LONDON (IT BOLTWISE) – Way Security hat in einer Seed-Runde 20 Millionen US-Dollar eingesammelt und will damit KI-gestützte Automatisierung für Identity- und Access-Management (IAM) schneller produktiv nutzbar machen. Laut CEO Yossi Barishev setzt das Startup auf agentische Workflows, um Implementierungen und Deployments zu beschleunigen. Unternehmen sollen dadurch unter anderem externe Beratungsaufwände reduzieren. Im Fokus stehen dabei besonders Kunden aus Finanzdienstleistungen, Healthcare und der industriellen Fertigung.

Way Security, ein 2025 gegründetes Startup für Identitäts- und Zugriffskontrolle, hat laut CEO Yossi Barishev eine Seed-Runde über 20 Millionen US-Dollar abgeschlossen. Als Investoren werden Insight Partners und Glilot Capital genannt. Für den Markt ist das Timing auffällig: Identity und Access Management (IAM) rücken seit geraumer Zeit näher an den Kern von Sicherheits- und Betriebsprozessen, und mit dem zunehmenden Tempo KI-gestützter Angriffe steigt auch der Druck, Zugriffsrechte schneller, konsistenter und auditierbarer bereitzustellen. Way argumentiert dabei nicht nur mit besserer Automatisierung, sondern mit einem konkreten Ziel: Unternehmen schneller „bis zum Go-live“ ihrer IAM-Plattform zu bringen.
Technisch setzt Way auf KI-getriebene Automationslogik und agentische Workflows. Der Kern der Idee dahinter ist, dass sich wiederkehrende Schritte bei der IAM-Einführung – von der initialen Konfiguration bis zu Deployments – nicht vollständig manuell abbilden lassen. Stattdessen organisiert die Software Prozessschritte als voneinander abhängige Ketten: Sie interpretiert Konfigurationsanforderungen, führt Aktionen in einer sinnvollen Reihenfolge aus und reagiert auf Rückmeldungen aus dem Zielsystem. In der Praxis bedeutet das meist weniger „Einmal-Setup“-Arbeit und mehr ein orchestriertes Vorgehen, bei dem Policies, Rollen und Integrationen so zueinander passen müssen, dass ein Unternehmen anschließend operativ und für Audits handlungsfähig ist.
Damit adressiert das Startup vor allem ein Kostenthema, das in vielen Unternehmen spürbar ist: Bei IAM-Projekten fallen häufig nicht nur Softwarekosten an, sondern auch erhebliche Beratungs- und Implementierungsaufwände. Way beschreibt, dass die Plattform gezielt Consulting-Kosten auf IAM-Seite reduzieren soll. Der Ansatz ist plausibel, wenn die KI-gestützten Workflows wiederholt ähnliche Aufgabenmuster abarbeiten können und sich die Teams dadurch stärker auf fachliche Entscheidungen statt auf „Tool-Bedienung“ konzentrieren. Hinzu kommt, dass Identity-Systeme selten isoliert stehen: Sie greifen in bestehende Verzeichnisdienste, Anwendungen und Prozesse ein. Genau hier können Automatisierungen ihren Nutzen ausspielen, weil sie Veränderungen reproduzierbarer machen und manuelle Zwischenhürden reduzieren.
Wichtig für die Markteinordnung ist auch der bisherige Kundenzugang. Way befindet sich laut Angaben bereits in der operativen Phase und verfügt über Dutzende zahlende Kunden. Als Branchen nennt das Startup Finanzdienstleistungen, Healthcare und Fertigung. Diese Auswahl ist interessant, weil diese Bereiche häufig unterschiedliche Identitätsmodelle und Compliance-Anforderungen haben, aber gleichzeitig hohen Betriebskriterien unterliegen. Wenn Way gerade dort Zahlen im Feld nennt, deutet das darauf hin, dass die Lösung nicht nur als Prototyp betrachtet wird, sondern in realen Installations- und Rollout-Prozessen Wirkung entfalten soll.
Daneben spielt die Einbettung in das Ökosystem etablierter IAM-Anbieter eine zentrale Rolle. Way arbeitet laut Aussage bereits mit einigen größeren Identity-Unternehmen zusammen und hilft deren Kunden, die IAM-Plattformen zu installieren und zu deployen. Das ist strategisch relevant, weil IAM-Hardware- und Softwarelandschaften oft heterogen sind und „Replace-the-Stack“-Projekte selten sind. Stattdessen gewinnen Partnerlösungen an Bedeutung, wenn sie als Beschleuniger fungieren: Sie verkürzen Implementationszyklen, reduzieren Fehlerwahrscheinlichkeiten durch Standardisierung und helfen, dass Teams nicht bei jedem Projekt von Neuem bei den gleichen Infrastrukturthemen starten. Aus Unternehmenssicht entsteht dadurch eine Art Brücke zwischen Sicherheitsteams und Betrieb, in der die KI-gestützte Prozessautomatisierung als verbindendes Element fungiert.
Für Entscheider stellt sich damit vor allem die Frage, wie solche agentischen Workflows in der Praxis abgesichert werden. Bei IAM sind Fehlkonfigurationen nicht nur ein technisches Risiko, sondern können unmittelbar Auswirkungen auf Verfügbarkeit, Zugriffssicherheit und die Nachvollziehbarkeit von Änderungen haben. Ein belastbarer Ansatz muss daher nachvollziehbar ausgeben, welche Schritte automatisiert werden, welche Annahmen zugrunde liegen und wie sich Ergebnisse prüfen lassen. Way positioniert sich zwar über Geschwindigkeit und geringere Beratungsaufwände, aber gerade in den frühen Rollouts wird der „Beweis“ in der Regel daran gemessen, wie gut sich Automatisierungsentscheidungen kontrollieren, testen und im Betrieb überwachen lassen. Genau hier entscheidet sich, ob ein KI-orchestrierter Prozess langfristig als Standard in IAM-Projekten taugt oder nur als temporärer Beschleuniger.
Mit Blick auf die Roadmap liefert die Seed-Finanzierung über 20 Millionen US-Dollar einen Hinweis auf den nächsten Entwicklungsschritt: Von der Proof-of-Value-Phase hin zu skalierbaren Integrationen, wiederholbaren Implementierungspfaden und einem robusten Betrieb. Wenn Way die Zahl zahlender Kunden und die Partner-Installationen weiter ausbaut, wird das Modell vor allem daran hängen, wie schnell neue Kundenanforderungen in wiederverwendbare Workflows überführt werden können. Für die Branche ist das Signal klar: IAM bleibt nicht länger ein reines Projektfeld, sondern wird zunehmend zu einem dynamischen Sicherheits- und Betriebsbaustein, bei dem Automatisierungstiefe und Implementierungsgeschwindigkeit direkt über Effizienz und Risikoexposition entscheiden.
💳 Amazon-Kreditkarte mit 2.000 Euro Limit bestellen!
🔥 Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!
🎉 Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!
- ★ 23-stufiges KI-Go-Training – Für Spieler mit Grundkenntnissen der Regeln – Entwickelt als intelligenter Trainingspartner passt sich die KI Spielern von 18K bis 9D an. Ideal für alle, die die Grundregeln bereits beherrschen und ihr Spiel verbessern möchten.
- IHR EMOTIONALER AI-BEGLEITER: Eiliko ist mehr als nur ein Anhänger, es ist ein charismatischer KI-Freund. Mit einem dynamischen LED-Bildschirm, der eine Vielzahl von animierten Gesichtern und Ausdrucksformen anzeigt, reagiert er auf Ihre Interaktionen mit einzigartiger Persönlichkeit und Charme.
- 【MEHR LEBEN FÜR DEINEN SCHREIBTISCH】 Lerne Eilik kennen – deinen kleinen Roboter-Freund mit Persönlichkeit. Mit liebevollen Animationen, ausdrucksstarken Reaktionen und spielerischen Interaktionen bringt Eilik mehr Freude in deinen Alltag. Ob auf dem Schreibtisch, im Büro oder am Nachttisch – Eilik wird schnell zu einem vertrauten Begleiter für besondere Momente.
- 【XL-Größe für gedeihende Pflanzen】Geben Sie Ihren Pflanzen den Raum, den sie verdienen! Unser verbessertes, großes 13,7 cm großes Design bietet Platz für Pflanzen mit einem Durchmesser von bis zu 8,9 cm und damit deutlich mehr Platz für Wurzelwachstum und Pflanzengesundheit im Vergleich zu kleineren, veralteten Modellen. Die Produktabmessungen betragen 13,6 x 13,6 x 13,2 cm und das Gerät wiegt nur 355 g.
- V28 Update - JETZT MIT NEUEN FUNKTIONEN! Als Reaktion auf das Ladeproblem von Loona haben wir das automatische Aufladen 2.0 verbessert. Diese Optimierung hilft Loona, die Ladewege in verschiedenen Szenarien zu erkennen und anzupassen, um die Erfolgsquote beim automatischen Aufladen zu erhöhen. Mobile Hotspots können sich mit Loona verbinden und überwinden WLAN-Einschränkungen, sodass Sie jederzeit und überall mit Loona interagieren können.
- Die besten Bücher rund um KI & Robotik!

- Die besten KI-News kostenlos per eMail erhalten!
- Zur Startseite von IT BOLTWISE® für aktuelle KI-News!
- IT BOLTWISE® kostenlos auf Patreon unterstützen!
- Aktuelle KI-Jobs auf StepStone finden und bewerben!
- Künstliche Intelligenz: Dem Menschen überlegen – wie KI uns rettet und bedroht | Der Neurowissenschaftler, Psychiater und SPIEGEL-Bestsellerautor von »Digitale Demenz«
Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "Way Security sammelt 20 Millionen US-Dollar für KI-gestütztes IAM-Deployment" für unsere Leser?


#Sophos
Es werden alle Kommentare moderiert!
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.
Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.
Du willst nichts verpassen?
Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "Way Security sammelt 20 Millionen US-Dollar für KI-gestütztes IAM-Deployment" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
Nutze die Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »Way Security sammelt 20 Millionen US-Dollar für KI-gestütztes IAM-Deployment« bei Google Deutschland suchen, bei Bing oder Google News!