TEXAS / LONDON (IT BOLTWISE) – Beim 14. Testflug hat SpaceX die Oberstufe von Starship erstmals in eine Erdumlaufbahn gebracht. Kurz nach dem Start fielen zwar Triebwerke aus, doch 22 Minuten später erhielt die Mission das Kommando „Go for orbit“. Anschließend setzte die Oberstufe 26 Starlink-Satelliten des neuen Modells V3 in Höhen um 275 Kilometer aus. Der Test endete nicht mit sechs Umrundungen, sondern wurde nach der zweiten Bahn frühzeitig für den Wiedereintritt vorbereitet.

Der 14. Testflug von SpaceX zeigt vor allem eines: Starship bewegt sich weiter von der Entwicklungs- in die erprobte Flugphase, auch wenn der Weg dorthin nicht geradlinig war. Auf dem Flugtag am Montagnachmittag um 14:48 Uhr deutscher Zeit verfolgte das Team das Ziel, erstmals mit der Oberstufe des Starship-Systems eine echte Erdumlaufbahn zu erreichen. Bisherige Versuche waren nach der Darstellung im Text entweder an suborbitale Bahnen gekoppelt oder endeten im ungünstigsten Fall in ungeplanten Explosionen. Damit wird die Hürde „Orbitfähig“ nicht nur theoretisch, sondern durch den Einsatz realer Satelliten messbar gemacht.
Technisch betrachtet lag der Kernreiz des Tests darin, dass die Oberstufe innerhalb eines engen Zeitfensters sowohl Triebwerksverhalten als auch Bahndynamik unter realen Missionsbedingungen demonstrieren sollte. Laut Bericht fiel zunächst eines der 33 Triebwerke der Unterstufe aus; die übrigen 32 konnten den Abwärtsflug über den Golf von Mexiko jedoch kompensieren. Besonders heikel wurde es Minuten nach dem Start für die Oberstufe: Eines ihrer sechs Triebwerke versagte ebenfalls. Dass das „Go for orbit“ dennoch erteilt wurde, deutet darauf hin, dass die Ingenieure im Kontrollprozess ausreichend Vertrauen in den geplanten Wiedereintritts- und Bahnparameter-Satz hatten. Für SpaceX ging es dabei nicht um eine reine Flugsoziologie, sondern um die Vermeidung eines unkontrollierten Rücksturzes des rund 100 Tonnen schweren Edelstahlrumpfs.
Nachdem die Mission schließlich in Richtung Umlaufbahn „freigegeben“ wurde, kam der nächste Schritt, der das Testprogramm deutlich wirtschaftlicher macht: die planmäßige Aussetzung von 26 Satelliten. Die metergroßen Einheiten verließen die Rakete im Minutentakt durch eine schlitzförmige Öffnung, und sie gehören zu einem neuen Modell, das im Text als Starlink V3 beschrieben wird. Der Hintergrund ist entscheidend für die Einordnung: V3 ist dem Bericht zufolge so groß, dass es nicht mehr mit den bisherigen Falcon-9-Kapazitäten zuverlässig ins All transportiert werden kann. Jede einzelne Einheit soll dem Starlink-Netz eine Übertragungskapazität von einem Terabit pro Sekunde hinzufügen, womit sich das Starship-Programm unmittelbar an der Ausbaukurve der Netzkapazität messen lässt.
Aus Markt- und Unternehmenssicht wirkt genau dieser Zusammenhang wie ein Beschleuniger für die Relevanz des Tests. Im Text wird Starship als potenziell „erste vollständig wiederverwendbare“ Trägerlösung für die Branche beschrieben, und damit wird klar, warum der Orbit-Nachweis für SpaceX nicht nur ein Ingenieurs-Meilenstein ist, sondern auch eine strategische Wette auf geringere Startkosten pro Mission und höhere Startfrequenzen. Für die Kapazität, die ein V3-Satellitensatz aus einem Starship-Flug liefern soll, nennt der Bericht als Vergleich die Notwendigkeit von acht Falcon-9-Raketen. Solche Relationen sind zwar keine vollständige Kostenrechnung, aber sie zeigen, wie sehr SpaceX die Entwicklung als Hebel für den Ausbau seines wichtigsten wirtschaftlichen Standbeins, nämlich Starlinks satellitengestütztes Internet, betrachtet.
Gleichzeitig ist das Ergebnis „mit Abstrichen“ im Bericht nicht nur eine Formulierung. Nach dem erfolgreichen Aussetzen der 26 neuen Satelliten verkürzte SpaceX den Testflug: Statt nach dem Plan für sechs Erdumkreisungen und einer Wasserung im Südostpazifik gab das Team das Kommando zum Wiedereintritt bereits während der zweiten Umrundung. Auch die Landung wurde angepasst und im Nordpazifik nahe Hawaii durchgeführt. Der Text macht außerdem deutlich, dass die Rückkehr- und Landestrategie zwar grundsätzlich vorbereitet war, aber dass man während früherer Tests Unterschiede im Verhalten des Resttreibstoffs sah: Beim Juli-Test blieb die Explosion der Resttreibstoffphase offenbar unverhofft aus, bei diesem Versuch trat sie wie vorgesehen ein.
Für die technische Bewertung ist vor allem die Kette aus Wiederherstellung, Datensammlung und iterative Verbesserung relevant. Laut Bericht waren vor Ort Drohnen im Einsatz und lieferten Bilder der weichen Landung auf der Meeresoberfläche. Danach endete der Testflug planmäßig nach dem Umkippen der Rakete durch die Explosion des Resttreibstoffs und die Zerstörung des Raumfahrzeugs. Dennoch konnte die Oberstufe aus früheren Szenarien relativ unversehrt zurückgeholt und zwischenzeitlich weiter transportiert werden; diesmal wird die Oberstufe nach Texas verbracht, um weitere Daten zu gewinnen. Das ist für die Entwicklung wichtig, weil gerade Ausfallmuster und ihre Auswirkungen auf Bahnverhalten, thermische Belastung und Steueralgorithmen sich erst mit Messdaten sauber klassifizieren lassen.
Insgesamt hat Starship damit erneut eine zentrale Hürde genommen, nämlich den Sprung in den orbitalen Flugmodus mit echter Nutzlast. Der Bericht setzt die Einordnung zudem historisch: Genau 18 Jahre nach dem Tag, an dem erstmals eine SpaceX-Rakete (Falcon 1) eine Nutzlast im Erdorbit aussetzen konnte, steht jetzt die nächste Stufe der Wiederverwendbarkeit im Fokus. Neun Jahre später hatte SpaceX mit Falcon 9 den Weg zum Marktführer bei kommerziellen Raketenstarts eingeschlagen. Für die nächsten Tests deutet der Text als denkbaren Schritt an, beide Stufen bei zukünftigen Starts zur Rückkehr zu bringen und sie dort aufzufangen. Entscheidend wird sein, ob die Teams nach dem Triebwerksausfall-Handling nicht nur das Orbitziel erreichen, sondern die gesamte Rückkehrkette inklusive Wiederaufnahme der zweiten Stufe stabil genug machen, um den Entwicklungsaufwand über viele Iterationen hinweg zu rechtfertigen.
💳 Amazon-Kreditkarte mit 2.000 Euro Limit bestellen!
🔥 Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!
🎉 Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!
- ★ 23-stufiges KI-Go-Training – Für Spieler mit Grundkenntnissen der Regeln – Entwickelt als intelligenter Trainingspartner passt sich die KI Spielern von 18K bis 9D an. Ideal für alle, die die Grundregeln bereits beherrschen und ihr Spiel verbessern möchten.
- IHR EMOTIONALER AI-BEGLEITER: Eiliko ist mehr als nur ein Anhänger, es ist ein charismatischer KI-Freund. Mit einem dynamischen LED-Bildschirm, der eine Vielzahl von animierten Gesichtern und Ausdrucksformen anzeigt, reagiert er auf Ihre Interaktionen mit einzigartiger Persönlichkeit und Charme.
- 【MEHR LEBEN FÜR DEINEN SCHREIBTISCH】 Lerne Eilik kennen – deinen kleinen Roboter-Freund mit Persönlichkeit. Mit liebevollen Animationen, ausdrucksstarken Reaktionen und spielerischen Interaktionen bringt Eilik mehr Freude in deinen Alltag. Ob auf dem Schreibtisch, im Büro oder am Nachttisch – Eilik wird schnell zu einem vertrauten Begleiter für besondere Momente.
- 【XL-Größe für gedeihende Pflanzen】Geben Sie Ihren Pflanzen den Raum, den sie verdienen! Unser verbessertes, großes 13,7 cm großes Design bietet Platz für Pflanzen mit einem Durchmesser von bis zu 8,9 cm und damit deutlich mehr Platz für Wurzelwachstum und Pflanzengesundheit im Vergleich zu kleineren, veralteten Modellen. Die Produktabmessungen betragen 13,6 x 13,6 x 13,2 cm und das Gerät wiegt nur 355 g.
- V28 Update - JETZT MIT NEUEN FUNKTIONEN! Als Reaktion auf das Ladeproblem von Loona haben wir das automatische Aufladen 2.0 verbessert. Diese Optimierung hilft Loona, die Ladewege in verschiedenen Szenarien zu erkennen und anzupassen, um die Erfolgsquote beim automatischen Aufladen zu erhöhen. Mobile Hotspots können sich mit Loona verbinden und überwinden WLAN-Einschränkungen, sodass Sie jederzeit und überall mit Loona interagieren können.
- Die besten Bücher rund um KI & Robotik!

- Die besten KI-News kostenlos per eMail erhalten!
- Zur Startseite von IT BOLTWISE® für aktuelle KI-News!
- IT BOLTWISE® kostenlos auf Patreon unterstützen!
- Aktuelle KI-Jobs auf StepStone finden und bewerben!
- Künstliche Intelligenz: Dem Menschen überlegen – wie KI uns rettet und bedroht | Der Neurowissenschaftler, Psychiater und SPIEGEL-Bestsellerautor von »Digitale Demenz«
Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "SpaceX Starship: 14. Testflug erreicht Erdumlaufbahn und setzt Starlink V3 ab" für unsere Leser?


#Sophos
Es werden alle Kommentare moderiert!
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.
Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.
Du willst nichts verpassen?
Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "SpaceX Starship: 14. Testflug erreicht Erdumlaufbahn und setzt Starlink V3 ab" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
Nutze die Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »SpaceX Starship: 14. Testflug erreicht Erdumlaufbahn und setzt Starlink V3 ab« bei Google Deutschland suchen, bei Bing oder Google News!