darauf zielt die Argumentation von Tan Su Shan ab. Offen bleibt allerdings, wie genau DBS die Token-Kosten pro Ergebnis über konkrete Use-Cases hinweg messen wird; für den Markt ist das der nächste Ansatzpunkt, weil er zeigt, ob das „Paradox“ dauerhaft trägt oder vor allem ein optimistischer Rahmen für den Übergang in den nächsten Reifegrad ist.


💳 Amazon-Kreditkarte mit 2.000 Euro Limit bestellen!
🔥 Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!
🎉 Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!


Sense Robot Go KI-Go-Brett mit Roboterarm – Automatische Steinplatzierung, interaktives Lernen, Spielwiederholung – Intelligenter Weiqi-Trainer für Kinder & Erwachsene
152 Bewertungen
Sense Robot Go KI-Go-Brett mit Roboterarm – Automatische Steinplatzierung, interaktives Lernen, Spielwiederholung – Intelligenter Weiqi-Trainer für Kinder & Erwachsene
  • ★ 23-stufiges KI-Go-Training – Für Spieler mit Grundkenntnissen der Regeln – Entwickelt als intelligenter Trainingspartner passt sich die KI Spielern von 18K bis 9D an. Ideal für alle, die die Grundregeln bereits beherrschen und ihr Spiel verbessern möchten.
ENERGIZE LAB Eiliko Coral Pink - Ihr winziger KI-Charm-Roboter, der zu jedem täglichen Outfit passt, lustiges elektronisches Anhängerspielzeug, für Paare und beste Freunde
334 Bewertungen
ENERGIZE LAB Eiliko Coral Pink - Ihr winziger KI-Charm-Roboter, der zu jedem täglichen Outfit passt, lustiges elektronisches Anhängerspielzeug, für Paare und beste Freunde
  • IHR EMOTIONALER AI-BEGLEITER: Eiliko ist mehr als nur ein Anhänger, es ist ein charismatischer KI-Freund. Mit einem dynamischen LED-Bildschirm, der eine Vielzahl von animierten Gesichtern und Ausdrucksformen anzeigt, reagiert er auf Ihre Interaktionen mit einzigartiger Persönlichkeit und Charme.
Eilik – Interaktiver Desktop Roboter mit Persönlichkeit, lebendigen Animationen & Reaktionen, Touch-Steuerung, Mini-Spiele, emotionaler Roboter Freund und besonderes Geschenk für Kinder & Erwachsene
1.501 Bewertungen
Eilik – Interaktiver Desktop Roboter mit Persönlichkeit, lebendigen Animationen & Reaktionen, Touch-Steuerung, Mini-Spiele, emotionaler Roboter Freund und besonderes Geschenk für Kinder & Erwachsene
  • 【MEHR LEBEN FÜR DEINEN SCHREIBTISCH】 Lerne Eilik kennen – deinen kleinen Roboter-Freund mit Persönlichkeit. Mit liebevollen Animationen, ausdrucksstarken Reaktionen und spielerischen Interaktionen bringt Eilik mehr Freude in deinen Alltag. Ob auf dem Schreibtisch, im Büro oder am Nachttisch – Eilik wird schnell zu einem vertrauten Begleiter für besondere Momente.
Plantbot Upgraded Large Smart Flower Pot Pet Planter Robot with Artificial Intelligence, Time Temperature Display, and Numerous Expressive Animations Based, for Indoor Decoration, Gifts (White)
53 Bewertungen
Plantbot Upgraded Large Smart Flower Pot Pet Planter Robot with Artificial Intelligence, Time Temperature Display, and Numerous Expressive Animations Based, for Indoor Decoration, Gifts (White)
  • 【XL-Größe für gedeihende Pflanzen】Geben Sie Ihren Pflanzen den Raum, den sie verdienen! Unser verbessertes, großes 13,7 cm großes Design bietet Platz für Pflanzen mit einem Durchmesser von bis zu 8,9 cm und damit deutlich mehr Platz für Wurzelwachstum und Pflanzengesundheit im Vergleich zu kleineren, veralteten Modellen. Die Produktabmessungen betragen 13,6 x 13,6 x 13,2 cm und das Gerät wiegt nur 355 g.
Loona KEYI Premium Haustier-Roboter mit Ladestation (Smarte AI ChatGPT-4o, Stimmen- & Gestensteuerung, Echtzeit-Interaktion, Heimüberwachung)
946 Bewertungen
Loona KEYI Premium Haustier-Roboter mit Ladestation (Smarte AI ChatGPT-4o, Stimmen- & Gestensteuerung, Echtzeit-Interaktion, Heimüberwachung)
  • V28 Update - JETZT MIT NEUEN FUNKTIONEN! Als Reaktion auf das Ladeproblem von Loona haben wir das automatische Aufladen 2.0 verbessert. Diese Optimierung hilft Loona, die Ladewege in verschiedenen Szenarien zu erkennen und anzupassen, um die Erfolgsquote beim automatischen Aufladen zu erhöhen. Mobile Hotspots können sich mit Loona verbinden und überwinden WLAN-Einschränkungen, sodass Sie jederzeit und überall mit Loona interagieren können.


Hat Ihnen der Artikel bzw. die News - DBS-CEO erklärt KI-Kostenreduktion durch mehr Token-Nutzung und offenen Architekturansatz - gefallen? Dann abonnieren Sie uns doch auf Insta: AI News, Tech Trends & Robotics - Instagram - Boltwise

Unseren KI-Morning-Newsletter «Der KI News Espresso» mit den besten KI-News des letzten Tages gratis per eMail - ohne Werbung: Hier kostenlos eintragen!





Folgen Sie aktuellen Beiträge über KI & Robotik auf Twitter, Telegram, Facebook oder LinkedIn!
Hinweis: Teile dieses Textes könnten mithilfe Künstlicher Intelligenz generiert worden sein. Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen stellen keine Finanzberatung dar und sind nicht als solche gedacht. Die Informationen sind allgemeiner Natur und dienen nur zu Informationszwecken. Wenn Sie Finanzberatung für Ihre individuelle Situation benötigen, sollten Sie den Rat von einem qualifizierten Finanzberater einholen. IT BOLTWISE® schließt jegliche Regressansprüche aus.









Ergänzungen und Infos bitte an die Redaktion per eMail an de-info[at]it-boltwise.de. Da wir bei KI-erzeugten News und Inhalten selten auftretende KI-Halluzinationen nicht ausschließen können, bitten wir Sie bei Falschangaben und Fehlinformationen uns via eMail zu kontaktieren und zu informieren. Bitte vergessen Sie nicht in der eMail die Artikel-Headline zu nennen: "DBS-CEO erklärt KI-Kostenreduktion durch mehr Token-Nutzung und offenen Architekturansatz".
Stichwörter AI Anbieterbindung Architektur Artificial Intelligence Asien Bank KI Kosten Künstliche Intelligenz Maschinenlernen Modell Orchestrierung Taiwan Token
Alle Märkte in Echtzeit verfolgen - 30 Tage kostenlos testen!

Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "DBS-CEO erklärt KI-Kostenreduktion durch mehr Token-Nutzung und offenen Architekturansatz" für unsere Leser?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

  • Die aktuellen intelligenten Ringe, intelligenten Brillen, intelligenten Uhren oder KI-Smartphones auf Amazon entdecken! (Sponsored)


  • Es werden alle Kommentare moderiert!

    Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.

    Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.

    Du willst nichts verpassen?

    Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "DBS-CEO erklärt KI-Kostenreduktion durch mehr Token-Nutzung und offenen Architekturansatz" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
    Nutze die Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »DBS-CEO erklärt KI-Kostenreduktion durch mehr Token-Nutzung und offenen Architekturansatz« bei Google Deutschland suchen, bei Bing oder Google News!


    830 Leser gerade online auf IT BOLTWISE
    KI-Jobs