BERLIN / LONDON (IT BOLTWISE) – Red Hat OpenStack Services auf OpenShift sind von mehreren Sicherheitslücken betroffen, die das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) als mittel eingestuft hat. Diese Schwachstellen könnten von Angreifern ausgenutzt werden, um Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen oder Berechtigungen zu erweitern. Die betroffenen Systeme umfassen das Betriebssystem Linux und das Produkt Red Hat OpenStack.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat kürzlich auf mehrere Sicherheitslücken in den Red Hat OpenStack Services auf OpenShift hingewiesen. Diese Schwachstellen betreffen insbesondere die Komponenten python-eventlet und keystone. Die Sicherheitslücken wurden mit einem CVSS Base Score von 7,5 als mittel eingestuft, was auf ein erhebliches Risiko für betroffene Systeme hinweist.
Red Hat OpenStack ist eine weit verbreitete Lösung für Cloud-Computing-Infrastrukturen, die als Infrastructure as a Service (IaaS) genutzt wird. Die Sicherheitslücken ermöglichen es einem entfernten, anonymen Angreifer, Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen oder Berechtigungen zu erweitern. Dies könnte schwerwiegende Folgen für Unternehmen haben, die auf diese Technologie angewiesen sind, um ihre Cloud-Dienste zu betreiben.
Die betroffenen Systeme umfassen das Betriebssystem Linux sowie die Red Hat OpenStack OpenShift Version 18.0. Um die Risiken zu minimieren, empfiehlt das BSI, die Systeme auf dem neuesten Stand zu halten und die von Red Hat bereitgestellten Sicherheitspatches und Workarounds zu installieren. Red Hat hat bereits Sicherheitsupdates veröffentlicht, die unter anderem im Red Hat Security Advisory RHSA-2026:1958 detailliert beschrieben sind.
Die Schwachstellen wurden unter den CVE-Nummern CVE-2025-58068 und CVE-2025-65073 klassifiziert. IT-Sicherheitsverantwortliche sollten regelmäßig prüfen, wann neue Sicherheitsupdates verfügbar sind, um die Integrität ihrer Systeme zu gewährleisten. Die Bedeutung von regelmäßigen Updates und Patches kann nicht genug betont werden, da sie eine der effektivsten Maßnahmen zur Abwehr von Cyberangriffen darstellen.
In der heutigen digitalen Welt ist die Sicherheit von Cloud-Infrastrukturen von entscheidender Bedeutung. Unternehmen müssen sicherstellen, dass ihre Systeme gegen potenzielle Bedrohungen geschützt sind, um Datenverluste und Betriebsunterbrechungen zu vermeiden. Die kontinuierliche Überwachung und Aktualisierung von IT-Systemen ist daher unerlässlich, um den sich ständig weiterentwickelnden Bedrohungen im Cyberspace zu begegnen.
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