LONDON (IT BOLTWISE) – Der neue iMac mit M6 liefert spürbar mehr Rechenleistung, besonders bei GPU- und KI-nahem Workload. Apple hebt die Speicherbandbreite auf bis zu 170GB/s an und spendiert mit N1 nun Wi‑Fi 7 sowie Bluetooth 6. In der Praxis bleibt jedoch das 24-Zoll-4,5K-Panel das größte Zugeständnis – und der Preis steigt je nach Konfiguration deutlich. Wer ein All-in-one für Produktivität sucht, bekommt solide Performance, aber für das Geld bieten alternative Setups oft mehr Bildschirmfläche und Flexibilität.

Mit dem iMac M6 versucht Apple vor allem, die Leistungsdaten seiner All-in-one-Baureihe nach oben zu ziehen. Der Kernpunkt ist der neue M6-Prozessor: Gegenüber dem Vorgänger aus der M4-Generation spendiert Apple zwei zusätzliche Cores in beiden Modellvarianten, sodass der „höhere“ iMac bis zu 12 CPU- und 12 GPU-Kerne bereitstellt. Gleichzeitig steigt die Speicherbandbreite laut Hersteller auf maximal 170GB/s (zuvor 120GB/s). Dazu kommt Apples N1-Funkchip, der das System auf Wi‑Fi 7 sowie Bluetooth 6 bringt. Das klingt nach einem klassischen Upgrade unter der Haube – und genau so wirkt der iMac M6 auch, weil sein Grunddesign seit 2021 unverändert bleibt.
Wo die technischen Updates sofort spürbar sind, sind die Benchmarks und die Alltagsperformance. Apple nennt für Produktiv-Apps wie Microsoft Excel bis zu 50 % mehr Tempo gegenüber dem zuletzt getesteten iMac-Setup; bei Foto- und Videobearbeitung verspricht der Hersteller eine ähnliche spürbare Verbesserung. In den gemessenen Geekbench-6-Ergebnissen zeigt sich das Muster: Der iMac M6 erreicht 4.552 Punkte im Single-Core-Test und 20.363 im Multi-Core-Test, also rund 20 % mehr als zuvor. Auch die GPU-Last legt zu: Beim Geekbench 6 GPU (Metal) landen 88.276 Punkte, damit mehr als eine Verdopplung gegenüber dem vorherigen Modell. Cinebench 2024 bestätigt das Bild, mit einer deutlichen GPU-Verbesserung (38 %) und klaren Zugewinnen in den CPU-Varianten (25 % bis 40 % je nach Testprofil). Für Unternehmen ist das relevant, weil sich Produktivitätsanwendungen und kreative Bearbeitung dort oft in wiederkehrenden Iterationen ausdrücken – und die GPU-Verbesserung gerade bei Vorschauen und Effekten wirkt.
Für KI-Workloads ist Apples Argument ebenfalls erkennbar, aber die Grenzen des Geräts werden schnell deutlich. In der Quelle wird eine fünffach schnellere On-Device-Performance in LM Studio gegenüber dem M4-Modell genannt. Gemessen wird das auch über Geekbench AI ML: Der iMac M6 erreicht 81.050 Punkte gegenüber 50.704 vorher. Gleichzeitig macht der Artikel klar, warum der iMac bei KI nicht automatisch die ideale Plattform wird: Im Vergleich zu anderen Mac-Produktlinien ist die Speicherausstattung eher zurückhaltend. Konfiguriert sind 16GB, 24GB oder 32GB – damit liegt der iMac aus Sicht von KI-Entwicklung und größeren Modellen eher im unteren Bereich. In Tests mit dem LM-Studio-Setup („quen3.5-9b“) erreicht das System etwa 30 Tokens pro Sekunde für Übersetzung und ähnliche Prompts; bei der Eingrenzung durch das kleine Modell und durch die Speichergrenzen treten zudem Ungenauigkeiten auf. Für Nutzer, die KI nur gelegentlich „mitnehmen“, kann das reichen – wer jedoch ernsthaft an längeren Workflows arbeitet, wird ohne mehr RAM deutlich früher an praktische Grenzen stoßen.
Besonders auffällig ist der Widerspruch zwischen mehr Rechenleistung und der unverändert gebliebenen Bildschirmbasis. Der iMac M6 setzt weiterhin auf ein 24-Zoll-IPS-Display mit 4,5K-Auflösung (4.480 x 2.250) und 500 Nits; optional gibt es eine Nano-Textur zur Reduktion von Reflexionen. Für Konsum und Standard-Office ist das Panel prinzipiell solide, doch der Artikel argumentiert überzeugend, dass 27- und 32-Zoll-Displays inzwischen zum „neuen Normal“ gehören – nicht nur in kreativen Setups, sondern auch im Business-Alltag, etwa bei kollaborativen Dokumenten oder bei parallelen Fenstern. Genau hier spiegelt sich auch der Preispunkt: Das Startmodell liegt bei 1.499 US-Dollar, also 200 US-Dollar mehr als zuvor. Der „Sweet Spot“ wird im Text klar eingegrenzt: die Konfiguration mit 12-Core CPU/GPU und 24GB RAM. Diese Variante bringt zusätzlich zwei weitere Thunderbolt-4-Ports, kostet aber bis zu 1.899 US-Dollar. Für viele Käufer ist das der Moment, in dem die Frage nicht mehr „Wie schnell ist der Rechner?“ lautet, sondern „Wie viel Display pro investiertem Dollar bekomme ich?“
Rein technisch bleibt der iMac dennoch ein starkes Angebot – insbesondere bei Speicher- und Massenspeicher-Workloads. In der Quelle wird berichtet, dass die Disk-Performance gegenüber dem vorherigen Modell mehr als doppelt so hoch ausfällt, mit 12,4GB/s beim Schreiben und 6,76GB/s beim Lesen. Solche Werte sind vor allem dann spürbar, wenn Anwendungen ständig Daten laden, zwischenspeichern oder Projekte inkrementell aktualisieren. In DaVinci Resolve zeigt der iMac ebenfalls gute Fortschritte: 4K MP4-Videos aus einer Drohnenaufnahme und 6K RAW-Dateien lassen sich abspielen, ohne dass sofortige Abbrüche auftreten. Sobald aber Effekte, zusätzliche Spuren und weitere Bearbeitungsschritte hinzukommen, melden sich Interface-Lags und gelegentliche Wiedergabeaussetzer – ein typisches Symptom, wenn die verfügbare RAM-Kapazität nicht mehr mit dem Workload skaliert. Beim Gaming fällt der iMac dagegen klar ab: Mit Cyberpunk 2077 werden nur etwa 50 fps bei 1080p mit Standardgrafik erreicht, und 60 fps sind im Test nur durch Qualitätsreduzierung möglich. Der Hinweis auf einen Vergleich mit einem Mac mini mit demselben M6 und zusätzlichem RAM zeigt: Mehr Speicher verbessert die Gaming-Erfahrung spürbar – auch wenn das Gerät insgesamt nicht als Gaming-Plattform positioniert ist.
Die Marktlogik dahinter wird im letzten Drittel des Artikels ziemlich hart formuliert. Der iMac gewinnt als All-in-one vor allem durch Setup-Simplicity: weniger Kabelsalat, ein „ready“-Arbeitsplatz und ein ordentliches Gesamtpaket. Aber bei gleichem Chip und ähnlicher Speicherkonfiguration steht dem iMac ein sehr konkretes Alternativszenario gegenüber: Ein Mac mini mit M6 und 24GB RAM wird im Text mit 1.099 US-Dollar beziffert. Daraus ergibt sich eine Preisdifferenz von rund 800 US-Dollar, die Käufer typischerweise in einen größeren, helleren Monitor investieren können – inklusive Höheverstellung. Damit verschiebt sich der Nutzen des iMac: Wer maximal integrierte Einfachheit will, bekommt ein stimmiges System. Wer jedoch vor allem Arbeitsfläche, Aufrüstoptionen und langfristige Skalierung über mehrere Software-Generationen hinweg sucht, bekommt für das Geld oft mehr Nutzen, wenn das Display separat gewählt wird.
🔥 Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!
🎉 Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!
- ★ 23-stufiges KI-Go-Training – Für Spieler mit Grundkenntnissen der Regeln – Entwickelt als intelligenter Trainingspartner passt sich die KI Spielern von 18K bis 9D an. Ideal für alle, die die Grundregeln bereits beherrschen und ihr Spiel verbessern möchten.
- IHR EMOTIONALER AI-BEGLEITER: Eiliko ist mehr als nur ein Anhänger, es ist ein charismatischer KI-Freund. Mit einem dynamischen LED-Bildschirm, der eine Vielzahl von animierten Gesichtern und Ausdrucksformen anzeigt, reagiert er auf Ihre Interaktionen mit einzigartiger Persönlichkeit und Charme.
- 【MEHR LEBEN FÜR DEINEN SCHREIBTISCH】 Lerne Eilik kennen – deinen kleinen Roboter-Freund mit Persönlichkeit. Mit liebevollen Animationen, ausdrucksstarken Reaktionen und spielerischen Interaktionen bringt Eilik mehr Freude in deinen Alltag. Ob auf dem Schreibtisch, im Büro oder am Nachttisch – Eilik wird schnell zu einem vertrauten Begleiter für besondere Momente.
- 【XL-Größe für gedeihende Pflanzen】Geben Sie Ihren Pflanzen den Raum, den sie verdienen! Unser verbessertes, großes 13,7 cm großes Design bietet Platz für Pflanzen mit einem Durchmesser von bis zu 8,9 cm und damit deutlich mehr Platz für Wurzelwachstum und Pflanzengesundheit im Vergleich zu kleineren, veralteten Modellen. Die Produktabmessungen betragen 13,6 x 13,6 x 13,2 cm und das Gerät wiegt nur 355 g.
- V28 Update - JETZT MIT NEUEN FUNKTIONEN! Als Reaktion auf das Ladeproblem von Loona haben wir das automatische Aufladen 2.0 verbessert. Diese Optimierung hilft Loona, die Ladewege in verschiedenen Szenarien zu erkennen und anzupassen, um die Erfolgsquote beim automatischen Aufladen zu erhöhen. Mobile Hotspots können sich mit Loona verbinden und überwinden WLAN-Einschränkungen, sodass Sie jederzeit und überall mit Loona interagieren können.
- Die besten Bücher rund um KI & Robotik!

- Die besten KI-News kostenlos per eMail erhalten!
- Zur Startseite von IT BOLTWISE® für aktuelle KI-News!
- IT BOLTWISE® kostenlos auf Patreon unterstützen!
- Aktuelle KI-Jobs auf StepStone finden und bewerben!
- Künstliche Intelligenz: Dem Menschen überlegen – wie KI uns rettet und bedroht | Der Neurowissenschaftler, Psychiater und SPIEGEL-Bestsellerautor von »Digitale Demenz«
Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "iMac M6 im Test: schneller Chip, zu kleines Display und teure Aufwertung" für unsere Leser?


#Sophos
Es werden alle Kommentare moderiert!
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.
Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.
Du willst nichts verpassen?
Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "iMac M6 im Test: schneller Chip, zu kleines Display und teure Aufwertung" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
Nutze die Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »iMac M6 im Test: schneller Chip, zu kleines Display und teure Aufwertung« bei Google Deutschland suchen, bei Bing oder Google News!