LONDON (IT BOLTWISE) – Eine aktuelle Argumentation verknüpft den absehbaren Kursverlauf von XRP nicht mit den Fortschritten von Ripple als Finanzinstitut. Im Blick steht vor allem, dass Banken Ripple-Technologie nutzen können, ohne dabei zwingend XRP nachfragen zu müssen. Stattdessen rückt das stablecoin-basierte Zahlungsmodell RLUSD als bevorzugtes Brückeninstrument in den Vordergrund. Der Text verweist zudem darauf, dass Token-Burns im Verhältnis zur Transaktionsdynamik voraussichtlich zu gering ausfallen, um einen dauerhaften Engpass zu erzeugen.

Fünf Jahre nach dem betrachteten Zeitpunkt – konkret August 2031 – steht im Zentrum einer pessimistischen These: XRP könnte unter der Marke von 1 US-Dollar handeln. Als Ausgangslage nennt die Analyse den starken Rückgang seit dem Hoch im Juli 2025: Rund 70% Verlust bis August 2026, obwohl es in der Zwischenzeit mehrere als „Katalysatoren“ dargestellte Ereignisse gab. Dazu zählt das Ende eines SEC-Verfahrens gegen Ripple sowie die Einführung von Spot-XRP-ETFs in den USA. Gleichzeitig bleibt das zweite Kernelement der Argumentation gleich: Auch wenn Ripple als Unternehmen im Finanzsektor sichtbarer wird, folgt der Tokenkurs dieser Entwicklung aus Sicht der Verfasser nicht zwangsläufig.
Technisch und marktmechanisch setzt die Kritik an einer verbreiteten Erwartung an, die für XRP-Anleger attraktiv klingt: Je mehr Banken Ripples Technologie übernehmen, desto stärker müsste auch die Nachfrage nach XRP steigen, weil die Nutzung „gezwungen“ würde. Genau diesen Mechanismus hält die Analyse für missverständlich. Der Grund liegt nicht in einem fehlenden Nutzen der Rippl-Produkte, sondern in der Frage, welche Rolle XRP in der tatsächlichen Zahlungsabwicklung einnimmt. Besonders relevant ist dabei, wie der Artikel die Veränderung im Ökosystem beschreibt: XRP habe früher eine zentralere Funktion gehabt, werde aber offenbar zügig durch Ripples Stablecoin RLUSD ergänzt oder teilweise ersetzt. Das führt zu einer neuen Logik für Zahlungsflüsse, bei der XRP nicht mehr automatisch der wichtigste „Durchgangswert“ bleibt.
In diesem Modell wird RLUSD als „Brücken-Asset“ eingeordnet, also als eine Art Zwischenstation zwischen handelbaren Werteinheiten. Die Begründung ist pragmatisch: Wenn Banken weltweit Zahlungen bewegen, achten sie darauf, dass der Wert während der Übertragung möglichst stabil bleibt. Ein dollar-gebundener Token reduziert damit das Risiko von Kursbewegungen „in flight“, also während Transaktionen noch nicht endgültig abgeschlossen sind. Aus der Perspektive der Textvorlage heißt das: Selbst wenn eine Bank Ripples Infrastruktur nutzt, kann sie im alltäglichen Betrieb eher RLUSD als Stabilitätsanker einsetzen als einen Vermögenswert, dessen Preis schwankt. Als Indiz nennt die Analyse, dass RLUSD bis August 2026 bereits eine Marktbewertung von über 1,7 Mrd. US-Dollar erreicht habe und schnell zu einem zentralen Bestandteil des Zahlungsökosystems geworden sei.
Eine zweite Angriffslinie betrifft das narrative Argument der Token-Verknappung. XRP-Anleger, so die Darstellung, verweisen darauf, dass bei RLUSD-Transaktionen XRP-Token „verbrannt“ werden und damit ein endliches Angebot (maximal 100 Mrd. XRP) noch stärker zu einem Engpass führen könne. Doch auch hier bleibt die Kritik daten- und verhältnisorientiert. Der Artikel nennt eine Größenordnung, nach der der Burn-Effekt selbst bei einem Transaktionsvolumen „auf Visa-Niveau“ nur etwa 0,0075% der Tokenmenge pro Jahr vernichten würde. Noch deutlicher wird die Einordnung über historische Netzwerte: Bis Mitte 2026 hätten alle Transaktionen auf dem XRP Ledger seit dem Start 2012 zusammen lediglich etwa 14,4 Mio. XRP eingebrannt. Damit erscheint der Token-Burn in dieser Sicht nicht als struktureller Engpass-Treiber, sondern als zu kleiner Nebenmechanismus.
Daneben setzt die Analyse bei der Korrelation zwischen Netzwerknutzung und Kursentwicklung an. Der Text behauptet, dass XRP – trotz der Wiederholung einer „Bull-Story“ – seinen Preis nie zuverlässig daran ausgerichtet habe, wie stark das Netzwerk tatsächlich genutzt wird. Stattdessen, so die Argumentation, sei der Kurs historisch stärker von Erwartungshaltungen und Spekulation geprägt gewesen. Genau deshalb bleibt die Prognose skeptisch: Ja, es könne durchaus zu weiteren spekulativen Rallys kommen, bei denen XRP kurzfristig deutlich über dem aktuellen Kursniveau landet. Aber die Wirkung solcher Phasen sei in dieser Sicht nicht nachhaltig. Sobald sich im Zeitverlauf stärker durchsetzt, dass das positive Narrativ in der gezeichneten Form nicht stimmt, dürfte die Nachfrage nach dem Token als reine Story-Wette nachlassen.
Für die Marktteilnehmer ergibt sich daraus eine Verschiebung der Bewertungsfolie: Nicht nur die Frage „Wer nutzt welche Blockchain-Komponente?“ ist entscheidend, sondern auch „Welcher Vermögenswert wird in der Praxis als Abwicklungs- und Abrechnungsbrücke bevorzugt?“. Wenn RLUSD als stabiler Bestandteil des Payment-Stacks an Gewicht gewinnt, dann kann das aus Sicht dieser Argumentation erklären, warum der Ripple-Unternehmensfortschritt nicht automatisch in steigende XRP-Kurse übersetzt. Das gilt auch für den ETF-Aspekt: Spot-ETFs können kurzfristig Kapitalflüsse und Aufmerksamkeit bündeln, sie ersetzen aber nicht die grundlegende Nachfragekette, wenn die reale Transaktionsökonomie nicht am XRP-Token hängt.
Für Unternehmen und Entwickler, die sich mit der XRP Ledger-Umgebung befassen, steckt in der Argumentation eine praktische Konsequenz: Zahlungs- und Treasury-Entscheidungen werden sehr stark vom Stabilitätsbedarf und von operativen Risikoüberlegungen getrieben. Ein stablecoin-basierter Ansatz kann dadurch im Produktdesign Vorrang bekommen, selbst wenn die zugrunde liegende Plattform weiterhin ähnliche technische Bausteine nutzt. In der Folge entscheidet weniger „die Existenz“ eines Tokens im Ökosystem als vielmehr die konkrete Rolle im Zahlungsprozess: Ob ein Token die Hauptlast bei Transfer, Abrechnung und Liquiditätsbrücken trägt, oder ob er eher als sekundäres Element fungiert. Genau an dieser Stelle setzt die vorliegende Analyse an und kommt zu dem Schluss, dass XRP bis August 2031 nicht mit einem Kurswachstum unterfüttert sein könnte, sondern eher unter 1 US-Dollar gehandelt wird.
💳 Amazon-Kreditkarte mit 2.000 Euro Limit bestellen!
🔥 Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!
🎉 Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!
- ★ 23-stufiges KI-Go-Training – Für Spieler mit Grundkenntnissen der Regeln – Entwickelt als intelligenter Trainingspartner passt sich die KI Spielern von 18K bis 9D an. Ideal für alle, die die Grundregeln bereits beherrschen und ihr Spiel verbessern möchten.
- IHR EMOTIONALER AI-BEGLEITER: Eiliko ist mehr als nur ein Anhänger, es ist ein charismatischer KI-Freund. Mit einem dynamischen LED-Bildschirm, der eine Vielzahl von animierten Gesichtern und Ausdrucksformen anzeigt, reagiert er auf Ihre Interaktionen mit einzigartiger Persönlichkeit und Charme.
- 【MEHR LEBEN FÜR DEINEN SCHREIBTISCH】 Lerne Eilik kennen – deinen kleinen Roboter-Freund mit Persönlichkeit. Mit liebevollen Animationen, ausdrucksstarken Reaktionen und spielerischen Interaktionen bringt Eilik mehr Freude in deinen Alltag. Ob auf dem Schreibtisch, im Büro oder am Nachttisch – Eilik wird schnell zu einem vertrauten Begleiter für besondere Momente.
- 【XL-Größe für gedeihende Pflanzen】Geben Sie Ihren Pflanzen den Raum, den sie verdienen! Unser verbessertes, großes 13,7 cm großes Design bietet Platz für Pflanzen mit einem Durchmesser von bis zu 8,9 cm und damit deutlich mehr Platz für Wurzelwachstum und Pflanzengesundheit im Vergleich zu kleineren, veralteten Modellen. Die Produktabmessungen betragen 13,6 x 13,6 x 13,2 cm und das Gerät wiegt nur 355 g.
- V28 Update - JETZT MIT NEUEN FUNKTIONEN! Als Reaktion auf das Ladeproblem von Loona haben wir das automatische Aufladen 2.0 verbessert. Diese Optimierung hilft Loona, die Ladewege in verschiedenen Szenarien zu erkennen und anzupassen, um die Erfolgsquote beim automatischen Aufladen zu erhöhen. Mobile Hotspots können sich mit Loona verbinden und überwinden WLAN-Einschränkungen, sodass Sie jederzeit und überall mit Loona interagieren können.
- Die besten Bücher rund um KI & Robotik!

- Die besten KI-News kostenlos per eMail erhalten!
- Zur Startseite von IT BOLTWISE® für aktuelle KI-News!
- IT BOLTWISE® kostenlos auf Patreon unterstützen!
- Aktuelle KI-Jobs auf StepStone finden und bewerben!
- Künstliche Intelligenz: Dem Menschen überlegen – wie KI uns rettet und bedroht | Der Neurowissenschaftler, Psychiater und SPIEGEL-Bestsellerautor von »Digitale Demenz«
Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "XRP in fünf Jahren: Warum der Ripple-Erfolg laut Analyse nicht automatisch den Kurs stützt" für unsere Leser?


#Sophos
Es werden alle Kommentare moderiert!
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.
Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.
Du willst nichts verpassen?
Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "XRP in fünf Jahren: Warum der Ripple-Erfolg laut Analyse nicht automatisch den Kurs stützt" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
Nutze die Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »XRP in fünf Jahren: Warum der Ripple-Erfolg laut Analyse nicht automatisch den Kurs stützt« bei Google Deutschland suchen, bei Bing oder Google News!