LONDON (IT BOLTWISE) – Der Euro hat am Mittwoch spürbar zugelegt und kostete am Nachmittag 1,1551 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank fixierte den Referenzkurs auf 1,1545 Dollar nach 1,1540 am Vortag. Ausschlaggebend war die Marktreaktion auf US-Verbraucherpreisdaten, bei denen die Inflation im Juli wie erwartet leicht nachgab. Rückendeckung kommt laut Marktkommentaren auch vom Rückgang der Energiepreise bis zur Monatsmitte.

Der Devisenmarkt hat sich am Mittwoch vergleichsweise ruhig gezeigt – und genau darin liegt die Botschaft. Der Euro-Kurs um die Notierungsklasse von 1,15 US-Dollar bewegt sich zwar in Richtung Stabilisierung, aber ohne hektische Ausschläge. Am Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1551 US-Dollar, während sie am Morgen noch etwas niedriger notiert hatte. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1545 fest, gegenüber 1,1540 am Vortag. Gleichzeitig bedeutete das rechnerisch: Ein Dollar war damit 0,8661 Euro wert, nach 0,8665 zuvor.
Technisch betrachtet reagiert der Währungsmarkt in solchen Phasen oft weniger auf einzelne Schlagzeilen als auf die Erwartungslage bezüglich der Geldpolitik. Im konkreten Fall kam nach der Veröffentlichung der US-Verbraucherpreisdaten Bewegung in den Kurs: Der Dollar geriet nach den Daten etwas unter Druck, weil die Inflation in den USA im Juli wie erwartet gesunken ist. Die Jahresrate fiel von 3,5 Prozent auf 3,4 Prozent. Wichtig ist dabei weniger die Richtung als das „innerhalb der Erwartungen“: Der Rückgang entsprach den Konsenserwartungen, sodass die Ausschläge am Devisenmarkt begrenzt blieben.
Für das Timing spielt außerdem die Zusammensetzung der Teuerungsraten eine Rolle. In den Marktkommentaren wurde auf den Rückgang der Energiepreise bis zur Monatsmitte verwiesen. Das ist für den Euro-Dollar-Trade deshalb relevant, weil Energiekomponenten häufig kurzfristige Effekte liefern, die Inflationsmessungen zwar bewegen, aber nicht automatisch die Kerninflation und damit die mittelfristige geldpolitische Sicht verändern. Der spätere erneute Anstieg der Benzinpreise ist in den Daten noch nicht enthalten – damit bleibt ein wichtiger Unsicherheitsfaktor bestehen, der in den nächsten Veröffentlichungen sichtbar werden kann. Anders gesagt: Die kurzfristige Entspannung stützt zwar das aktuelle Bild, ist aber nicht zwangsläufig das Ende einer Preisdynamik.
Auch die Frage, ob die US-Notenbank (Fed) aus diesen Daten Handlungsbedarf ableitet, wurde explizit adressiert. Ein Kommentar, der in dem Zusammenhang zitiert wurde, stammt von LBBW-Volkswirt Dirk Chlench: Er sieht noch keinen Handlungsbedarf. Der Tenor lautet, dass der jüngste Arbeitsmarktbericht keine Gefahr einer bevorstehenden Preis-Lohn-Spirale erkennen ließ. Zusätzlich wird auf Produktivitätsfortschritte in der US-Wirtschaft verwiesen; sie könnten etwaige Kostensteigerungen gut abfangen. Für Devisenhändler ist das ein zentraler Punkt, weil die Marktpreise bei Zinsdifferenzen nicht nur den aktuellen Inflationswert, sondern auch die erwartete Reaktion der Zentralbank darauf abbilden.
Während der Euro gegenüber dem Dollar stützt, zeigt die EZB-Referenzkursliste zugleich die Breite der Währungsbewegungen. Für einen Euro wurden Referenzkurse auf 0,85358 britische Pfund, 183,67 japanische Yen und 0,9366 Schweizer Franken festgelegt. In Klammern stehen jeweils die Vergleichswerte: 0,85483 Pfund, 183,72 Yen sowie 0,9351 Franken. Die Veränderungen wirken damit eher moderat – passend zu der Beobachtung, dass die Ausschläge insgesamt in Grenzen blieben. Neben dem Währungsteil liefert der Nachrichtenabschnitt auch Rohstoff-Stimmungsdaten: Die Feinunze Gold kostete etwa 31,1 Gramm und lag bei 4.433 Dollar, rund 63 Dollar über dem Vortag.
Für Unternehmen mit Euro-Umsätzen oder -Kosten heißt das vor allem: Planungssicherheit entsteht nur dann, wenn sich die Erwartungskurve für Zinsen und Inflationspfade stabilisiert. Die kurzfristige Stütze durch die nachlassende US-Inflation ist zwar erkennbar, doch sie hängt am Zusammenspiel von Energieeffekten und der Frage, ob sich Kosten über Arbeitsmarkt und Produktivität in Preise übersetzen. Wer Devisenrisiken steuert, kann daraus ableiten, dass Volatilität nicht nur aus der Höhe der Inflationsrate entsteht, sondern aus dem Grad, in dem Daten die Erwartungslage über- oder untertreffen. In der Praxis lohnt deshalb ein Szenario-Setup, das neben dem Basisfall auch eine Wiederaufnahme von Benzinpreisdruck und eine mögliche Neubewertung der Fed-Erwartungen berücksichtigt – selbst wenn der Markt heute noch „innerhalb der Erwartungen“ bleibt.
💳 Amazon-Kreditkarte mit 2.000 Euro Limit bestellen!
🔥 Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!
🎉 Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!
- ★ 23-stufiges KI-Go-Training – Für Spieler mit Grundkenntnissen der Regeln – Entwickelt als intelligenter Trainingspartner passt sich die KI Spielern von 18K bis 9D an. Ideal für alle, die die Grundregeln bereits beherrschen und ihr Spiel verbessern möchten.
- IHR EMOTIONALER AI-BEGLEITER: Eiliko ist mehr als nur ein Anhänger, es ist ein charismatischer KI-Freund. Mit einem dynamischen LED-Bildschirm, der eine Vielzahl von animierten Gesichtern und Ausdrucksformen anzeigt, reagiert er auf Ihre Interaktionen mit einzigartiger Persönlichkeit und Charme.
- 【MEHR LEBEN FÜR DEINEN SCHREIBTISCH】 Lerne Eilik kennen – deinen kleinen Roboter-Freund mit Persönlichkeit. Mit liebevollen Animationen, ausdrucksstarken Reaktionen und spielerischen Interaktionen bringt Eilik mehr Freude in deinen Alltag. Ob auf dem Schreibtisch, im Büro oder am Nachttisch – Eilik wird schnell zu einem vertrauten Begleiter für besondere Momente.
- 【XL-Größe für gedeihende Pflanzen】Geben Sie Ihren Pflanzen den Raum, den sie verdienen! Unser verbessertes, großes 13,7 cm großes Design bietet Platz für Pflanzen mit einem Durchmesser von bis zu 8,9 cm und damit deutlich mehr Platz für Wurzelwachstum und Pflanzengesundheit im Vergleich zu kleineren, veralteten Modellen. Die Produktabmessungen betragen 13,6 x 13,6 x 13,2 cm und das Gerät wiegt nur 355 g.
- V28 Update - JETZT MIT NEUEN FUNKTIONEN! Als Reaktion auf das Ladeproblem von Loona haben wir das automatische Aufladen 2.0 verbessert. Diese Optimierung hilft Loona, die Ladewege in verschiedenen Szenarien zu erkennen und anzupassen, um die Erfolgsquote beim automatischen Aufladen zu erhöhen. Mobile Hotspots können sich mit Loona verbinden und überwinden WLAN-Einschränkungen, sodass Sie jederzeit und überall mit Loona interagieren können.
- Die besten Bücher rund um KI & Robotik!

- Die besten KI-News kostenlos per eMail erhalten!
- Zur Startseite von IT BOLTWISE® für aktuelle KI-News!
- IT BOLTWISE® kostenlos auf Patreon unterstützen!
- Aktuelle KI-Jobs auf StepStone finden und bewerben!
- Künstliche Intelligenz: Dem Menschen überlegen – wie KI uns rettet und bedroht | Der Neurowissenschaftler, Psychiater und SPIEGEL-Bestsellerautor von »Digitale Demenz«
Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "Euro legt zu: EZB-Referenzkurs bei 1,1551 US-Dollar" für unsere Leser?


#Sophos
Es werden alle Kommentare moderiert!
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.
Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.
Du willst nichts verpassen?
Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "Euro legt zu: EZB-Referenzkurs bei 1,1551 US-Dollar" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
Nutze die Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »Euro legt zu: EZB-Referenzkurs bei 1,1551 US-Dollar« bei Google Deutschland suchen, bei Bing oder Google News!