WASHINGTON / LONDON (IT BOLTWISE) – Die US-Regierung hat die Prioritäten des Verteidigungsministeriums neu ausgerichtet, wobei der Fokus nun auf der inneren Sicherheit liegt. Diese Entscheidung könnte langfristige Auswirkungen auf die Rolle des Militärs im Inland haben.

Die jüngste Neuausrichtung der Prioritäten des US-Verteidigungsministeriums unterstreicht eine bedeutende Verschiebung hin zur inneren Sicherheit. Verteidigungsminister Pete Hegseth hat in einem Memo an führende Pentagon-Vertreter und Kommandanten klargestellt, dass der Schutz der Heimat nun oberste Priorität hat. Diese Entscheidung spiegelt die Entschlossenheit der Regierung wider, die Position der USA in der westlichen Hemisphäre zu stärken.
Ein zentraler Aspekt dieser neuen Strategie ist die verstärkte militärische Unterstützung für die Sicherung der US-Grenzen. Diese Maßnahme wird als notwendig erachtet, um die Herausforderungen durch unzureichend ausgestattete Strafverfolgungsbehörden zu bewältigen. Glen VanHerck, ein pensionierter General der US-Luftwaffe, betont, dass das Verteidigungsministerium nicht für diese Art von Aufgaben konzipiert ist und dass eine langfristige Lösung die Stärkung der Kapazitäten von Behörden wie der Zoll- und Grenzschutzbehörde erfordert.
Die Entscheidung, das Militär verstärkt im Inland einzusetzen, hat auch finanzielle Implikationen. Die Budgets des Verteidigungsministeriums sind nicht darauf ausgelegt, solche Einsätze dauerhaft zu finanzieren. Elaine McCusker, ehemalige Pentagon-Kontrollerin, weist darauf hin, dass unvorhergesehene Einsätze wie die Verstärkung der Grenzsicherung oft aus den Mitteln für Betrieb und Instandhaltung finanziert werden. Dies könnte jedoch langfristig andere militärische Projekte beeinträchtigen.
Die Auswirkungen dieser Strategieänderung sind weitreichend. Während einige Experten die Notwendigkeit der militärischen Unterstützung anerkennen, warnen andere vor den langfristigen Konsequenzen einer solchen Praxis. Die Frage bleibt, wie die USA ihre Sicherheitsbehörden stärken können, um die Abhängigkeit vom Militär zu reduzieren und gleichzeitig die nationale Sicherheit zu gewährleisten.

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