LONDON (IT BOLTWISE) – Hacker haben eine neue Methode entwickelt, um Künstliche Intelligenz für ihre Zwecke zu missbrauchen. Durch die Manipulation von Chatbots wie ChatGPT und Grok gelingt es ihnen, schädliche Befehle in Suchergebnissen zu platzieren, die Nutzer unwissentlich auf ihren Geräten ausführen.

In der digitalen Welt von heute ist niemand mehr sicher vor Cyberkriminalität. Hacker haben nun eine neue Methode entwickelt, um Künstliche Intelligenz (KI) für ihre Zwecke zu missbrauchen. Sie nutzen Chatbots wie ChatGPT und Grok, um schädliche Anweisungen in den Suchergebnissen von Google zu platzieren. Diese Anweisungen verleiten Nutzer dazu, gefährliche Befehle auf ihren eigenen Computern auszuführen, ohne sich der Risiken bewusst zu sein.
Der Angriff beginnt, indem die Hacker ein Gespräch mit einem KI-Chatbot über ein populäres Suchthema initiieren. Im Verlauf des Chats bitten sie das Modell, einen bestimmten Befehl für das Terminal eines Computers vorzuschlagen. Dieser Befehl kann so gestaltet sein, dass er den Hackern Zugang zum System des Opfers verschafft. Anschließend machen die Angreifer das KI-Gespräch öffentlich und zahlen sogar eine geringe Gebühr, um es in den Google-Suchergebnissen nach oben zu bringen.
Ein reales Beispiel für diese Methode ist die Verbreitung von Malware, die speziell auf Mac-Computer abzielt. Ein Nutzer, der nach Möglichkeiten zur Speicherplatzfreigabe auf einem Mac sucht, könnte auf einen gesponserten ChatGPT-Link in Google klicken und den im KI-Chat integrierten Terminalbefehl ausführen. Dieser Befehl ermöglicht es den Hackern, die AMOS-Malware heimlich zu installieren.
Um sich vor solchen Angriffen zu schützen, sollten Nutzer niemals einen Befehl direkt aus dem Browser in das Terminal ihres Computers kopieren und einfügen, es sei denn, sie verstehen genau, was dieser Befehl bewirkt. Es ist wichtig, sich über die neuesten Sicherheitsbedrohungen zu informieren und stets wachsam zu bleiben.
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