STARBASE / LONDON (IT BOLTWISE) – SpaceX hofft nach dem erfolgreichen 13. Volltestflug von Starship auf den nächsten Schritt: die Rückeroberung des Raumfahrzeugs direkt am Startplatz per Turmfang. Der Wasseraufenthalt in der Indischen See lieferte einen selten unversehrten Blick auf den Hitzeschutz mit über 18.000 Keramikfliesen. Parallel startete Starship die ersten Satelliten der neueren Starlink-Generation, die mit deutlich höherem Durchsatz und mehr Leistung ausgelegt sind. Offen bleibt, ob auch das Rückholkonzept beim nächsten Flug die nötige Robustheit gegen die beim Wiedereintritt und Deorbit entstehenden Belastungen bestätigt.

Nach einem in dieser Phase ungewöhnlich „sauberen“ Ende rückt SpaceX beim nächsten Starship-Testflug wieder näher an ein zentrales Ziel: die Rückkehr der Raumkapsel an den Startplatz, nicht nur an die Küste. Beim 13. Volltestflug landete Starship in der Indischen See auf einer Strecke westlich von Australien, kippte dabei nur sanft und kam so zur Ruhe, dass das Fahrzeug praktisch unversehrt wirkte. Für das Entwicklungsteam ist das mehr als nur ein gutes Abschlussfoto: Es eröffnet die Chance, den Hitzeschutz so zu vermessen, wie er aus Sicht der Iterationsplanung am schwersten zu beschaffen ist – nach einem Flugprofil, bei dem die Daten nicht von einem Verlust des Fahrzeugs überlagert werden.
Technisch liegt der Kern der Aussage im Hitzeschutzsystem. SpaceX setzt auf einen Edelstahl-Rumpf, der außen mit mehr als 18.000 Keramikfliesen isoliert ist. Im Test demonstrierte die Mission, dass diese Fliesen Temperaturen von bis zu 2.600 Fahrenheit (1.430 Celsius) beim Wiedereintritt abkönnen, ohne dass das Fahrzeug unmittelbar nach dem Splashdown in eine anhaltende Schadensphase übergeht. Genau solche „intakten“ Bilder und Messungen gelten intern als besonders wertvoll, weil Starship für schnelle Turnarounds entwickelt wird: Die Wärmeschutzstruktur soll nicht nach jedem Flug aufwendig ersetzt werden, sondern die extremen Schwingungen und thermischen Lasten beim Start und beim Reentry wiederholt überstehen.
Besonders interessant ist deshalb, wie SpaceX den unmittelbaren Zustand nach der Wasserlandung absichert. Nach dem Splashdown flog das Team Drohnen über dem schwimmenden Starship, um den Zustand der Fliesen und die Auswirkungen der Landungsbedingungen zu beurteilen. Zusätzlich blieb das Fahrzeug über die Starlink-Satellitenfunkanbindung nach der Landung in Kontakt, während eine Bordkamera offenbar keine extern sichtbaren Schäden an den sechs Raptor-Triebwerken meldete – selbst während Wasser gegen die Kameralinse schlug. Das zusammenhängende Bild aus Sensorik, visueller Inspektion und Telemetrie macht den Testflug für die nächste Designrunde greifbar: Statt nur „es hat funktioniert“ zu bewerten, kann SpaceX jetzt konkreter nachvollziehen, wie die Schutzschicht die Belastungspfade im Detail abfedert.
Aufbauend darauf deutet der nächste Schritt in eine deutlich „operationellere“ Richtung: ein längerer Rückflug mit dem Ziel, Starship in der Endphase in einen Hover zu manövrieren und dann mit mechanischen Fangarmen am Startturm zu sichern. Der Plan folgt damit einem Gedanken, den SpaceX bereits beim großen Super-Heavy-Booster getestet hat – allerdings mit dem Unterschied, dass der Booster langsamer zurückkehrt, während Starship als Oberstufe und als Ziel des Turmfangs größere Geschwindigkeits- und Energiemanöver in der Abschlussphase bewältigen muss. Elon Musk formulierte die Abhängigkeit vom Datenreview klar: Erst wenn nach der Auswertung der Missionsdaten keine relevanten Probleme auftauchen, soll der Turmfang im nächsten Flug erprobt werden.
Während Starship im Pazifik-ähnlichen Teil des Flugprofils zur Landung zurückkehrte, lief der „Standardbaustein“ der Mission parallel in die Datensammelebene: Satellitenausbringung und Triebwerksdemonstration. Bereits nach dem Öffnen der Nutzlastsektion setzte Starship eine Staffel von 20 Starlink-Satelliten frei – die ersten einer aufgerüsteten V3-Generation. Diese Satelliten sind größer und schwerer als die Vorgänger, passen damit nicht auf Falcon-9-Klassen und sollen stattdessen mit den neuen Flugprofilen von Starship in den Orbit gelangen. Die Mission lieferte zudem eine frühe Messperspektive: Nach dem Start sollten Teams über Funk- und Laserkommunikation Telemetriedaten „downladen“, bevor die Satelliten bei einem suborbitalen Verlauf innerhalb weniger Stunden wieder in die Atmosphäre verglühten.
Auch beim Booster gab es wichtige Erkenntnisse, wenn auch mit Einschränkungen. Der Super-Heavy-Träger trennte sich vom Starship, nachdem er den Großteil seines kryogenen Treibstoffs verbraucht hatte, doch für die kontrollierte Splashdown-Landung zur Bergung fehlten mehrere Restart-Impulse: Bei der Landebrand-Phase konnten nicht alle Raptor-Motoren wieder gezündet werden, und der Booster fiel mit hoher Geschwindigkeit ins Wasser. SpaceX hatte zuletzt bereits Probleme in diesem Segment gesehen und sieht im aktuellen Flug dennoch Fortschritt, weil der Boostback-Burn mit allen 33 Triebwerken für den Super-Heavy V3 zunächst erfolgreich war, bevor die Landungszündung nur teilweise klappte. Für die Iteration heißt das: Starship macht zwar beim Hitzeschutz und bei der Missionstauglichkeit einen Schritt nach vorn, der Wiederanlauf und die Bergungsfähigkeit des Boosters bleiben aber weiterhin ein klarer technischer Engpass.
In der weiteren Roadmap hängt der nächste Entwicklungssprung an einer Kombination aus mehreren „Schlüsselereignissen“: Orbit erreichen, anschließend die Rückkehr an den Startplatz beherrschen und langfristig auch Orbitaltankungen realisieren. Das wird nicht nur für die Nutzlastlogistik relevant, sondern auch für die Fähigkeit, Starlink V3 in größerem Umfang als operatives Direct-to-Device-System zu starten – inklusive eines angebotsseitig stärkeren Durchsatz- und Leistungsanspruchs. Daneben beschreibt SpaceX die Unterstützung für weitergehende Raumfahrtpfade, etwa im Kontext von Artemis, weil Orbitalflug und Betankungsdemonstrationen eine Voraussetzung für Missionen jenseits des Low-Earth-Orbits darstellen. Der Testflug zeigt damit zugleich die Entwicklungsdynamik: iterative Datengewinnung im Flug, parallel Start- und Bahnplanung für neue Satellitengenerationen und als logische Konsequenz der Versuch, die Rückkehrtechnik vom „Gelände“ in Richtung „Turm“ zu verschieben.
💳 Amazon-Kreditkarte mit 2.000 Euro Limit bestellen!
🔥 Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!
🎉 Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!
- ★ 23-stufiges KI-Go-Training – Für Spieler mit Grundkenntnissen der Regeln – Entwickelt als intelligenter Trainingspartner passt sich die KI Spielern von 18K bis 9D an. Ideal für alle, die die Grundregeln bereits beherrschen und ihr Spiel verbessern möchten.
- IHR EMOTIONALER AI-BEGLEITER: Eiliko ist mehr als nur ein Anhänger, es ist ein charismatischer KI-Freund. Mit einem dynamischen LED-Bildschirm, der eine Vielzahl von animierten Gesichtern und Ausdrucksformen anzeigt, reagiert er auf Ihre Interaktionen mit einzigartiger Persönlichkeit und Charme.
- NIEDLICHER BEGLEITER: Eilik ist der ideale Begleiter für Kinder und Erwachsene, die Haustiere, Spiele und intelligente Roboter lieben. Mit vielen Emotionen, Bewegungen und interaktiven Funktionen.
- 【XL-Größe für gedeihende Pflanzen】Geben Sie Ihren Pflanzen den Raum, den sie verdienen! Unser verbessertes, großes 13,7 cm großes Design bietet Platz für Pflanzen mit einem Durchmesser von bis zu 8,9 cm und damit deutlich mehr Platz für Wurzelwachstum und Pflanzengesundheit im Vergleich zu kleineren, veralteten Modellen. Die Produktabmessungen betragen 13,6 x 13,6 x 13,2 cm und das Gerät wiegt nur 355 g.
- V28 Update - JETZT MIT NEUEN FUNKTIONEN! Als Reaktion auf das Ladeproblem von Loona haben wir das automatische Aufladen 2.0 verbessert. Diese Optimierung hilft Loona, die Ladewege in verschiedenen Szenarien zu erkennen und anzupassen, um die Erfolgsquote beim automatischen Aufladen zu erhöhen. Mobile Hotspots können sich mit Loona verbinden und überwinden WLAN-Einschränkungen, sodass Sie jederzeit und überall mit Loona interagieren können.
- Die besten Bücher rund um KI & Robotik!

- Die besten KI-News kostenlos per eMail erhalten!
- Zur Startseite von IT BOLTWISE® für aktuelle KI-News!
- IT BOLTWISE® kostenlos auf Patreon unterstützen!
- Aktuelle KI-Jobs auf StepStone finden und bewerben!
- Künstliche Intelligenz: Dem Menschen überlegen – wie KI uns rettet und bedroht | Der Neurowissenschaftler, Psychiater und SPIEGEL-Bestsellerautor von »Digitale Demenz«
Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "SpaceX plant beim nächsten Starship-Start den Tower-Catch zur Rückkehr an die Rampe" für unsere Leser?


#Sophos
Es werden alle Kommentare moderiert!
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.
Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.
Du willst nichts verpassen?
Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "SpaceX plant beim nächsten Starship-Start den Tower-Catch zur Rückkehr an die Rampe" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
Nutze die Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »SpaceX plant beim nächsten Starship-Start den Tower-Catch zur Rückkehr an die Rampe« bei Google Deutschland suchen, bei Bing oder Google News!