REDMOND / LONDON (IT BOLTWISE) – Microsoft erweitert Windows 11 um deutlich feinere Optionen für Startmenü und Taskleiste. Bereits im Windows Insider Program lassen sich Teile des Updates testen, inklusive der Möglichkeit, das Startmenü fast komplett leer zu konfigurieren. Wer die Änderungen nutzt, kann die Taskleiste sogar an unterschiedliche Bildschirmkanten verschieben und sie stärker verkleinern. Gleichzeitig zeigt sich: Die Aktivierung über versteckte Funktionen kann bei falschen IDs in Einzelfällen zu Funktionsfehlern führen.

Windows 11 bekommt zum nächsten großen Feinschliff eine Benutzeroberfläche, die spürbar weniger „vorgegeben“ wirkt. Im Kern geht es um ein Startmenü und eine Taskleiste, die sich künftig stärker nach den eigenen Arbeitsgewohnheiten ausrichten lassen – bis hin zu Konfigurationen, die nahezu keine Inhalte im Startmenü anzeigen. Für Unternehmen ist das mehr als Kosmetik: Eine freiere UI kann die Orientierung im Alltag verbessern, gleichzeitig aber auch die Konsistenz von Schulungs- und Supportprozessen beeinflussen. Dass Microsoft die Änderungen bereits im Insider-Zyklus vorbereitet, zeigt außerdem, wie ernst der Konzern Anpassbarkeit inzwischen als Produktziel verfolgt.
Technisch liegen die Neuerungen im Code bereits im Bereich der Insider-Builds, genannt wird das Insider Experimental Preview Build 26300.8493 vom April 2026. Wichtig ist dabei die Entkopplung von „vorhanden“ und „freigeschaltet“: Manche Optionen stecken zwar im System, werden aber nicht automatisch für alle Nutzer ausgerollt. Wer sie testen will, muss daher entweder die Funktionskennzeichnungen-Option im Windows Insider Program aktivieren oder auf externe Hilfsmittel wie ViVeTool zurückgreifen, die versteckte Features per ID freischalten. Letzteres ist aus Sicht der IT-Administration besonders relevant, weil Änderungen außerhalb offizieller Schalter die Reproduzierbarkeit im Testlabor erschweren können.
ViVeTool wird in der Praxis über die Eingabeaufforderung als Administrator genutzt: Nach dem Entpacken wird in den ViVeTool-Ordner gewechselt und anschließend werden Feature-IDs per Befehl aktiviert, etwa im Schema „vivetool /enable /id:xxxxxx“. Für das neue Startmenü werden mehrere IDs genannt, die jeweils einzeln freigeschaltet werden müssen, während die Taskleisten-Positionen über eine eigene ID gesteuert werden und zusätzlich eine Funktion für eine kleinere Taskleiste existiert. Als Referenz in der Community wird dabei der X-User „phantomofearth“ genannt, der die IDs zusammengetragen haben soll. Genau hier entsteht ein Spannungsfeld zwischen schnellen Tests und kontrolliertem Rollout: Ohne saubere Versions- und Konfigurationsdokumentation wird die Fehlersuche schnell aufwändig.
Die Kehrseite des „ID-basieren Freischaltens“ sieht man an Berichten, dass es auch schiefgehen kann. Laut Beschreibung aus dem Redaktionsumfeld öffnete sich das Startmenü in einem früheren Testzeitraum nach dem Aktivieren bestimmter IDs nicht mehr zuverlässig; die Lage ließ sich dann beheben, indem die betreffenden IDs wieder deaktiviert wurden. Für Administratoren ist das ein deutliches Signal: Solche versteckten UI-Änderungen sollten nur in klar abgegrenzten Ringen getestet werden, etwa mit virtuellen Maschinen und festen Build-Referenzen. Ein technischer Vergleich lohnt sich: Unter Linux-Systemen etwa wird UI-Anpassung häufig über Desktop-Umgebungen und Konfigurationsdateien oder offiziell unterstützte Tweaks gelöst, während Windows traditionell stärker auf zentralen Rollout und Feature-Flags setzt.
Ist das neue Startmenü einmal aktiviert, fällt zunächst die große Freiheit bei der Personalisierung auf. Die Auswahl erfolgt über den Abschnitt „Start“ in der „Personalisierung“, wobei sich einzelne Schalter gezielt ein- oder ausschalten lassen. Wer konsequent „leer“ spielen will, kann offenbar alle relevanten Schalter deaktivieren und erhält dann ein Startmenü ohne einzelne Abschnitte. Für den Alltag dürfte aber eine „sanfte“ Reduktion typischer sein: Laut Beschreibung kann man eine einfache App-Übersicht über die Option „Alle“ erhalten oder stattdessen nur angeheftete Apps anzeigen lassen. Empfehlungen lassen sich zudem bereits länger abschalten, was die Oberfläche in Richtung eines weniger „werbenden“ Startpunkts verschiebt.
Besonders interessant wird die Kombination mit den neuen Taskleisten-Einstellungen, weil sie das klassische Windows-Grundgefühl wieder in verschiedene Richtungen drehen kann. Möglich ist offenbar, die Taskleiste an die linke, rechte oder obere Kante zu ziehen – eine Option, die in früheren Windows-11-Versionen zeitweise entfernt beziehungsweise geändert wirkte und daher bei Nutzern als „ungewöhnlich“ wahrgenommen wurde. Gleichzeitig lässt sich die Taskleiste dauerhaft verkleinern, abhängig von der gewünschten Informationsdichte. Aus Branchenperspektive ist das auch ein Wettbewerbsargument: macOS und verschiedene Linux-Desktops setzen seit Jahren auf unterschiedliche Layout-Entscheidungen, und Experten erwarten, dass Microsoft hier weiter nachzieht, um unterschiedliche Nutzerprofile in Unternehmen besser zu bedienen.
Trotz der sichtbaren Flexibilität bleibt eine wichtige Einschränkung: Die Optionen befinden sich noch in der Testphase und werden erst später für die Allgemeinheit freigeschaltet. Microsoft adressiert damit aus Sicht vieler Nutzer vermutlich mehrere frühere Ärgerpunkte – nicht zuletzt die Kontrolle über das Startverhalten und stärker das Gefühl, die Oberfläche „gehört“ dem Nutzer statt dem System. Gleichzeitig sollte man den Aspekt Sicherheit und Datenschutz ernst nehmen, denn UI-Konfigurationen hängen in der Praxis oft mit Telemetrie, Feature-Toggles und Kontenfunktionen zusammen. Wie Branchenexperten betonen, ist in solchen Phasen entscheidend, dass Organisationen ihre Richtlinien für Insider-Teilnahme und Konfigurationsänderungen sauber dokumentieren und verhindern, dass Test-Optimierungen später in produktive Umgebungen „mitwandern“.
💳 Amazon-Kreditkarte mit 2.000 Euro Limit bestellen!
🔥 Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!
🎉 Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!
- ★ 23-stufiges KI-Go-Training – Für Spieler mit Grundkenntnissen der Regeln – Entwickelt als intelligenter Trainingspartner passt sich die KI Spielern von 18K bis 9D an. Ideal für alle, die die Grundregeln bereits beherrschen und ihr Spiel verbessern möchten.
- IHR EMOTIONALER AI-BEGLEITER: Eiliko ist mehr als nur ein Anhänger, es ist ein charismatischer KI-Freund. Mit einem dynamischen LED-Bildschirm, der eine Vielzahl von animierten Gesichtern und Ausdrucksformen anzeigt, reagiert er auf Ihre Interaktionen mit einzigartiger Persönlichkeit und Charme.
- NIEDLICHER BEGLEITER: Eilik ist der ideale Begleiter für Kinder und Erwachsene, die Haustiere, Spiele und intelligente Roboter lieben. Mit vielen Emotionen, Bewegungen und interaktiven Funktionen.
- 【XL-Größe für gedeihende Pflanzen】Geben Sie Ihren Pflanzen den Raum, den sie verdienen! Unser verbessertes, großes 13,7 cm großes Design bietet Platz für Pflanzen mit einem Durchmesser von bis zu 8,9 cm und damit deutlich mehr Platz für Wurzelwachstum und Pflanzengesundheit im Vergleich zu kleineren, veralteten Modellen. Die Produktabmessungen betragen 13,6 x 13,6 x 13,2 cm und das Gerät wiegt nur 355 g.
- V28 Update - JETZT MIT NEUEN FUNKTIONEN! Als Reaktion auf das Ladeproblem von Loona haben wir das automatische Aufladen 2.0 verbessert. Diese Optimierung hilft Loona, die Ladewege in verschiedenen Szenarien zu erkennen und anzupassen, um die Erfolgsquote beim automatischen Aufladen zu erhöhen. Mobile Hotspots können sich mit Loona verbinden und überwinden WLAN-Einschränkungen, sodass Sie jederzeit und überall mit Loona interagieren können.
- Die besten Bücher rund um KI & Robotik!

- Die besten KI-News kostenlos per eMail erhalten!
- Zur Startseite von IT BOLTWISE® für aktuelle KI-News!
- IT BOLTWISE® kostenlos auf Patreon unterstützen!
- Aktuelle KI-Jobs auf StepStone finden und bewerben!
- Künstliche Intelligenz: Dem Menschen überlegen – wie KI uns rettet und bedroht | Der Neurowissenschaftler, Psychiater und SPIEGEL-Bestsellerautor von »Digitale Demenz«
Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "Windows 11: Neues Startmenü und Taskleiste lassen sich stärker anpassen" für unsere Leser?


#Sophos
Es werden alle Kommentare moderiert!
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.
Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.
Du willst nichts verpassen?
Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "Windows 11: Neues Startmenü und Taskleiste lassen sich stärker anpassen" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
Nutze die Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »Windows 11: Neues Startmenü und Taskleiste lassen sich stärker anpassen« bei Google Deutschland suchen, bei Bing oder Google News!