LONDON (IT BOLTWISE) – Eine neue Studie der Harvard University zeigt, dass Vitamin D nicht nur für die Knochengesundheit wichtig ist, sondern auch den Alterungsprozess verlangsamen kann. Die Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass die tägliche Einnahme von Vitamin D die Verkürzung der Telomere, ein Kennzeichen des Alterns, signifikant reduziert.

Eine aktuelle Studie der Harvard University hat die potenziellen Vorteile von Vitamin D im Hinblick auf die Verlangsamung des biologischen Alterungsprozesses untersucht. Die Forschung, veröffentlicht im American Journal of Clinical Nutrition, zeigt, dass die tägliche Einnahme von Vitamin D die Verkürzung der Telomere, die als Schutzkappen der Chromosomen fungieren, signifikant verlangsamen kann. Diese Verkürzung ist ein bekanntes Zeichen des Alterns und wird mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit für gesundheitliche Probleme und Sterblichkeit in Verbindung gebracht.
In der Studie wurden rund 1.000 Personen im Alter von 50 Jahren und älter über einen Zeitraum von vier Jahren beobachtet. Die Teilnehmer wurden in zwei Gruppen aufgeteilt: Eine Gruppe erhielt täglich 2.000 internationale Einheiten (IU) Vitamin D, während die andere Gruppe ein Placebo einnahm. Die Ergebnisse zeigten, dass die Vitamin-D-Gruppe weniger als die Hälfte der Telomerverkürzung im Vergleich zur Placebo-Gruppe aufwies.
Darüber hinaus berichteten die Forscher von einer Reduktion von Autoimmunerkrankungen und Entzündungsmarkern bei den Teilnehmern, die Vitamin D einnahmen. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass Vitamin D nicht nur die Telomerverkürzung verlangsamen, sondern auch entzündliche Prozesse im Körper reduzieren kann, die häufig mit chronischen Alterskrankheiten in Verbindung gebracht werden.
Die Studie wirft jedoch auch Fragen über die optimale Dosierung von Vitamin D auf. Während die National Academy of Medicine eine tägliche Einnahme von 600 bis 800 IU empfiehlt, deutet die Harvard-Studie darauf hin, dass höhere Dosen von bis zu 2.000 IU sicher und möglicherweise effektiver sein könnten. Dennoch betonen die Forscher, dass weitere Studien notwendig sind, um diese Ergebnisse zu bestätigen und allgemeine Empfehlungen zu überarbeiten.

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