LONDON (IT BOLTWISE) – Im Zweiwochen-Test zeigt sich, wie stark Tovala mit einem vernetzten Ofen und portionierten Zutaten den Kochaufwand reduziert. Die Bedienung folgt einem einfachen Ablauf: Mahlzeit auspacken, Würz-Pakete einfügen, QR-Code scannen und den Rest erledigt der Ofen automatisch. Besonders überzeugend wirkt das Konzept dort, wo Zeitdruck entsteht, aber bei der Fleisch-Textur gibt es spürbare Grenzen. Entscheidend ist außerdem die „Grocery“-Funktion, die den Ofen über die eigenen Meal-Kits hinaus nutzbar macht.

Ein „Smart Oven“, der das Dinner automatisch zubereitet, klingt im Marketing oft nach kompletter Entlastung. Im Alltag entscheidet sich aber daran, ob die versprochene Bequemlichkeit mit einer ähnlich verlässlichen Qualität zusammenkommt. Genau das habe ich bei Tovala für zwei Wochen gegengeprüft: Kann das System an den Tagen helfen, an denen „noch kurz etwas kochen“ realistisch einfach nicht drin ist, oder bleibt es am Ende doch ein teures Gadget für einzelne Rezepte?
Der Kern des Ansatzes ist schnell erklärt: Tovala liefert die Mahlzeiten so, dass die Zutaten bereits portioniert und überwiegend vorbereitet sind, während der Ofen die eigentliche Gararbeit übernimmt. Statt Gemüse schneiden, Mengen abmessen oder sich durch Kochtemperaturen und Modi zu arbeiten, folgt man im Wesentlichen einer kurzen Anleitung. Man legt alles in die bereitgestellten Ofenbleche, gibt nach Bedarf Würzbeutel dazu, scannt per Companion-App einen QR-Code und startet den Garprozess. Das Gerät führt den Ablauf dabei eigenständig aus und wechselt während des Kochens Temperaturen und Modus; laut Hersteller kann es unter anderem backen, braten (broil), per Heißluft „air fry“ sowie toasten und aufwärmen.
In der technischen Umsetzung steckt die meiste Denkarbeit in zwei Ebenen: Zum einen muss die Steuerung den jeweiligen Garprozess konsistent durchziehen, zum anderen darf die Küche nicht in eine reine Tastendrück-Übung abgleiten, die zwar funktioniert, aber nicht schmeckt. Bei der Auswahl der Rezepte setzt Tovala auf ein rotierendes Wochenangebot mit mehr als 45 Mahlzeiten. Dazu kommen verschiedene Planoptionen, bei denen man je nach Bedarf 4, 6, 8, 10, 12 oder 16 Mahlzeiten pro Woche bestellen kann. Man kann Lieferungen zudem überspringen, den Plan pausieren oder insgesamt kündigen, was besonders dann wichtig ist, wenn man das System nicht dauerhaft durchziehen möchte.
Während die Liefer- und Ofenlogik in der Theorie solide wirkt, war mein größtes Bauchgefühl am Anfang die Geschmackskomponente. Ich bin kein Profi-Koch, interessiere mich aber inzwischen deutlich stärker fürs Kochen als noch vor wenigen Monaten, unter anderem wegen Techniken wie dem richtigen Anbraten von Fleisch oder dem Aufbau von Röstaromen bei Gemüse. Genau deshalb hat mich überrascht, wie unterschiedlich die Ergebnisse ausfallen: Nicht jedes Gericht „klingt“ aus dem Ofen automatisch nach einem Restaurantteller, aber es gibt sehr brauchbare Ausnahmen. Besonders gut lief etwa die Ananas-Garnelen-Pfanne; Reis und Sauce wirkten stimmig, und das Essen war in der Zubereitung spürbar unkompliziert. Der Punkt ist: Für ein Alltagstempo reicht das oft, ohne dass man jedes Mal eine lange Kochsession anleiern muss.
Bei Fleisch zeigte sich allerdings eine typische Schwäche solcher Automatisierungen: Textur und Kruste sind schwer vollständig „wegzucodieren“. Bei mir lag genau dort der Haken – die Garwirkung hat die Steak-Textur nicht so getroffen, wie ich sie mir für ein gutes Stück mit schöner Kruste wünsche. Ich musste es deshalb nachträglich in einer Stahlpfanne nachbräunen, was die Idee des weitgehend hands-off-Prozesses teilweise aushebelt. Interessant ist daran nicht nur der einzelne Fehler, sondern die klare Konsequenz: Wer beim Essen bewusst auf bestimmte Oberflächen setzt, wird vermutlich nicht vollständig auf manuelle Nacharbeit verzichten können.
Am Ende macht Tovala aber vor allem an einer Stelle einen Schritt über „Meal-Kit-Ofen“ hinaus: die Grocery-Food-Funktion. Der Ofen erkennt ausgewählte Produkte aus dem Supermarkt und erlaubt es, für gefrorene oder verpackte Ware per Barcode zu scannen, statt die Toastzeit oder Garparameter zu raten. Damit bekommt das Gerät auch nach einer Phase ohne Tovala-Bestellungen eine sinnvolle Existenzberechtigung – nicht als universeller Smart-Home-Alleskönner, aber als Küchenhilfe, die weniger Annahmen erzwingt. Unterm Strich richtet sich die Entscheidung daher weniger nach „ersetzt das Restaurant?“, sondern nach der Realität „wann muss ich ohne Stress trotzdem gut essen?“
Preislich ist das Modell kein Billigangebot: Der normale Ofen kostet 299 US-Dollar, die Smart Oven Pro Variante 349 US-Dollar und bringt zusätzlich eine Steam-Funktion mit. Bei den Mahlzeiten beginnen Single-Serving-Portionen bei 13,99 US-Dollar, zwei Portionen starten laut Angaben bei rund 8,99 US-Dollar pro Portion (entspricht 17,98 US-Dollar gesamt) plus 10,99 US-Dollar Versandkosten. Für größere Haushalte gibt es außerdem familiengerechte Mahlzeiten ab 35,96 US-Dollar. Wer Alternativen wie klassische Abo-Meal-Kits betrachtet, sieht die Strategie: Tovala setzt stark darauf, dass die Nutzerzahl die zusätzliche Bequemlichkeit bezahlt, weil der Ofen einen großen Teil der aktiven Arbeit abnimmt. Verfügbar ist das System auf der Website des Unternehmens und auch über Amazon; versendet wird in die meisten US-Bundesstaaten, aktuell aber nicht nach Alaska oder Hawaii.
💳 Amazon-Kreditkarte mit 2.000 Euro Limit bestellen!
🔥 Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!
🎉 Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!
- ★ 23-stufiges KI-Go-Training – Für Spieler mit Grundkenntnissen der Regeln – Entwickelt als intelligenter Trainingspartner passt sich die KI Spielern von 18K bis 9D an. Ideal für alle, die die Grundregeln bereits beherrschen und ihr Spiel verbessern möchten.
- IHR EMOTIONALER AI-BEGLEITER: Eiliko ist mehr als nur ein Anhänger, es ist ein charismatischer KI-Freund. Mit einem dynamischen LED-Bildschirm, der eine Vielzahl von animierten Gesichtern und Ausdrucksformen anzeigt, reagiert er auf Ihre Interaktionen mit einzigartiger Persönlichkeit und Charme.
- 【MEHR LEBEN FÜR DEINEN SCHREIBTISCH】 Lerne Eilik kennen – deinen kleinen Roboter-Freund mit Persönlichkeit. Mit liebevollen Animationen, ausdrucksstarken Reaktionen und spielerischen Interaktionen bringt Eilik mehr Freude in deinen Alltag. Ob auf dem Schreibtisch, im Büro oder am Nachttisch – Eilik wird schnell zu einem vertrauten Begleiter für besondere Momente.
- 【XL-Größe für gedeihende Pflanzen】Geben Sie Ihren Pflanzen den Raum, den sie verdienen! Unser verbessertes, großes 13,7 cm großes Design bietet Platz für Pflanzen mit einem Durchmesser von bis zu 8,9 cm und damit deutlich mehr Platz für Wurzelwachstum und Pflanzengesundheit im Vergleich zu kleineren, veralteten Modellen. Die Produktabmessungen betragen 13,6 x 13,6 x 13,2 cm und das Gerät wiegt nur 355 g.
- V28 Update - JETZT MIT NEUEN FUNKTIONEN! Als Reaktion auf das Ladeproblem von Loona haben wir das automatische Aufladen 2.0 verbessert. Diese Optimierung hilft Loona, die Ladewege in verschiedenen Szenarien zu erkennen und anzupassen, um die Erfolgsquote beim automatischen Aufladen zu erhöhen. Mobile Hotspots können sich mit Loona verbinden und überwinden WLAN-Einschränkungen, sodass Sie jederzeit und überall mit Loona interagieren können.
- Die besten Bücher rund um KI & Robotik!

- Die besten KI-News kostenlos per eMail erhalten!
- Zur Startseite von IT BOLTWISE® für aktuelle KI-News!
- IT BOLTWISE® kostenlos auf Patreon unterstützen!
- Aktuelle KI-Jobs auf StepStone finden und bewerben!
- Künstliche Intelligenz: Dem Menschen überlegen – wie KI uns rettet und bedroht | Der Neurowissenschaftler, Psychiater und SPIEGEL-Bestsellerautor von »Digitale Demenz«
Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "Smart Oven im Alltagstest: Wann Tovala wirklich Takeout schlägt" für unsere Leser?


#Sophos
Es werden alle Kommentare moderiert!
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.
Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.
Du willst nichts verpassen?
Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "Smart Oven im Alltagstest: Wann Tovala wirklich Takeout schlägt" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
Nutze die Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »Smart Oven im Alltagstest: Wann Tovala wirklich Takeout schlägt« bei Google Deutschland suchen, bei Bing oder Google News!