TYSONS CORNER / LONDON (IT BOLTWISE) – Michael Saylor, CEO von Strategy, hat Bedenken hinsichtlich der Bedrohung durch Quantencomputing für Bitcoin heruntergespielt. Er betont, dass eine glaubwürdige Bedrohung durch Quantencomputer erst in mehr als zehn Jahren zu erwarten ist. Sollte ein solcher Durchbruch eintreten, würden globale Software-Upgrades in allen digitalen Systemen koordiniert erfolgen.

Michael Saylor, CEO von Strategy, äußerte sich kürzlich in einem Podcast mit Natalie Brunell zu den potenziellen Risiken, die Quantencomputing für Bitcoin darstellen könnte. Er betonte, dass die Bedrohung durch Quantencomputer, die in der Lage wären, die Kryptographie von Bitcoin zu brechen, wahrscheinlich erst in mehr als einem Jahrzehnt realistisch sei. Diese Einschätzung wird von vielen in der Cybersicherheits-Community geteilt.
Saylor erklärte, dass im Falle eines glaubwürdigen Durchbruchs im Quantencomputing koordinierte Software-Upgrades in globalen digitalen Systemen, einschließlich der Bankensysteme, der Internetinfrastruktur und der Krypto-Protokolle, erforderlich wären. Er betonte, dass Bitcoin so konzipiert sei, dass es sich im Laufe der Zeit anpassen könne, wobei Knoten, Hardware und Wallets in der Lage seien, auf neue Bedrohungen zu reagieren.
Während Saylor die Risiken herunterspielt, gibt es in der Krypto-Community auch andere Stimmen. Vitalik Buterin, Mitbegründer von Ethereum, hat auf die Möglichkeit hingewiesen, dass Quantencomputer bereits vor 2030 die aktuelle Kryptographie brechen könnten. Die Ethereum Foundation hat bereits Maßnahmen zur Vorbereitung auf die Post-Quantum-Ära ergriffen.
Die Debatte über die Bedrohung durch Quantencomputing hat auch Auswirkungen auf den Markt. Einige Analysten vermuten, dass die jüngste Preisentwicklung von Bitcoin teilweise auf Bedenken hinsichtlich dieser Bedrohung zurückzuführen sein könnte. Dennoch gibt es auch Stimmen, die argumentieren, dass andere Faktoren eine größere Rolle spielen.
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