NEW YORK / LONDON (IT BOLTWISE) – Eine aktuelle Untersuchung der New York Times und des KI-Unternehmens Oumi zeigt, dass Googles KI-System Gemini weiterhin fehlerhafte Antworten liefert. Trotz Verbesserungen bleibt die Genauigkeit problematisch, was die Verbreitung falscher Informationen im Internet verstärkt.

Google steht erneut in der Kritik, da sein KI-System Gemini trotz Verbesserungen weiterhin fehlerhafte Antworten liefert. Eine Untersuchung der New York Times in Zusammenarbeit mit dem KI-Unternehmen Oumi hat ergeben, dass die Genauigkeit von Gemini bei 91 Prozent liegt. Dies bedeutet jedoch, dass rund jede zehnte Antwort falsch ist, was bei der Vielzahl an Suchanfragen zu Millionen von fehlerhaften Ergebnissen führt.
Die Studie nutzte das KI-Frage- und Antwortmodell Simple QA von OpenAI, um die Genauigkeit von Gemini zu testen. Während die Trefferquote von Gemini in der Version 3.0 auf 91 Prozent gesteigert wurde, bleibt die Fehlerquote signifikant. Google hat die Untersuchung als nicht repräsentativ kritisiert und betont, dass das verwendete Simple-QA-Tool nicht die tatsächlichen Suchanfragen abbildet.
Google verweist auf sein eigenes System namens Simple QA verified, das gezieltere Fragen verwendet. Zudem wird für jede Suchanfrage das am besten geeignete KI-Modell eingesetzt, um die Genauigkeit zu verbessern. Dennoch zeigt die Studie, dass Nutzer den KI-Antworten nicht blind vertrauen sollten, da konkrete Fehler, wie bei der Frage nach dem Bob Marley Museum, aufgedeckt wurden.
Die Ergebnisse der Untersuchung werfen Fragen zur Zuverlässigkeit von KI-Systemen auf, insbesondere in Bezug auf die Verbreitung von Informationen im Internet. Experten warnen davor, dass die Verbreitung falscher Informationen durch KI-Systeme das Vertrauen der Nutzer in digitale Plattformen untergraben könnte. Es bleibt abzuwarten, wie Google auf diese Herausforderungen reagieren wird, um die Genauigkeit seiner KI-Modelle weiter zu verbessern.
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