LONDON (IT BOLTWISE) – BlackRock argumentiert, dass KI-Agenten für viele Zahlungen eher auf Stablecoins und Bitcoin setzen könnten als auf klassische Bankwege. Der Grund: Automatisierte Software kann weder Kontoeröffnung ausreichend schnell abschließen noch auf tageweise Freigaben für Überweisungen warten. Für alltägliche „Machine Payments“ nennt der Vermögensverwalter vor allem Stablecoins, während Bitcoin eher zur langfristigen Werterhaltung passen soll. Zusätzlich verweist BlackRock auf Infrastruktur, die Web-Datenkäufe in Echtzeit ermöglicht.

BlackRock: Warum KI-Agenten künftig mit Stablecoins und Bitcoin bezahlen könnten
BlackRock: Warum KI-Agenten künftig mit Stablecoins und Bitcoin bezahlen könnten (Foto: IT BOLTWISE)
🧠 KI & Robotik auf Google News abonnieren

BlackRock verbindet in einer aktuellen Analyse Künstliche Intelligenz und Zahlungsverkehr ungewöhnlich eng: Nicht die KI-Algorithmen stehen im Fokus, sondern die Frage, womit autonome Software überhaupt handeln kann. Bei klassischen Finanzprodukten wie Kreditkarten oder Banküberweisungen hängt die Zahlungsfähigkeit von menschlichen Prozessen, Banklaufzeiten und Akzeptanzlogiken ab. Genau diese Latenzen und Hürden sind laut BlackRock der Engpass, wenn KI-Agenten als eigenständige Akteure in digitale Dienste eingekauft werden sollen – von Rechenzeit bis zu Web-Zugriffen. Statt „Bankkonto plus Warten“ braucht es Geld, das sich programmatisch auslösen lässt, also als Bestandteil einer Software-Pipeline funktioniert.

Der entscheidende Unterschied liegt dabei nicht nur in der Geschwindigkeit, sondern auch in der Interoperabilität: Digitale Agents können nach Darstellung von BlackRock weder ohne Weiteres normale Bankkonten eröffnen noch Überweisungen so einsetzen, dass Zahlungen sofort und jederzeit ausgelöst werden. Dazu kommt, dass Kleinzahlungen für solche Systeme oft unattraktiv sind. Wenn Transaktionskosten überproportional hoch ausfallen, werden Beträge unter einem Dollar für KI-Agenten wirtschaftlich schwer nutzbar. In der Praxis bedeutet das: Selbst wenn ein Service an sich günstig ist, skaliert die Kostenstruktur nicht mit der Häufigkeit, mit der Software im Hintergrund Aktionen anstößt.

BlackRock schlägt deshalb als funktionale Lösung schnelle Blockchain-Netzwerke vor, die Geld nahezu in Echtzeit transferieren. Für tägliche Zahlungen sieht der Vermögensverwalter Stablecoins als erste Wahl, weil sie das Tempo mit einer für Software nachvollziehbaren Zahlungslogik verbinden. Als Größenordnung nennt BlackRock eine Gesamtmenge an Stablecoins von über 300 Milliarden US-Dollar und ein Zahlungsvolumen von 8,5 Billionen US-Dollar im ersten Halbjahr 2026. Diese Zahlen ordnet BlackRock als Hinweis ein, dass der Zahlungsverkehr mit Stablecoins bereits eine kritische Masse erreicht und nicht nur ein Nischenphänomen ist. Als Vergleich nennt die Analyse außerdem, dass der Umfang damit in Reichweite großer Zahlungsnetzwerke wie Visa liegt – wobei der Schwerpunkt bei Künstlicher Intelligenz vor allem auf der maschinellen Auslösbarkeit liegt.

Spannend ist zudem, wie BlackRock den Einsatz im Zusammenspiel unterschiedlicher KI-Anwendungsfälle aufteilt. In der Argumentation taucht ein „zwei tier“-Gedanke auf: Stablecoins für Ausgaben im Tagesgeschäft und Bitcoin für die langfristige Werterhaltung. Die Herleitung stützt sich auf eine Studie, die im Februar 2026 veröffentlicht wurde und 36 KI-Modelle testete, darunter Systeme von Anthropic, OpenAI, Google, xAI und DeepSeek. Die Fragestellung war dabei konkret: Wie sollten Software-Systeme mit Geld umgehen, wenn sie als Akteure eigenständig Zahlungen tätigen und Vermögenswerte verwalten? Ergebnis der Tests: Für schnelle, häufige Ausgaben wählten die Modelle Stablecoins mit 53,2 % der Stimmen. Für langfristige Wertaufbewahrung entschieden sie sich mit 79,1 % häufiger für Bitcoin. Klassisches Bankgeld schnitt dagegen insgesamt mit unter 9 % ab.

Konzeptionell passt das Bild zu einem weiteren Problem, das KI-Agenten in der Praxis haben: Während Ausgaben schnell und planbar sein müssen, stellt sich bei länger laufenden Prozessen die Frage nach dem „Parking“ von Ressourcen, also wo Liquidität zwischen Entscheidungen geparkt wird. Stablecoins adressieren in der Darstellung das Zahlungs- und Abwicklungsfenster; Bitcoin steht für das Szenario, in dem ein System nicht ständig zwischen Konten umschichten muss, sondern Werte über längere Horizonte halten will. Selbst wenn BlackRock betont, dass das Thema in Summe noch klein ist – der Bericht ordnet das heutige Zahlungsvolumen von KI-Software als gering ein – ist die Aussage für Produktteams klar: Wer KI-Agenten als echte Akteure in Workflows einsetzt, braucht ein Geld-Backend, das zu Software-Tempo und Software-Entscheidungen passt.

Damit rückt auch die Wettbewerbssituation in den Fokus. BlackRock erwähnt zwar, dass Tech-Unternehmen bereits alternative Zahlungswege anbieten, die auf konventioneller Bankkasse basieren – aber für KI-Anwendungen scheinen diese Wege in der Logik der Analyse nicht ausreichend programmatisch zu sein. Der Hinweis auf neue Werkzeuge verdeutlicht, dass es bei „Machine Payments“ nicht nur um Token geht, sondern um die Integration in Software-Ökosysteme. In diesem Kontext verweist BlackRock auf ein System, das es KI-Software erlauben soll, Web-Datenkäufe in der Praxis „on the spot“ zu bezahlen. Für Unternehmen, die solche KI-Agenten aufbauen, ist damit weniger die politische Debatte über Krypto der Engpass als die konkrete technische Anschlussfähigkeit: Authentifizierung, Abrechnung, Latenz und die Frage, wie sicher und kontrollierbar das Ganze innerhalb einer Produkt- oder Unternehmensarchitektur bleibt.

Ein weiterer Punkt ist die Einbettung in operative Finanzflüsse. BlackRock schreibt dem Markt dabei nicht nur theoretische Potenziale zu, sondern verweist auf eigene Aktivitäten: Der Vermögensverwalter betreibt demnach einen spezialisierten Reserve-Fonds für Stablecoin-Emittenten. Solche Strukturen können in der Praxis helfen, Zahlungsfähigkeit und Liquidität organisatorisch abzustützen, während KI-Agenten Zahlungen autonom auslösen. Gleichzeitig bleibt die Einordnung wichtig: BlackRock nennt für den Bitcoin-Kurs einen Stand nahe 85.844 US-Dollar nach jüngsten Marktgewinnen, ordnet aber auch ein, dass der Bericht als Forschung zu verstehen sei und keine direkte Marktprognose liefern soll. Für Entscheider bedeutet das: Stabilitäts- und Risikoannahmen müssen in die Architektur, die Treasury-Strategie und das Monitoring eingezogen werden, statt nur ein Zahlungsinstrument auszutauschen.

Unterm Strich liefert die Analyse vor allem eine neue Sicht auf „KI-Agenten als Kunden“: Wenn Software andere Systeme ansteuert, wird Zahlungsverkehr zu einer technischen Komponente, ähnlich wie Datenpipelines oder API-Rate-Limits. Stablecoins adressieren dabei die Geschwindigkeit und die maschinelle Auslösbarkeit, Bitcoin eher das langfristige Werterhalten. Wer in den nächsten Monaten KI-Agenten für operative Workflows plant, sollte daher sehr konkret fragen, wie Zahlungen entstehen, freigegeben, rückverfolgbar gemacht und in eine Governance eingebunden werden können. Denn selbst die beste KI-Strategie scheitert, wenn die Abwicklung nicht zu der Frequenz und dem Timing passt, mit dem autonome Systeme handeln.


💳 Amazon-Kreditkarte mit 2.000 Euro Limit bestellen!
🔥 Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!
🎉 Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!


Sense Robot Go KI-Go-Brett mit Roboterarm – Automatische Steinplatzierung, interaktives Lernen, Spielwiederholung – Intelligenter Weiqi-Trainer für Kinder & Erwachsene
152 Bewertungen
Sense Robot Go KI-Go-Brett mit Roboterarm – Automatische Steinplatzierung, interaktives Lernen, Spielwiederholung – Intelligenter Weiqi-Trainer für Kinder & Erwachsene
  • ★ 23-stufiges KI-Go-Training – Für Spieler mit Grundkenntnissen der Regeln – Entwickelt als intelligenter Trainingspartner passt sich die KI Spielern von 18K bis 9D an. Ideal für alle, die die Grundregeln bereits beherrschen und ihr Spiel verbessern möchten.
ENERGIZE LAB Eiliko Coral Pink - Ihr winziger KI-Charm-Roboter, der zu jedem täglichen Outfit passt, lustiges elektronisches Anhängerspielzeug, für Paare und beste Freunde
334 Bewertungen
ENERGIZE LAB Eiliko Coral Pink - Ihr winziger KI-Charm-Roboter, der zu jedem täglichen Outfit passt, lustiges elektronisches Anhängerspielzeug, für Paare und beste Freunde
  • IHR EMOTIONALER AI-BEGLEITER: Eiliko ist mehr als nur ein Anhänger, es ist ein charismatischer KI-Freund. Mit einem dynamischen LED-Bildschirm, der eine Vielzahl von animierten Gesichtern und Ausdrucksformen anzeigt, reagiert er auf Ihre Interaktionen mit einzigartiger Persönlichkeit und Charme.
Eilik – Interaktiver Desktop Roboter mit Persönlichkeit, lebendigen Animationen & Reaktionen, Touch-Steuerung, Mini-Spiele, emotionaler Roboter Freund und besonderes Geschenk für Kinder & Erwachsene
1.501 Bewertungen
Eilik – Interaktiver Desktop Roboter mit Persönlichkeit, lebendigen Animationen & Reaktionen, Touch-Steuerung, Mini-Spiele, emotionaler Roboter Freund und besonderes Geschenk für Kinder & Erwachsene
  • 【MEHR LEBEN FÜR DEINEN SCHREIBTISCH】 Lerne Eilik kennen – deinen kleinen Roboter-Freund mit Persönlichkeit. Mit liebevollen Animationen, ausdrucksstarken Reaktionen und spielerischen Interaktionen bringt Eilik mehr Freude in deinen Alltag. Ob auf dem Schreibtisch, im Büro oder am Nachttisch – Eilik wird schnell zu einem vertrauten Begleiter für besondere Momente.
Plantbot Upgraded Large Smart Flower Pot Pet Planter Robot with Artificial Intelligence, Time Temperature Display, and Numerous Expressive Animations Based, for Indoor Decoration, Gifts (White)
53 Bewertungen
Plantbot Upgraded Large Smart Flower Pot Pet Planter Robot with Artificial Intelligence, Time Temperature Display, and Numerous Expressive Animations Based, for Indoor Decoration, Gifts (White)
  • 【XL-Größe für gedeihende Pflanzen】Geben Sie Ihren Pflanzen den Raum, den sie verdienen! Unser verbessertes, großes 13,7 cm großes Design bietet Platz für Pflanzen mit einem Durchmesser von bis zu 8,9 cm und damit deutlich mehr Platz für Wurzelwachstum und Pflanzengesundheit im Vergleich zu kleineren, veralteten Modellen. Die Produktabmessungen betragen 13,6 x 13,6 x 13,2 cm und das Gerät wiegt nur 355 g.
Loona KEYI Premium Haustier-Roboter mit Ladestation (Smarte AI ChatGPT-4o, Stimmen- & Gestensteuerung, Echtzeit-Interaktion, Heimüberwachung)
946 Bewertungen
Loona KEYI Premium Haustier-Roboter mit Ladestation (Smarte AI ChatGPT-4o, Stimmen- & Gestensteuerung, Echtzeit-Interaktion, Heimüberwachung)
  • V28 Update - JETZT MIT NEUEN FUNKTIONEN! Als Reaktion auf das Ladeproblem von Loona haben wir das automatische Aufladen 2.0 verbessert. Diese Optimierung hilft Loona, die Ladewege in verschiedenen Szenarien zu erkennen und anzupassen, um die Erfolgsquote beim automatischen Aufladen zu erhöhen. Mobile Hotspots können sich mit Loona verbinden und überwinden WLAN-Einschränkungen, sodass Sie jederzeit und überall mit Loona interagieren können.


Hat Ihnen der Artikel bzw. die News - BlackRock: Warum KI-Agenten künftig mit Stablecoins und Bitcoin bezahlen könnten - gefallen? Dann abonnieren Sie uns doch auf Insta: AI News, Tech Trends & Robotics - Instagram - Boltwise

Unseren KI-Morning-Newsletter «Der KI News Espresso» mit den besten KI-News des letzten Tages gratis per eMail - ohne Werbung: Hier kostenlos eintragen!





Folgen Sie aktuellen Beiträge über KI & Robotik auf Twitter, Telegram, Facebook oder LinkedIn!
Hinweis: Teile dieses Textes könnten mithilfe Künstlicher Intelligenz generiert worden sein. Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen stellen keine Finanzberatung dar und sind nicht als solche gedacht. Die Informationen sind allgemeiner Natur und dienen nur zu Informationszwecken. Wenn Sie Finanzberatung für Ihre individuelle Situation benötigen, sollten Sie den Rat von einem qualifizierten Finanzberater einholen. IT BOLTWISE® schließt jegliche Regressansprüche aus.









Ergänzungen und Infos bitte an die Redaktion per eMail an de-info[at]it-boltwise.de. Da wir bei KI-erzeugten News und Inhalten selten auftretende KI-Halluzinationen nicht ausschließen können, bitten wir Sie bei Falschangaben und Fehlinformationen uns via eMail zu kontaktieren und zu informieren. Bitte vergessen Sie nicht in der eMail die Artikel-Headline zu nennen: "BlackRock: Warum KI-Agenten künftig mit Stablecoins und Bitcoin bezahlen könnten".
Stichwörter AI Artificial Intelligence Automatisierung Bitcoin BlackRock Blockchain Crypto Cryptocurrencies KI Krypto Kryptowährung Künstliche Intelligenz Liquidität Machine Payments Stablecoins Web-daten Zahlungsgeschwindigkeit Zahlungsverkehr
Alle Märkte in Echtzeit verfolgen - 30 Tage kostenlos testen!
Kein nächster Artikel
Vorheriger Artikel

West Slope Startup Week in Durango: 500 Teilnehmer, KI-Track und 571.164 US-Dollar Effekt


Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "BlackRock: Warum KI-Agenten künftig mit Stablecoins und Bitcoin bezahlen könnten" für unsere Leser?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

  • Die aktuellen intelligenten Ringe, intelligenten Brillen, intelligenten Uhren oder KI-Smartphones auf Amazon entdecken! (Sponsored)


  • Es werden alle Kommentare moderiert!

    Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.

    Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.

    Du willst nichts verpassen?

    Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "BlackRock: Warum KI-Agenten künftig mit Stablecoins und Bitcoin bezahlen könnten" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
    Nutze die Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »BlackRock: Warum KI-Agenten künftig mit Stablecoins und Bitcoin bezahlen könnten« bei Google Deutschland suchen, bei Bing oder Google News!


    653 Leser gerade online auf IT BOLTWISE
    KI-Jobs