LONDON (IT BOLTWISE) – Als Bitcoin am 8. Oktober 2026 auf 80.000 US-Dollar fiel, rutschte der Großteil des Kryptomarkts mit nach unten. Von 15 großen Coins zeigten nur NEAR Protocol und Monero vergleichsweise geringe Verluste. NEAR sank im Wochenvergleich nur um 0,3 %, Monero um 1,3 %. Parallel dazu verzeichneten Bitcoin-basierte Fonds innerhalb eines Tages Abflüsse von 244 Millionen US-Dollar.

Bitcoin ist am 8. Oktober 2026 auf 80.000 US-Dollar abgerutscht und hat damit den breiten Kryptomarkt spürbar mitgezogen. In der Auswertung für 15 große Coins fiel auf: 13 davon verloren mehr als Bitcoin selbst. Während BTC im Wochenverlauf „nur“ um 3,6 % nachgab und bis zum 9. Oktober leicht auf 83.247 US-Dollar zurücksprang, blieben ausgerechnet zwei kleinere Projekte auffällig standfest. NEAR Protocol reduzierte sein Kursniveau um 0,3 %, Monero um 1,3 % – Werte, die im Kontext des gleichzeitigen Markt-Drucks Fragen aufwerfen.
Technisch lässt sich die Marktdynamik bei so einer Bewegung nicht allein über die reine Preisänderung erklären. Entscheidend ist, wie viel Liquidität in den Orderbüchern tatsächlich verfügbar ist und wie viele Marktteilnehmer zu ähnlichen Kursniveaus handeln. Bitcoin gilt im Handel als extrem liquide: Die tägliche Umsatztiefe bewegt sich laut Quelle regelmäßig im Bereich „zig Milliarden US-Dollar“. Dadurch prallen auch größere Verkaufsorders oft stärker gedämpft ab, weil ausreichend Käufer an mehreren Preisstufen vorhanden sind. Kleinere Coins dagegen besitzen häufig weniger Handelsvolumen; unter ähnlichem Verkaufsdruck können sie deshalb schneller durch mehrere Preisschichten „durchfallen“.
Die Rangliste der sieben Tage zeigt das Muster sehr deutlich, aber auch Ausnahmen. In der Quelle stehen NEAR und Monero ganz oben mit den geringsten Rückgängen, danach folgt Bitcoin. Dahinter kommt eine breite Streuung: Hyperliquid verlor 5,3 %, Cardano 6,4 %, Avalanche 6,6 %, Litecoin 8,0 % und Ethereum 8,8 %. Noch schwächer schnitten mehrere weitere große Namen ab, darunter Solana, XRP, Sui, Chainlink, Zcash, Dogecoin, Hedera und Stellar, die jeweils mehr als 10 % bis hin zu 13,5 % zurückgingen. Damit wird zwar sichtbar, dass kleinere Marktgrößen häufiger stärkere Verluste bedeuten – die stabilen Ausnahmen zeigen aber, dass Liquidität und Aktivität nicht bei jedem Coin identisch wirken.
Genau hier setzt die eigentliche Interpretation der „Stabilität“ von NEAR und Monero an: Ist das echte Kaufnachfrage oder nur weniger gehandeltes Risiko? Ein stabiler Kurs in einem Marktabschwung kann zwei gegensätzliche Ursachen haben. Entweder greifen Käufer energisch ein und stützen den Preis aktiv. Oder der Coin wird schlicht seltener gehandelt, sodass es bei vergleichbaren Verkaufsimpulsen weniger Volumen gibt, das den Kurs in die Tiefe zieht. Für NEAR wird die erste Hypothese dadurch verkompliziert, dass der Quelle zufolge der Kurs im vergangenen Monat um 91,7 % gestiegen ist – also in einen Zeitraum fällt, der auch die aktuelle Verkaufspanik überlappt. Das deutet zumindest darauf hin, dass frühere Investoren möglicherweise noch im Gewinnbereich bleiben und nicht automatisch verkaufen müssen. Gleichzeitig kann ein kurzer, stabiler Wochenabschnitt aber ebenso eine Pause nach einer starken Vorwärtsphase sein.
Bei Monero kommt ein weiterer Faktor hinzu: Das Projekt ist dafür bekannt, dass Privatsphäre-Funktionen Transaktionsdetails verschleiern. Die Quelle nennt für den Monat davor einen Kurszuwachs von 8,4 %, also deutlich weniger Momentum als bei NEAR. Diese vergleichsweise zurückhaltende Performance schwächt die Argumentation, wonach die Stabilität ausschließlich auf starkem Aufwärtsvertrauen beruht. Dennoch bleibt der entscheidende Punkt: Preisdaten allein beantworten nicht, wie stark die Handelsaktivität im Sell-off tatsächlich war. Wenn Monero in der relevanten Phase weniger häufig getradet wird, kann sich die Kursbewegung „glatter“ anfühlen, ohne dass dauerhaftes Kaufinteresse dahintersteckt.
Zusätzliche Hinweise liefern Daten zu Investmentflüssen, auch wenn sie in der Quelle nur für einen Teil der Coins verfügbar sind. Der Blick auf börsengehandelte Produkte (ETFs) zeigt am 8. Oktober 2026 deutliche Abflüsse aus Bitcoin-basierten Fonds: 244 Millionen US-Dollar weniger Kapital. Auch Ethereum-Fonds verloren laut Quelle 73 Millionen US-Dollar, während Solana-Fonds um 3,3 Millionen US-Dollar nachgaben. Überraschend ist dagegen die Seitwärts- beziehungsweise Kaufrichtung bei anderen Assets: XRP-Fonds legten um 8,2 Millionen US-Dollar zu, Dogecoin-Fonds verzeichneten keinen wahrnehmbaren Wechsel. Wichtig ist die Einordnung: Fund Flows korrelieren nicht immer 1:1 mit Preisbewegungen. XRP fällt in der Rangliste immerhin um 9,0 %, obwohl die Zuflüsse im Quellenabschnitt positiv waren – ein klassisches Beispiel dafür, dass kurzfristige Marktpreise auch von Handel im Spotmarkt, Liquiditätsverschiebungen und Erwartungen getrieben werden.
Welche Coins „gehalten“ haben, ist damit zweischneidig. Bitcoin wirkt im Vergleich zwar relativ defensiv: Ein Rückgang von 3,6 % bei gleichzeitigem Abfluss von 244 Millionen US-Dollar aus Bitcoin-Fonds zeigt, dass das Angebot nach außen hin nicht automatisch den Preis im selben Verhältnis nach unten zieht. NEAR und Monero liegen dagegen mit geringeren Wochenverlusten vor – aber eben mit der offenen Alternative, dass niedrigere Handelsaktivität und geringere Liquidität ihre Rolle gespielt haben. Entscheidend wird deshalb, wie sich die Kurse verhalten, falls der Markt erneut unter Stress gerät: Wenn Bitcoin unter 80.000 US-Dollar fällt und NEAR sowie Monero deutlich stärker nachgeben, war die frühere Stabilität vermutlich primär ein Liquiditäts- und Volumenphänomen. Bleiben die beiden Coins dagegen auch bei weiterer Schwäche stabil, spricht das eher für eine belastbarere Nachfrage und damit für eine echte relative Stärke.
Für Marktteilnehmer folgt daraus eine pragmatische Leitlinie: Wer „Resilienz“ nur anhand von Prozentzahlen bewertet, übersieht leicht den Anteil von Handelsvolumen und Orderbuchdynamik. Gerade im professionellen Reporting lohnt es sich, Preisbewegungen mit Indikatoren wie Umsatz/Volumen, Spread-Verhalten und – dort wo verfügbar – Produktflüssen zu kombinieren. Die Quelle liefert dafür einen Ansatzpunkt: Während bei Bitcoin ein klarer Mittelabfluss sichtbar war, blieb der Kursvergleich relativ moderat. Bei NEAR und Monero fehlen wiederum Fund-Flow-Daten, wodurch sich die Hypothesen über Käuferstärke versus geringere Handelsfrequenz ohne zusätzliche Marktmetriken nicht sauber trennen lassen. Genau hier entsteht der nächste Untersuchungsbedarf, sobald sich die nächsten Datenpunkte aus einem weiteren Marktimpuls ergeben.
💳 Amazon-Kreditkarte mit 2.000 Euro Limit bestellen!
🔥 Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!
🎉 Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!
- ★ 23-stufiges KI-Go-Training – Für Spieler mit Grundkenntnissen der Regeln – Entwickelt als intelligenter Trainingspartner passt sich die KI Spielern von 18K bis 9D an. Ideal für alle, die die Grundregeln bereits beherrschen und ihr Spiel verbessern möchten.
- IHR EMOTIONALER AI-BEGLEITER: Eiliko ist mehr als nur ein Anhänger, es ist ein charismatischer KI-Freund. Mit einem dynamischen LED-Bildschirm, der eine Vielzahl von animierten Gesichtern und Ausdrucksformen anzeigt, reagiert er auf Ihre Interaktionen mit einzigartiger Persönlichkeit und Charme.
- 【MEHR LEBEN FÜR DEINEN SCHREIBTISCH】 Lerne Eilik kennen – deinen kleinen Roboter-Freund mit Persönlichkeit. Mit liebevollen Animationen, ausdrucksstarken Reaktionen und spielerischen Interaktionen bringt Eilik mehr Freude in deinen Alltag. Ob auf dem Schreibtisch, im Büro oder am Nachttisch – Eilik wird schnell zu einem vertrauten Begleiter für besondere Momente.
- 【XL-Größe für gedeihende Pflanzen】Geben Sie Ihren Pflanzen den Raum, den sie verdienen! Unser verbessertes, großes 13,7 cm großes Design bietet Platz für Pflanzen mit einem Durchmesser von bis zu 8,9 cm und damit deutlich mehr Platz für Wurzelwachstum und Pflanzengesundheit im Vergleich zu kleineren, veralteten Modellen. Die Produktabmessungen betragen 13,6 x 13,6 x 13,2 cm und das Gerät wiegt nur 355 g.
- V28 Update - JETZT MIT NEUEN FUNKTIONEN! Als Reaktion auf das Ladeproblem von Loona haben wir das automatische Aufladen 2.0 verbessert. Diese Optimierung hilft Loona, die Ladewege in verschiedenen Szenarien zu erkennen und anzupassen, um die Erfolgsquote beim automatischen Aufladen zu erhöhen. Mobile Hotspots können sich mit Loona verbinden und überwinden WLAN-Einschränkungen, sodass Sie jederzeit und überall mit Loona interagieren können.
- Die besten Bücher rund um KI & Robotik!

- Die besten KI-News kostenlos per eMail erhalten!
- Zur Startseite von IT BOLTWISE® für aktuelle KI-News!
- IT BOLTWISE® kostenlos auf Patreon unterstützen!
- Aktuelle KI-Jobs auf StepStone finden und bewerben!
- Künstliche Intelligenz: Dem Menschen überlegen – wie KI uns rettet und bedroht | Der Neurowissenschaftler, Psychiater und SPIEGEL-Bestsellerautor von »Digitale Demenz«
Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "Bitcoin bei 80.000 US-Dollar: Welche Coins trotz Ausverkauf stabil blieben" für unsere Leser?


#Sophos
Es werden alle Kommentare moderiert!
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.
Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.
Du willst nichts verpassen?
Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "Bitcoin bei 80.000 US-Dollar: Welche Coins trotz Ausverkauf stabil blieben" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
Nutze die Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »Bitcoin bei 80.000 US-Dollar: Welche Coins trotz Ausverkauf stabil blieben« bei Google Deutschland suchen, bei Bing oder Google News!