LONDON (IT BOLTWISE) – Das Finanzministerium will in Deutschland Schluss mit „Cash only“-Schildern machen. Händler, Restaurants und Dienstleister sollen zusätzlich zum Bargeld digitale Zahlungen per Karte oder Handy akzeptieren. Die Eckpunkte werden derzeit mit anderen Ministerien abgestimmt, Ziel ist eine Umsetzung im Jahr 2027. Dabei soll Bargeld weiterhin möglich bleiben, allerdings als zusätzliche Option neben dem digitalen Bezahlen.

Finanzministerium plant Ende „Cash only“: Karte oder Handy künftig Pflicht
Finanzministerium plant Ende „Cash only“: Karte oder Handy künftig Pflicht (Foto: IT BOLTWISE)
🧠 KI & Robotik auf Google News abonnieren

Das Finanzministerium bringt ein Vorhaben auf den Weg, das im Alltag deutlich spürbar sein dürfte: Geschäfte, Restaurants und der Dienstleistungssektor sollen künftig neben Bargeld auch digitale Zahlungen per Karte oder Handy akzeptieren. Damit richtet sich die geplante Regel ausdrücklich gegen „Cash only“-Schilder, die bislang recht häufig in kleineren Läden, bei Spätis oder in einzelnen Restaurants zu sehen sind. Ausgangspunkt ist dabei weniger eine grundsätzliche Abkehr vom Bargeld als eine Erweiterung der Bezahloptionen – also die Frage, ob Kundinnen und Kunden im Ladenlokal zwischen bar und digital wählen können, ohne beim Bezahlen vor verschlossenen Möglichkeiten zu stehen.

Technisch und organisatorisch ist das Vorhaben in der Praxis vor allem eine Pflicht zur Prozess-Integration: Wer Waren oder Dienstleistungen unmittelbar vor Ort verkauft, muss eine digitale Bezahlmöglichkeit anbieten. Laut Eckpunkten soll der Händler selbst entscheiden können, welches Verfahren er nutzt, sofern es sich um „am Markt verfügbare und gebräuchliche digitale Bezahlverfahren“ handelt. Mindestens soll aber ein europäisches Verfahren akzeptiert werden, damit nicht nur einzelne proprietäre Wege zählen. Für die Kosten- und Preislogik ist ebenfalls eine Entlastung vorgesehen: Umsatzgrenzen und Zusatzkosten sollen nicht eingeführt werden, wodurch sich die Regelung auch gegen ein Modell richtet, bei dem digitale Zahlungsmöglichkeiten erst ab bestimmten Beträgen wirtschaftlich „lohnend“ werden.

Damit verschiebt sich der Rahmen, in dem Zahlung aktuell oft stattfindet. Bereits heute ist bargeldloses Bezahlen laut Bundesbank in vielen Alltagskontexten auf dem Vormarsch: Im vergangenen Jahr entfielen 55 Prozent der Transaktionen auf bargeldlose Vorgänge, gemessen am Transaktionsvolumen steigt der Wert. Besonders präsent ist dabei die Debitkarte: 26 Prozent der Transaktionen wurden über die Debitkarte abgewickelt, meist über die Girocard, die häufig noch als EC-Karte bezeichnet wird. Gleichzeitig zeigt die Verteilung aber auch eine klare Persistenz von Bargeld: In 45 Prozent der Transaktionen griffen Bürgerinnen und Bürger zu Banknoten und Münzen. Ergänzend nahm mobiles Bezahlen mit Smartphone oder Smartwatch zu; es kam auf zehn Prozent der Transaktionen. Interessant ist dabei die soziodemografische Dimension: Bargeld wird vor allem von älteren Menschen genutzt, ebenso von Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen sowie von Menschen mit niedrigem Einkommen oder geringer digitaler Erfahrung.

Für die Akzeptanz ist das mehr als Statistik, denn genau hier setzt die Begründung des Ministeriums an. Die Argumentation lautet: Viele Menschen wollen mit Karte bezahlen, stoßen aber in kleineren Geschäften weiterhin auf Einschränkungen – etwa darauf, dass Kartenzahlung gar nicht angeboten wird oder erst ab einem bestimmten Betrag funktioniert. Digitales Bezahlen soll zudem helfen, Finanzkriminalität einzudämmen, weil Kartenzahlungen dokumentiert werden und damit die Nachvollziehbarkeit steigt. Parallel deutet die geplante Flexibilität bei der Auswahl des Verfahrens auf ein pragmatisches Ziel hin: Es geht nicht darum, eine einzige Technik vorzuschreiben, sondern die Hürde so niedrig zu halten, dass Händler ohne langwierige Umrüstung überhaupt in die Lage versetzt werden, digitale Zahlwege anzunehmen.

Wer sich fragt, warum manche Läden bislang nicht auf Kartenzahlung setzen, bekommt in den Eckpunkten indirekt eine Kostenanalyse: Händler müssen nicht nur Lesegeräte anschaffen, sondern teils auch Transaktionsgebühren berücksichtigen. Eine Bundesbank-Analyse aus dem vergangenen Jahr wird dabei als Orientierung genannt: Besonders günstig schneiden demnach Geschäfte ab, wenn Kundinnen und Kunden per Schein und Münze zahlen oder die Girocard nutzen. Internationale Debitkarten (Visa/Mastercard) und Kreditkarten verursachen dagegen höhere Kosten. Für die technische Umsetzung bedeutet das: Der größte Hebel dürfte in vielen Betrieben weniger in der Software liegen, sondern in der Abdeckung einer Zahlungsmethodik, die für das Gebührenprofil der jeweiligen Betreiber akzeptabel ist. Hinzu kommt die logistische Seite, weil Händler ihre Abläufe beim Kassieren so anpassen müssen, dass digitale und barbasierte Zahlungen reibungslos nebeneinander funktionieren.

Offen bleibt damit die konkrete Ausgestaltung im Gesetzgebungsverfahren, das noch Zeit für Änderungen lässt. Zunächst sollen die anderen Ministerien zu den Eckpunkten Stellung nehmen, bevor überhaupt ein Gesetzentwurf geschrieben wird. Selbst danach ist eine Anpassung möglich, bis ein Beschluss im Bundestag vorliegt. Ziel des Finanzministeriums ist, dass der Entwurf noch in diesem Jahr im Kabinett beschlossen und anschließend 2027 umgesetzt wird. Wichtig für die Akzeptanz dürfte außerdem die Absicherung sein: Bezahlen mit Bargeld soll weiterhin möglich bleiben, die digitale Option kommt also zusätzlich. Gleichzeitig gibt es Ausnahmen für nichtkommerzielle Organisationen; Amateur-Sportvereine und Wohltätigkeitsverbände sollen weiterhin nur mit Bargeld arbeiten dürfen. Für Dorffeste, Flohmärkte und ähnliche Gelegenheiten bleibt es damit bei praktischen Lösungen vor Ort – und das Ministerium will zudem prüfen, ob Härtefallregelungen nötig sind.


💳 Amazon-Kreditkarte mit 2.000 Euro Limit bestellen!
🔥 Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!
🎉 Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!


Sense Robot Go KI-Go-Brett mit Roboterarm – Automatische Steinplatzierung, interaktives Lernen, Spielwiederholung – Intelligenter Weiqi-Trainer für Kinder & Erwachsene
152 Bewertungen
Sense Robot Go KI-Go-Brett mit Roboterarm – Automatische Steinplatzierung, interaktives Lernen, Spielwiederholung – Intelligenter Weiqi-Trainer für Kinder & Erwachsene
  • ★ 23-stufiges KI-Go-Training – Für Spieler mit Grundkenntnissen der Regeln – Entwickelt als intelligenter Trainingspartner passt sich die KI Spielern von 18K bis 9D an. Ideal für alle, die die Grundregeln bereits beherrschen und ihr Spiel verbessern möchten.
ENERGIZE LAB Eiliko Coral Pink - Ihr winziger KI-Charm-Roboter, der zu jedem täglichen Outfit passt, lustiges elektronisches Anhängerspielzeug, für Paare und beste Freunde
334 Bewertungen
ENERGIZE LAB Eiliko Coral Pink - Ihr winziger KI-Charm-Roboter, der zu jedem täglichen Outfit passt, lustiges elektronisches Anhängerspielzeug, für Paare und beste Freunde
  • IHR EMOTIONALER AI-BEGLEITER: Eiliko ist mehr als nur ein Anhänger, es ist ein charismatischer KI-Freund. Mit einem dynamischen LED-Bildschirm, der eine Vielzahl von animierten Gesichtern und Ausdrucksformen anzeigt, reagiert er auf Ihre Interaktionen mit einzigartiger Persönlichkeit und Charme.
Eilik – Interaktiver Desktop Roboter mit Persönlichkeit, lebendigen Animationen & Reaktionen, Touch-Steuerung, Mini-Spiele, emotionaler Roboter Freund und besonderes Geschenk für Kinder & Erwachsene
1.501 Bewertungen
Eilik – Interaktiver Desktop Roboter mit Persönlichkeit, lebendigen Animationen & Reaktionen, Touch-Steuerung, Mini-Spiele, emotionaler Roboter Freund und besonderes Geschenk für Kinder & Erwachsene
  • 【MEHR LEBEN FÜR DEINEN SCHREIBTISCH】 Lerne Eilik kennen – deinen kleinen Roboter-Freund mit Persönlichkeit. Mit liebevollen Animationen, ausdrucksstarken Reaktionen und spielerischen Interaktionen bringt Eilik mehr Freude in deinen Alltag. Ob auf dem Schreibtisch, im Büro oder am Nachttisch – Eilik wird schnell zu einem vertrauten Begleiter für besondere Momente.
Plantbot Upgraded Large Smart Flower Pot Pet Planter Robot with Artificial Intelligence, Time Temperature Display, and Numerous Expressive Animations Based, for Indoor Decoration, Gifts (White)
53 Bewertungen
Plantbot Upgraded Large Smart Flower Pot Pet Planter Robot with Artificial Intelligence, Time Temperature Display, and Numerous Expressive Animations Based, for Indoor Decoration, Gifts (White)
  • 【XL-Größe für gedeihende Pflanzen】Geben Sie Ihren Pflanzen den Raum, den sie verdienen! Unser verbessertes, großes 13,7 cm großes Design bietet Platz für Pflanzen mit einem Durchmesser von bis zu 8,9 cm und damit deutlich mehr Platz für Wurzelwachstum und Pflanzengesundheit im Vergleich zu kleineren, veralteten Modellen. Die Produktabmessungen betragen 13,6 x 13,6 x 13,2 cm und das Gerät wiegt nur 355 g.
Loona KEYI Premium Haustier-Roboter mit Ladestation (Smarte AI ChatGPT-4o, Stimmen- & Gestensteuerung, Echtzeit-Interaktion, Heimüberwachung)
946 Bewertungen
Loona KEYI Premium Haustier-Roboter mit Ladestation (Smarte AI ChatGPT-4o, Stimmen- & Gestensteuerung, Echtzeit-Interaktion, Heimüberwachung)
  • V28 Update - JETZT MIT NEUEN FUNKTIONEN! Als Reaktion auf das Ladeproblem von Loona haben wir das automatische Aufladen 2.0 verbessert. Diese Optimierung hilft Loona, die Ladewege in verschiedenen Szenarien zu erkennen und anzupassen, um die Erfolgsquote beim automatischen Aufladen zu erhöhen. Mobile Hotspots können sich mit Loona verbinden und überwinden WLAN-Einschränkungen, sodass Sie jederzeit und überall mit Loona interagieren können.


Hat Ihnen der Artikel bzw. die News - Finanzministerium plant Ende „Cash only“: Karte oder Handy künftig Pflicht - gefallen? Dann abonnieren Sie uns doch auf Insta: AI News, Tech Trends & Robotics - Instagram - Boltwise

Unseren KI-Morning-Newsletter «Der KI News Espresso» mit den besten KI-News des letzten Tages gratis per eMail - ohne Werbung: Hier kostenlos eintragen!





Folgen Sie aktuellen Beiträge über KI & Robotik auf Twitter, Telegram, Facebook oder LinkedIn!
Hinweis: Teile dieses Textes könnten mithilfe Künstlicher Intelligenz generiert worden sein. Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen stellen keine Finanzberatung dar und sind nicht als solche gedacht. Die Informationen sind allgemeiner Natur und dienen nur zu Informationszwecken. Wenn Sie Finanzberatung für Ihre individuelle Situation benötigen, sollten Sie den Rat von einem qualifizierten Finanzberater einholen. IT BOLTWISE® schließt jegliche Regressansprüche aus.









Ergänzungen und Infos bitte an die Redaktion per eMail an de-info[at]it-boltwise.de. Da wir bei KI-erzeugten News und Inhalten selten auftretende KI-Halluzinationen nicht ausschließen können, bitten wir Sie bei Falschangaben und Fehlinformationen uns via eMail zu kontaktieren und zu informieren. Bitte vergessen Sie nicht in der eMail die Artikel-Headline zu nennen: "Finanzministerium plant Ende „Cash only“: Karte oder Handy künftig Pflicht".
Stichwörter 2027 AI Artificial Intelligence Bargeld Debitkarte Europäisches Bezahlverfahren Finanzministerium Geldwäsche Gesetzgebung Girocard Händler Kartenakzeptanz KI Künstliche Intelligenz Mobile Bezahlung Smartphone Steuerhinterziehung Zahlung
Alle Märkte in Echtzeit verfolgen - 30 Tage kostenlos testen!
Kein nächster Artikel
Vorheriger Artikel

Gordon Schnieder fordert Finanzcheck für Abschaffung der „Rente mit 63“


Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "Finanzministerium plant Ende „Cash only“: Karte oder Handy künftig Pflicht" für unsere Leser?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

  • Die aktuellen intelligenten Ringe, intelligenten Brillen, intelligenten Uhren oder KI-Smartphones auf Amazon entdecken! (Sponsored)


  • Es werden alle Kommentare moderiert!

    Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.

    Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.

    Du willst nichts verpassen?

    Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "Finanzministerium plant Ende „Cash only“: Karte oder Handy künftig Pflicht" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
    Nutze die Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »Finanzministerium plant Ende „Cash only“: Karte oder Handy künftig Pflicht« bei Google Deutschland suchen, bei Bing oder Google News!


    541 Leser gerade online auf IT BOLTWISE
    KI-Jobs