REDMOND / LONDON (IT BOLTWISE) – Microsoft hat Berichte über SSD-Ausfälle nach einem Windows-Update untersucht. Trotz der Bedenken von Nutzern konnte das Unternehmen keine Verbindung zwischen dem Update und den gemeldeten Problemen feststellen.

Microsoft hat kürzlich Berichte über Probleme mit Solid-State-Drives (SSDs) untersucht, die nach einem Windows-Update aufgetreten sein sollen. Nutzer hatten gemeldet, dass ihre SSDs nach der Installation des Windows 11 24H2 Sicherheitsupdates im August 2025 ausgefallen seien. Trotz intensiver Untersuchungen konnte Microsoft keine Verbindung zwischen dem Update und den gemeldeten Problemen feststellen.
Das Unternehmen erklärte, dass es keine Zunahme von Festplattenausfällen oder Datenkorruption in seinen Telemetriedaten oder internen Tests feststellen konnte. Microsoft hat zudem mit Partnern aus der Speichergerätebranche zusammengearbeitet, um das Problem zu reproduzieren, jedoch ohne Erfolg. Die Berichte über SSD-Probleme kamen erstmals von japanischen Nutzern, die während intensiver Schreibvorgänge auf Laufwerken, die zu mehr als 60% gefüllt waren, auf Schwierigkeiten stießen.
Betroffene Nutzer berichteten, dass einige der betroffenen Laufwerke nach einem Neustart des Computers wieder funktionierten, während andere weiterhin unzugänglich blieben. Zu den betroffenen Modellen gehören unter anderem die Corsair Force MP600 und die SanDisk Extreme Pro. Ein Sprecher des NAND-Controller-Herstellers Phison erklärte, dass das Unternehmen mit Microsoft zusammenarbeitet, um das Problem zu lösen.
Bis die Ursache des Problems gefunden und behoben ist, wird Windows 11 Nutzern mit Festplatten, die zu mehr als 60% gefüllt sind, geraten, das Herunterladen, Kopieren oder Schreiben großer Dateien zu vermeiden. Microsoft betont, dass es weiterhin Rückmeldungen nach jedem Windows-Update überwacht und zukünftige Berichte untersuchen wird.


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