BERLIN / LONDON (IT BOLTWISE) – Der Ausbau des Glasfasernetzes in Deutschland wird als von überragendem öffentlichen Interesse betrachtet. Doch die geplanten Maßnahmen stoßen auf Kritik, insbesondere von Eigentümerverbänden, die zusätzliche finanzielle Belastungen befürchten. Ein neues Recht für Telekommunikationsunternehmen könnte den Ausbau in Mehrfamilienhäusern beschleunigen, aber auch zu Konflikten führen.

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Der Glasfaserausbau in Deutschland wird vom Bundesministerium für Digitalisierung und Staatsmodernisierung als von überragendem öffentlichen Interesse eingestuft. Diese Initiative zielt darauf ab, die digitale Infrastruktur des Landes zu verbessern und den Zugang zu schnellem Internet zu erweitern. Ein zentraler Punkt der Diskussion ist das geplante Recht für Telekommunikationsunternehmen, Glasfaserleitungen in Mehrfamilienhäusern bis zu den einzelnen Wohnungen zu verlegen, auch gegen den Willen der Eigentümer.

Der Verbraucherschutzverband Wohnen im Eigentum (WiE) äußert Bedenken hinsichtlich der finanziellen Auswirkungen auf Eigentümer und Mieter. Insbesondere die Erhöhung des Glasfaserbereitstellungsentgelts von 540 Euro auf bis zu 960 Euro pro Wohnung wird kritisiert. WiE fordert eine transparente Begründung für diese Kostensteigerung, da ein Vollausbau wirtschaftlich effizienter sein sollte und die Kosten eher sinken müssten.

Ein weiterer Kritikpunkt ist der potenzielle Anschluss- und Benutzungszwang. Eigentümer könnten gezwungen werden, das Bereitstellungsentgelt zu zahlen, selbst wenn sie keinen Glasfaseranschluss wünschen. Dies könnte zu erheblichen Belastungen führen, insbesondere wenn Vermieter die Kosten auf die Mieter umlegen. WiE fordert daher, dass Eigentümer nicht zur Kasse gebeten werden sollten, wenn sie keinen Bedarf an einem Glasfaseranschluss haben.

Für Wohnungseigentümergemeinschaften (WEGs) stellt die geplante Regelung ebenfalls eine Herausforderung dar. Die Frist von einem Monat, um den Ausbau selbst oder durch ein anderes Unternehmen durchführen zu lassen, wird als unrealistisch angesehen. WiE plädiert für eine Mindestfrist von drei Monaten, um den Entscheidungsprozess innerhalb der Gemeinschaften zu ermöglichen. Diese Fristverlängerung würde den Eigentümern mehr Zeit geben, um fundierte Entscheidungen zu treffen und mögliche Alternativen zu prüfen.

Insgesamt zeigt sich, dass der Glasfaserausbau in Deutschland nicht nur technische, sondern auch soziale und wirtschaftliche Herausforderungen mit sich bringt. Während die Verbesserung der digitalen Infrastruktur zweifellos notwendig ist, müssen die Interessen und Bedenken der Eigentümer und Mieter angemessen berücksichtigt werden. Eine ausgewogene Lösung könnte darin bestehen, die Kosten transparent zu gestalten und den Eigentümern mehr Entscheidungsfreiheit zu geben, um den Ausbauprozess fair und effizient zu gestalten.

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Glasfaserausbau: Herausforderungen und Chancen für Eigentümer
Glasfaserausbau: Herausforderungen und Chancen für Eigentümer (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)



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