FRANKFURT / LONDON (IT BOLTWISE) – Die europäischen Aktienmärkte erlebten am Freitag einen Rückgang, da politische Unsicherheiten und schwache Technologiewerte die Anleger verunsicherten. Der DAX fiel um 0,6 Prozent, während der Euro-Stoxx-50 um 0,8 Prozent nachgab. Marktteilnehmer befürchten, dass politische Instabilitäten in Frankreich und mögliche Bonitätsabstufungen durch Ratingagenturen die Märkte weiter belasten könnten.

Am Freitag gerieten die europäischen Aktienmärkte unter Druck, da politische Unsicherheiten und schwache Technologiewerte die Anleger verunsicherten. Der DAX fiel um 0,6 Prozent auf 23.902 Punkte, während der Euro-Stoxx-50 um 0,8 Prozent auf 5.352 Punkte nachgab. Marktteilnehmer warnten vor einem erhöhten Schlagzeilenrisiko am Wochenende, was einige Investoren dazu veranlasste, auf Nummer sicher zu gehen und Aktien zu verkaufen.
Besonders die politische Instabilität in Frankreich und mögliche Bonitätsabstufungen durch Ratingagenturen wurden als Risikofaktoren genannt. Auch US-Präsident Trump sorgte mit Berichten über neue Zölle, die er mit der nationalen Sicherheit rechtfertigen wolle, für Unruhe. Diese Entwicklungen führten zu Gewinnmitnahmen an den US-Börsen, was sich auch auf die europäischen Märkte auswirkte.
Technologiewerte standen besonders unter Druck, wobei der Stoxx-Subindex um 1,8 Prozent fiel. Marktbeobachter verwiesen auf das US-Chipunternehmen Marvell Technology, dessen enttäuschender Ausblick die Stimmung belastete. Infineon war mit einem Abschlag von 3,7 Prozent das Schlusslicht im DAX. Auch andere Technologiewerte wie Aixtron und Suss Microtec verzeichneten Verluste.
Währenddessen waren Rüstungsaktien gefragt, da die Hoffnung auf eine diplomatische Lösung im Ukraine-Konflikt schwand. Rheinmetall stieg um 3,2 Prozent und war damit der Tagessieger im DAX. Die EU-Kommission verzeichnete eine starke Nachfrage nach günstigen Krediten für Verteidigungsausgaben, was den Sektor zusätzlich beflügelte.
Am Anleihemarkt stiegen die Renditen leicht, nachdem die Inflation in Deutschland höher als erwartet ausgefallen war. Die Lebenshaltungskosten stiegen im August um 2,2 Prozent, was die Erwartungen an eine Leitzinssenkung in den USA im September verstärkte. Der Euro legte nach den US-Preisdaten auf 1,17 Dollar zu.

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