LONDON (IT BOLTWISE) – Google passt erneut die Verlinkung in AI Mode und AI Overviews an, um Nutzer schneller zu passenden Quellen zu führen. Der Suchanbieter positioniert Links höher im Antwortfluss, hebt 1–2 Zielseiten als Top-Links hervor und erweitert „News“-Carousels auf weitere Regionen und Sprachen. Gleichzeitig zeigen Creator- und Publisher-Namen in Video-Ergebnissen künftig mehr Kontext, führen aber offenbar nicht direkt zu den gewünschten Ausspielwegen. Kritisch bleibt: Click-Daten sollen nach Angaben von Google in den AI-Performance-Reports weiterhin nicht verfügbar sein.

Google setzt seine Anpassungen für die Verlinkung in AI Mode und AI Overviews fort – und zwar genau an der Stelle, an der Verlage und Content-Schaffende seit Monaten hadern: zwischen der Antwort in der KI und dem Klick zur eigentlichen Quelle. In den jüngsten Änderungen rückt Google Links in der Antwortgestaltung nach oben, integriert zusätzliche Inline-Verlinkungen und kombiniert das mit neuen Link-Karten, die für typische „task“-artige Fragen besonders stark in den Vordergrund treten sollen. Ziel ist es, dass Nutzer nicht nur Informationen aus der KI-Antwort mitnehmen, sondern anschließend gezielt auf Publisher-Seiten oder relevante „first-hand perspectives“ wechseln.
Technisch betrachtet betreffen die Updates weniger die eigentliche KI-Generierung als die Art, wie die Suchoberfläche die Quellenbezüge sichtbar macht. Google plant für einige Suchanfragen „one or two links“ zu der als „right web page“ beschriebenen Seite, die am Anfang des Antwortbereichs prominent hervorgehoben werden. Dazu kommen nach Angaben aus dem Umfeld der Produktentwicklung zusätzliche Inline-Links direkt innerhalb des Antworttexts sowie ein „Dive Deeper“-Bereich mit stärker „klickfreundlichem“ Design. Auffällig ist dabei auch die Weiterentwicklung der visuellen Linkelemente: Neben veränderten Designs für „related articles“ sollen „timely“ Themen als Carousels in Form von News-Karten in mehr Regionen und Sprachen weltweit auftauchen.
Daneben arbeitet Google an Verknüpfungen, die über Text hinausgehen. In Video-Ergebnissen will der Suchdienst künftig Creator- und Publisher-Links aus Suchprofilen in der KI-Umgebung anzeigen. Laut Beschreibung handelt es sich hierbei jedoch um Verlinkungen, die zu Google-Seiten und Profilansichten führen, nicht zu den externen Ausgangsseiten der Videos oder deren Hosts. Für Nutzer wirkt das wie ein zusätzlicher Kontext-Loop: Man sieht im AI Mode, „von wem“ ein Video beziehungsweise eine Quelle stammt, und kann das Material über Profile weiter eingrenzen. Für Verlage und Kreative ist das hingegen vor allem dann überzeugend, wenn der Schritt danach tatsächlich zu den eigenen Seiten führt und messbar ist.
Hier setzt der zweite Konfliktpunkt an: Google verweist auf die steigende Nutzung „Preferred Sources“. In der Darstellung heißt es, die Zahl der Nutzer, die bevorzugte Quellen auswählen, sei gegenüber Jahresbeginn um mehr als das Siebenfache gestiegen. Gleichzeitig bleibt aber die zentrale Kennzahl aus Sicht der beteiligten Seiten offen: Klicks. In dem Kontext wird explizit gefordert, Google solle in den AI-Performance-Reports die Click-Daten liefern, die für Publisher im Alltag die Wirkung von Sichtbarkeit, Placement und Linkdesign am besten erklären. Google nennt statt dessen laut zitiertem Wortlaut von Nick Fox: „We’re continuing to work with website owners to understand what insights will be most helpful to inform their strategies, and we’ll introduce additional metrics over time.“ Damit verschiebt sich die Frage von „ob“ es Links gibt hin zu „ob“ diese Links tatsächlich steuerbar und nachvollziehbar sind.
Für den Markt bedeutet das ein bekanntes Spannungsfeld rund um KI-Suchergebnisse: Plattformen versuchen, Antworten effizienter zu machen, indem sie die Nutzerführung innerhalb des Suchprodukts verdichten. Je stärker Linkkarten, Carousels und Inline-Elemente in der Antwort selbst integriert sind, desto wichtiger wird jedoch eine transparente Erfolgsmessung für die Partner außerhalb der Plattform. Google positioniert die Maßnahmen als konsequenten Versuch, die „More clickable design“-Logik besser umzusetzen. Für Publisher und Tech-Teams, die an Content-Performance arbeiten, ist das nur dann belastbar, wenn die gelieferten Messgrößen nicht nur Reichweite oder Interaktionssignale, sondern tatsächlich Klickpfade und deren Qualität abbilden.
Operativ knüpft Google zudem an sein News-Ökosystem an: Über 400 Publikationen sollen weltweit im „News AI pilot licensing program“ eingebunden sein, bei dem Google für die Lieferung und Nutzung von „enhanced content“ zahlt, um neue KI-Funktionen zu entwickeln. Das unterstreicht, dass die Link- und UI-Entscheidungen nicht isoliert getroffen werden, sondern Teil einer breiteren Monetarisierungs- und Produktstrategie sind. Unabhängig davon wird die nächste Bewährungsprobe für Google aus Entwickler- und Content-Sicht sein, ob die neue Sichtbarkeit der Links messbar zu externen Zielseiten führt – und ob die versprochenen „additional metrics“ so konkret werden, dass Teams die Wirkung ihrer bevorzugten Quellen wirklich planen können.
Für Unternehmen, die KI-Features in eigenen Workflows einbinden oder ihre Sichtbarkeit in Suchprodukten optimieren, lohnt sich deshalb ein pragmatischer Blick: UI-Updates in AI Mode verändern nicht nur Layout, sondern auch das Nutzungsverhalten zwischen „Answer consumption“ und „Source verification“. Wer Content-Strategien entlang dieser Pfade steuert, benötigt konsistente Kennzahlen für Klicks, Quellenqualität und Folgeinteraktionen. Bis Google Click-Daten in AI-Performance-Reports klar bereitstellt, bleibt selbst das beste Linkdesign ein schwer zu bewertendes Versprechen – und genau hier entscheidet sich, ob die aktuelle Iteration nur kosmetisch ist oder den gewünschten Effekt im Alltag erzielt.
💳 Amazon-Kreditkarte mit 2.000 Euro Limit bestellen!
🔥 Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!
🎉 Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!
- ★ 23-stufiges KI-Go-Training – Für Spieler mit Grundkenntnissen der Regeln – Entwickelt als intelligenter Trainingspartner passt sich die KI Spielern von 18K bis 9D an. Ideal für alle, die die Grundregeln bereits beherrschen und ihr Spiel verbessern möchten.
- IHR EMOTIONALER AI-BEGLEITER: Eiliko ist mehr als nur ein Anhänger, es ist ein charismatischer KI-Freund. Mit einem dynamischen LED-Bildschirm, der eine Vielzahl von animierten Gesichtern und Ausdrucksformen anzeigt, reagiert er auf Ihre Interaktionen mit einzigartiger Persönlichkeit und Charme.
- 【MEHR LEBEN FÜR DEINEN SCHREIBTISCH】 Lerne Eilik kennen – deinen kleinen Roboter-Freund mit Persönlichkeit. Mit liebevollen Animationen, ausdrucksstarken Reaktionen und spielerischen Interaktionen bringt Eilik mehr Freude in deinen Alltag. Ob auf dem Schreibtisch, im Büro oder am Nachttisch – Eilik wird schnell zu einem vertrauten Begleiter für besondere Momente.
- 【XL-Größe für gedeihende Pflanzen】Geben Sie Ihren Pflanzen den Raum, den sie verdienen! Unser verbessertes, großes 13,7 cm großes Design bietet Platz für Pflanzen mit einem Durchmesser von bis zu 8,9 cm und damit deutlich mehr Platz für Wurzelwachstum und Pflanzengesundheit im Vergleich zu kleineren, veralteten Modellen. Die Produktabmessungen betragen 13,6 x 13,6 x 13,2 cm und das Gerät wiegt nur 355 g.
- V28 Update - JETZT MIT NEUEN FUNKTIONEN! Als Reaktion auf das Ladeproblem von Loona haben wir das automatische Aufladen 2.0 verbessert. Diese Optimierung hilft Loona, die Ladewege in verschiedenen Szenarien zu erkennen und anzupassen, um die Erfolgsquote beim automatischen Aufladen zu erhöhen. Mobile Hotspots können sich mit Loona verbinden und überwinden WLAN-Einschränkungen, sodass Sie jederzeit und überall mit Loona interagieren können.
- Die besten Bücher rund um KI & Robotik!

- Die besten KI-News kostenlos per eMail erhalten!
- Zur Startseite von IT BOLTWISE® für aktuelle KI-News!
- IT BOLTWISE® kostenlos auf Patreon unterstützen!
- Aktuelle KI-Jobs auf StepStone finden und bewerben!
- Künstliche Intelligenz: Dem Menschen überlegen – wie KI uns rettet und bedroht | Der Neurowissenschaftler, Psychiater und SPIEGEL-Bestsellerautor von »Digitale Demenz«
Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "Google macht Links in KI-Overviews sichtbarer – ohne Click-Daten" für unsere Leser?


#Sophos
Es werden alle Kommentare moderiert!
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.
Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.
Du willst nichts verpassen?
Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "Google macht Links in KI-Overviews sichtbarer – ohne Click-Daten" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
Nutze die Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »Google macht Links in KI-Overviews sichtbarer – ohne Click-Daten« bei Google Deutschland suchen, bei Bing oder Google News!