BERLIN / LONDON (IT BOLTWISE) – Ubisoft Berlin zieht als erster Ankermieter ins „House of Games“ ein und will dort künftig Spiele auf zwei Etagen entwickeln. Der Mietvertrag soll im Umfeld der Gamescom in Köln unterzeichnet werden, die Eröffnung hat sich jedoch gegenüber dem ursprünglichen Zeitplan verschoben. Für den Standort in der Rotherstraße ist eine Fläche von mehr als 10.000 Quadratmetern geplant, unterstützt durch 4,6 Millionen Euro Förderung. Damit bündelt die Hauptstadt ihre Infrastruktur für Entwickler, Start-ups und Institutionen in einem einzigen Haus.

Die Berliner Games-Landschaft bekommt mit dem „House of Games“ ein neues Infrastrukturprojekt, das die Branche spürbar dichter vernetzen soll. Ubisoft Berlin ist dabei als erster Ankermieter angekündigt, konkret mit dem Ziel, künftig Spiele auf zwei Etagen zu entwickeln. Der operative Rahmen ist bereits in Bewegung: Der Mietvertrag soll bei der Computer- und Videospielemesse Gamescom in Köln unterzeichnet werden, während der eigentliche Eröffnungstermin inzwischen nach hinten rutschte. Damit verschiebt sich der Fokus von der reinen Ankündigungsphase hin zur Frage, wie schnell aus Raum für Ideen auch belastbare Entwicklungskapazitäten werden.
Technisch betrachtet steht hinter solchen „Game Hubs“ weniger ein einzelnes Produkt als eine gemeinsame Betriebslogik: Von Software-Teams bis zu kreativen Dienstleistern zählen vor allem kurze Wege, verlässliche Arbeitsumgebungen und ein planbarer Veranstaltungsbetrieb. Im „House of Games“ soll dafür ein zentraler Standort für die Games-Branche entstehen, und zwar in einem Backsteingebäude in der Rotherstraße nahe der Warschauer Brücke. Das LUX-Gebäudeensemble ist dabei kein unbeschriebenes Blatt: Die zwischen 1906 und 1914 errichteten Industriegebäude sind als „Lampenstadt“ bekannt, weil dort über rund acht Jahrzehnte Leuchtmittel produziert wurden. Diese industrielle Substanz ist heute ein Standortfaktor, weil sie meist großzügige Grundrisse bietet und sich für Büros sowie Events entsprechend umnutzen lässt.
Inhaltlich ist das Projekt stark an Kooperation ausgerichtet. Berlins Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey ordnete das Vorhaben als Schritt Richtung „Zuhause“ für die Wachstumsbranche ein und verwies auf Ubisoft Berlin als ersten Ankermieter. Der Managing Director der deutschen Ubisoft Studios, Benedikt Grindel, beschreibt die Zielrichtung mit Blick auf die Zusammenarbeit zwischen Entwicklern, Start-ups und Institutionen: Die enge Vernetzung soll Voraussetzungen für Innovation und kreativen Austausch schaffen. Das ist mehr als PR-Sprache, denn in der Praxis entstehen produktive Effekte häufig genau dort, wo unterschiedliche Rollen aufeinandertreffen können – etwa wenn Studios Prototyping-Hilfe erhalten, Start-ups schneller Anschluss an Know-how finden oder Hochschul- und Förderstrukturen in laufende Entwicklungsprozesse eingebettet werden.
Der Zeitplan zeigt allerdings, dass solche Umnutzungen komplex sind. Die Eröffnung des „House of Games“ war bereits für Anfang des Jahres angekündigt, hatte sich aber in die zweite Jahreshälfte verschoben; ein genauer Termin ist bisher nicht bekannt. Diese Verzögerung passt zu dem, was man bei der Sanierung und Umrüstung historischer Industrieflächen oft sieht: Betriebssicherheit, technische Infrastruktur (etwa für IT-Arbeitsplätze, Server- bzw. Entwicklungs-Umgebungen, Ton- und Medienproduktion für Events) und die bauliche Abstimmung mit Veranstaltungsflächen müssen zuverlässig zusammenpassen. Für Ubisoft ist der Mehrwert trotzdem klar: Wenn das Haus steht, können zwei Etagen am Standort Berlin zu einem konzentrierten Entwicklungsfeld werden, statt auf mehrere, eventuell weniger kompatible Räumlichkeiten verteilt zu sein.
Auch das Marktumfeld liefert die Einordnung. Berlin wird in der Berichterstattung explizit als führender Standort für die Games-Branche in Deutschland und Europa positioniert. Als Größenordnung wird von rund 3.300 Beschäftigten in Berlin unter den deutschen Bundesländern gesprochen – eine Zahl, die den Anspruch unterstreicht, nicht nur einzelne Studios anzusiedeln, sondern ein Ökosystem zu betreiben. Das „House of Games“ soll auf fünf Etagen mit mehr als 10.000 Quadratmetern Fläche einen zentralen Ort schaffen, unter anderem mit Büro- und Veranstaltungsflächen. Solche Flächenpläne sind für die Branche relevant, weil sie die Skalierung von Teams und die Planbarkeit von Community-Formaten beeinflussen: Konferenzen, Partner-Events oder Recruiting-Veranstaltungen brauchen räumliche Kapazität, die nicht kurzfristig angemietet werden muss.
Finanziell stützt der Senat das Vorhaben mit 4,6 Millionen Euro Förderung. Für die Unternehmenssicht heißt das: Der Standort investiert in eine Infrastruktur, die potenziell geringere Einstiegshürden schafft und die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass sich weitere Akteure rund um den ersten Ankermieter ansiedeln. Zugleich bleibt für jedes Studio die strategische Kernfrage, wie stark ein „Hub“ die eigenen Entwicklungskosten und die Time-to-Market verkürzt. In der Regel entsteht der Effekt nicht über Nacht, sondern über die Kombination aus planbaren Arbeitsumgebungen, wiederkehrenden Kontakten und der Möglichkeit, Fähigkeiten schneller zu ergänzen – etwa über Dienstleister, technische Spezialisten oder Projektpartner. Im Wettbewerbsvergleich sind solche Konzepte nicht einzigartig; viele Städte versuchen, Entwicklercluster zu schaffen, doch Berlin setzt hier auf die Verbindung aus Industrie-Charme, konkretem Flächenzuschnitt und einem klaren Ankermieter-Startpunkt.
Für die nächsten Monate dürfte daher weniger der „große Moment“ der Eröffnung selbst entscheidend sein, sondern die Frage, wie zügig sich die ersten Arbeits- und Kooperationsmuster etablieren. Wenn Ubisoft Berlin die zwei Etagen als Entwicklungsstandort nutzt, entsteht ein natürlicher Taktgeber für Fachtermine, Austauschrunden und mögliche gemeinsame Formate mit Start-ups und Institutionen. Gleichzeitig zeigt die bislang fehlende Termin-Genauigkeit, dass Projektsteuerung und Baufortschritt die Geschwindigkeit vorgeben. Unterm Strich wirkt das „House of Games“ wie ein Versuch, aus einem Standortversprechen eine dauerhafte operative Plattform zu machen – und genau das trennt Cluster, die nur als Etikett funktionieren, von solchen, die messbar in der täglichen Entwicklungspolitik der Studios ankommen.
💳 Amazon-Kreditkarte mit 2.000 Euro Limit bestellen!
🔥 Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!
🎉 Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!
- ★ 23-stufiges KI-Go-Training – Für Spieler mit Grundkenntnissen der Regeln – Entwickelt als intelligenter Trainingspartner passt sich die KI Spielern von 18K bis 9D an. Ideal für alle, die die Grundregeln bereits beherrschen und ihr Spiel verbessern möchten.
- IHR EMOTIONALER AI-BEGLEITER: Eiliko ist mehr als nur ein Anhänger, es ist ein charismatischer KI-Freund. Mit einem dynamischen LED-Bildschirm, der eine Vielzahl von animierten Gesichtern und Ausdrucksformen anzeigt, reagiert er auf Ihre Interaktionen mit einzigartiger Persönlichkeit und Charme.
- 【MEHR LEBEN FÜR DEINEN SCHREIBTISCH】 Lerne Eilik kennen – deinen kleinen Roboter-Freund mit Persönlichkeit. Mit liebevollen Animationen, ausdrucksstarken Reaktionen und spielerischen Interaktionen bringt Eilik mehr Freude in deinen Alltag. Ob auf dem Schreibtisch, im Büro oder am Nachttisch – Eilik wird schnell zu einem vertrauten Begleiter für besondere Momente.
- 【XL-Größe für gedeihende Pflanzen】Geben Sie Ihren Pflanzen den Raum, den sie verdienen! Unser verbessertes, großes 13,7 cm großes Design bietet Platz für Pflanzen mit einem Durchmesser von bis zu 8,9 cm und damit deutlich mehr Platz für Wurzelwachstum und Pflanzengesundheit im Vergleich zu kleineren, veralteten Modellen. Die Produktabmessungen betragen 13,6 x 13,6 x 13,2 cm und das Gerät wiegt nur 355 g.
- V28 Update - JETZT MIT NEUEN FUNKTIONEN! Als Reaktion auf das Ladeproblem von Loona haben wir das automatische Aufladen 2.0 verbessert. Diese Optimierung hilft Loona, die Ladewege in verschiedenen Szenarien zu erkennen und anzupassen, um die Erfolgsquote beim automatischen Aufladen zu erhöhen. Mobile Hotspots können sich mit Loona verbinden und überwinden WLAN-Einschränkungen, sodass Sie jederzeit und überall mit Loona interagieren können.
- Die besten Bücher rund um KI & Robotik!

- Die besten KI-News kostenlos per eMail erhalten!
- Zur Startseite von IT BOLTWISE® für aktuelle KI-News!
- IT BOLTWISE® kostenlos auf Patreon unterstützen!
- Aktuelle KI-Jobs auf StepStone finden und bewerben!
- Künstliche Intelligenz: Dem Menschen überlegen – wie KI uns rettet und bedroht | Der Neurowissenschaftler, Psychiater und SPIEGEL-Bestsellerautor von »Digitale Demenz«
Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "Ubisoft Berlin wird Ankermieter im „House of Games“ für die Games-Branche" für unsere Leser?


#Sophos
Es werden alle Kommentare moderiert!
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.
Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.
Du willst nichts verpassen?
Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "Ubisoft Berlin wird Ankermieter im „House of Games“ für die Games-Branche" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
Nutze die Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »Ubisoft Berlin wird Ankermieter im „House of Games“ für die Games-Branche« bei Google Deutschland suchen, bei Bing oder Google News!