ATHEN / LONDON (IT BOLTWISE) – Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) hat mit einem beeindruckenden Experiment die Grenzen der optischen Kommunikation im Weltraum erweitert. Über eine Entfernung von mehr als 300 Millionen Kilometern gelang es der ESA, eine stabile Datenübertragung mit der NASA-Mission Psyche zu etablieren. Diese bahnbrechende Demonstration markiert einen wichtigen Schritt in der Entwicklung zukünftiger Kommunikationsnetzwerke für interplanetare Missionen.

Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) hat in einem bemerkenswerten Experiment die Leistungsfähigkeit der optischen Kommunikation im Weltraum unter Beweis gestellt. Im Rahmen einer Demonstrationskampagne, die über den Sommer hinweg durchgeführt wurde, gelang es der ESA, eine stabile optische Verbindung mit der NASA-Mission Psyche herzustellen, die sich mehr als 300 Millionen Kilometer von der Erde entfernt befindet. Diese erfolgreiche Kommunikation stellt einen bedeutenden Fortschritt in der Entwicklung von Hochgeschwindigkeits-Datenübertragungen für zukünftige Weltraummissionen dar.
Die Kampagne umfasste vier zunehmend komplexe Kommunikationsverbindungen, die alle erfolgreich abgeschlossen wurden. Jede Verbindung erforderte eine präzise Ausrichtung und eine kontinuierliche Anpassung der Laserstrahlen, um die Datenübertragung über die immense Entfernung zu gewährleisten. Besonders beeindruckend war die letzte Übertragung, bei der ein Video eines katzenjagenden Lasers mit einer Geschwindigkeit von bis zu 1,8 Mbps übermittelt wurde. Diese Leistung zeigt das Potenzial der optischen Kommunikation, große Datenmengen effizient zu übertragen, was für zukünftige Missionen von entscheidender Bedeutung sein wird.
Die erfolgreiche Demonstration der optischen Kommunikation ist ein wichtiger Schritt für die ESA, um ihre Fähigkeit zur Unterstützung zukünftiger Missionen zu stärken. Andrea Di Mira, Projektmanagerin für den ESA Ground Laser Transmitter (GLT), betont die Bedeutung dieser Technologie für die Souveränität im Weltraum. Die optischen Verbindungen werden entscheidend sein, um die erwarteten großen Datenmengen von zukünftigen Missionen zu bewältigen und eine reichhaltigere Erforschung des Weltraums zu ermöglichen.
Die ESA plant, die gewonnenen Erkenntnisse in zukünftige Projekte zu integrieren, darunter das vorgeschlagene ASSIGN-Programm, das bei der ESA-Ratstagung auf Ministerebene im November vorgestellt werden soll. Dieses Programm zielt darauf ab, ein hochkapazitives optisches Kommunikationsnetzwerk für den Mond, den Mars und darüber hinaus zu etablieren. Die Demonstration der optischen Kommunikation mit der Psyche-Mission legt den Grundstein für diese ambitionierten Pläne und zeigt, dass Europa bereit ist, eine führende Rolle in der Entwicklung von Weltraumkommunikationsnetzwerken zu übernehmen.

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