LONDON (IT BOLTWISE) – Chronischer Stress kann laut Forschung nicht nur die Psyche belasten, sondern auch Entzündungsprozesse im Körper anstoßen. Ein Biomarker namens GlycA wird dabei als Hinweis auf anhaltende Entzündungen diskutiert. In den obersten 20 Prozent der GlycA-Werte lag das Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall um 43 Prozent höher. Parallel zeigen betriebliche Auswertungen, dass psychische Erkrankungen die längsten Krankschreibungen verursachen.

GlycA als Entzündungsmarker: deutlich höheres Risiko für Infarkt und Schlaganfall
GlycA als Entzündungsmarker: deutlich höheres Risiko für Infarkt und Schlaganfall (Foto: IT BOLTWISE)
🧠 KI & Robotik auf Google News abonnieren

Im Alltag gilt Stress häufig als etwas, das „nur“ die Stimmung und Konzentration beeinträchtigt. Die aktuelle Datenlage zeichnet jedoch ein deutlich anderes Bild: Dauerhafte Belastung ohne ausreichende Regeneration verschiebt die Stressreaktion von einem kurzfristigen Anpassungsmechanismus hin zu einem chronischen Gesundheitsrisiko, das auch Organsysteme betrifft. Der zentrale Punkt dabei ist nicht die einzelne stressige Situation, sondern die fehlende Erholung danach, wie es in der Kardiologie immer wieder betont wird. Genau an dieser Schnittstelle setzt die Diskussion um Entzündungsmarker an – unter ihnen GlycA, der als messbarer Hinweis auf anhaltende entzündliche Prozesse im Körper betrachtet wird.

Kardiovaskulär wird der Zusammenhang besonders relevant, weil chronische Entzündungen in mehreren Studien als Mitspieler bei der Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen beschrieben werden. Der Kardiologe Prof. Dr. Uwe Nixdorff aus Düsseldorf hebt dabei hervor, dass die Gefahr weniger von der Belastung selbst ausgeht als von der ausbleibenden Regeneration. Laut den im Text genannten Metaanalysen und großen klinischen Studien erhöht chronischer Stress die Herzinfarkt-Inzidenz um etwa 25 Prozent. Die biologischen Zwischenstufen werden dabei breit beschrieben: Schlafprobleme, Erschöpfung und eine ungünstige Fettverteilung im Bauchraum gehen demnach mit Veränderungen im Hormon- und Stoffwechselgeschehen einher, etwa Leptin- und Insulinresistenz sowie einer verschlechterten Glukosetoleranz. Zusätzlich werden Stresshormone wie Adrenalin und Noradrenalin sowie Entzündungsmarker wie Interleukine, TNF-Alpha und CRP als hochreguliert dargestellt.

Für die praktische Einordnung liefert die im Europäischen Journal of Preventive Cardiology veröffentlichte Untersuchung einen konkreten Biomarker-Bezug: Eine Studie des MRC Laboratory of Medical Sciences und des Imperial College London stützt sich auf Daten von rund 480.000 Personen aus Großbritannien. In dieser Auswertung zeigte sich, dass Personen in den obersten 20 Prozent des Entzündungsmarkers GlycA ein um 43 Prozent höheres Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall aufwiesen als Personen mit den niedrigsten Werten. Gleichzeitig fanden die Forschenden bei höheren GlycA-Werten verdickte Herzwände, kleinere Herzkammern sowie eine verminderte Füllung des Herzens. Studienleiter Declan O’Regan wird dabei im Kontext zitiert, dass sehr viele Menschen mit bislang unbemerkten Entzündungen leben könnten, weil entsprechende Schäden sich über Jahre schleichend entwickeln.

Während die medizinische Perspektive die Mechanismen erklärt, bringt die Arbeitswelt eine zweite, gleichzeitige Dimension ins Spiel: Psychische Belastungen sind nicht nur ein individuelles Thema, sondern schlagen sich in Zahlen für Betriebe und Krankenkassen nieder. Laut einer Fehlzeitenanalyse der hkk Krankenkasse auf Basis von rund 610.000 Mitgliedern sank der Krankenstand im ersten Halbjahr 2026 zwar leicht auf 5,0 Prozent, das entspricht 0,2 Prozentpunkten unter dem Vorjahreswert. Dennoch stiegen die Fehltage aufgrund psychischer Erkrankungen um 9,3 Prozent, und psychische Diagnosen wurden damit erstmals zur häufigsten Ursache für Arbeitsausfälle. Besonders auffällig sind die Dauerwerte: Im Schnitt verursachen psychische Diagnosen 38,8 Fehltage je Fall, während der Gesamtdurchschnitt aller Erkrankungen im ersten Halbjahr 2026 bei 10,9 Tagen je Fall lag. Langzeiterkrankungen über sechs Wochen machen zwar nur 3,2 Prozent der Fälle aus, tragen aber 45,8 Prozent aller erfassten Fehltage.

Zu den Treibern moderner Belastung zählen im Text neben persönlichen Faktoren vor allem die Bedingungen im Job. Strukturelle und technologische Veränderungen erhöhen laut einer Personalleiterbefragung des ifo-Instituts und eines Personaldienstleisters das Pensum bei knapp 40 Prozent der Befragten; in mehr als der Hälfte der Betriebe nehme die mentale Belastung zu. Besonders relevant wird das Argument des „Technostress“: Eine Untersuchung des ifo-Instituts zusammen mit dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung sowie der Universität Konstanz beschreibt, dass Beschäftigte mit überwiegend körperlichen Tätigkeiten bei zunehmender Digitalisierung rund 20 Prozent mehr Fehltage im Jahr haben, wenn Schulungen fehlen. Daneben kommt aus IT-nahen Rollen ein zusätzlicher Stressfaktor: Eine Erhebung unter IT-Fachkräften nennt einen hohen Anteil an Befragten, die sich durch Bedrohungen durch Künstliche Intelligenz gestresst fühlen, und viele ziehen einen Jobwechsel in Betracht oder suchen aktiv danach.

Für Unternehmen leitet sich daraus ein konkreter Handlungsrahmen ab, der weniger mit „Wohlfühlprogrammen“ zu tun hat und mehr mit belastbarer Organisation. Wenn chronische Erschöpfung mit fehlender Regeneration zusammenhängt, reichen einzelne Angebote zur Stressreduktion oft nicht aus. Im Text werden deshalb als wesentliche Bausteine verlässliche Vertretungsregelungen, strukturierte Arbeitsabläufe und ausreichende Erholungsphasen genannt. Technisch und prozessual bedeutet das auch: Routinen müssen planbar werden, etwa durch klar definierte Zuständigkeiten, realistische Ticket- und Einsatzzeiten sowie eine Kommunikationskultur, die Dauerverfügbarkeit nicht zum stillen Standard macht. Gleichzeitig lohnt es sich, den medizinischen Signalcharakter von Entzündungsmarkern wie GlycA im Hinterkopf zu behalten: Wer Stress systematisch „durchläuft“, riskiert nicht nur kurzfristige Leistungseinbußen, sondern potenziell langfristige Folgen für Herz und Kreislauf.


💳 Amazon-Kreditkarte mit 2.000 Euro Limit bestellen!
🔥 Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!
🎉 Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!


Sense Robot Go KI-Go-Brett mit Roboterarm – Automatische Steinplatzierung, interaktives Lernen, Spielwiederholung – Intelligenter Weiqi-Trainer für Kinder & Erwachsene
152 Bewertungen
Sense Robot Go KI-Go-Brett mit Roboterarm – Automatische Steinplatzierung, interaktives Lernen, Spielwiederholung – Intelligenter Weiqi-Trainer für Kinder & Erwachsene
  • ★ 23-stufiges KI-Go-Training – Für Spieler mit Grundkenntnissen der Regeln – Entwickelt als intelligenter Trainingspartner passt sich die KI Spielern von 18K bis 9D an. Ideal für alle, die die Grundregeln bereits beherrschen und ihr Spiel verbessern möchten.
ENERGIZE LAB Eiliko Coral Pink - Ihr winziger KI-Charm-Roboter, der zu jedem täglichen Outfit passt, lustiges elektronisches Anhängerspielzeug, für Paare und beste Freunde
334 Bewertungen
ENERGIZE LAB Eiliko Coral Pink - Ihr winziger KI-Charm-Roboter, der zu jedem täglichen Outfit passt, lustiges elektronisches Anhängerspielzeug, für Paare und beste Freunde
  • IHR EMOTIONALER AI-BEGLEITER: Eiliko ist mehr als nur ein Anhänger, es ist ein charismatischer KI-Freund. Mit einem dynamischen LED-Bildschirm, der eine Vielzahl von animierten Gesichtern und Ausdrucksformen anzeigt, reagiert er auf Ihre Interaktionen mit einzigartiger Persönlichkeit und Charme.
Eilik – Interaktiver Desktop Roboter mit Persönlichkeit, lebendigen Animationen & Reaktionen, Touch-Steuerung, Mini-Spiele, emotionaler Roboter Freund und besonderes Geschenk für Kinder & Erwachsene
1.501 Bewertungen
Eilik – Interaktiver Desktop Roboter mit Persönlichkeit, lebendigen Animationen & Reaktionen, Touch-Steuerung, Mini-Spiele, emotionaler Roboter Freund und besonderes Geschenk für Kinder & Erwachsene
  • 【MEHR LEBEN FÜR DEINEN SCHREIBTISCH】 Lerne Eilik kennen – deinen kleinen Roboter-Freund mit Persönlichkeit. Mit liebevollen Animationen, ausdrucksstarken Reaktionen und spielerischen Interaktionen bringt Eilik mehr Freude in deinen Alltag. Ob auf dem Schreibtisch, im Büro oder am Nachttisch – Eilik wird schnell zu einem vertrauten Begleiter für besondere Momente.
Plantbot Upgraded Large Smart Flower Pot Pet Planter Robot with Artificial Intelligence, Time Temperature Display, and Numerous Expressive Animations Based, for Indoor Decoration, Gifts (White)
53 Bewertungen
Plantbot Upgraded Large Smart Flower Pot Pet Planter Robot with Artificial Intelligence, Time Temperature Display, and Numerous Expressive Animations Based, for Indoor Decoration, Gifts (White)
  • 【XL-Größe für gedeihende Pflanzen】Geben Sie Ihren Pflanzen den Raum, den sie verdienen! Unser verbessertes, großes 13,7 cm großes Design bietet Platz für Pflanzen mit einem Durchmesser von bis zu 8,9 cm und damit deutlich mehr Platz für Wurzelwachstum und Pflanzengesundheit im Vergleich zu kleineren, veralteten Modellen. Die Produktabmessungen betragen 13,6 x 13,6 x 13,2 cm und das Gerät wiegt nur 355 g.
Loona KEYI Premium Haustier-Roboter mit Ladestation (Smarte AI ChatGPT-4o, Stimmen- & Gestensteuerung, Echtzeit-Interaktion, Heimüberwachung)
946 Bewertungen
Loona KEYI Premium Haustier-Roboter mit Ladestation (Smarte AI ChatGPT-4o, Stimmen- & Gestensteuerung, Echtzeit-Interaktion, Heimüberwachung)
  • V28 Update - JETZT MIT NEUEN FUNKTIONEN! Als Reaktion auf das Ladeproblem von Loona haben wir das automatische Aufladen 2.0 verbessert. Diese Optimierung hilft Loona, die Ladewege in verschiedenen Szenarien zu erkennen und anzupassen, um die Erfolgsquote beim automatischen Aufladen zu erhöhen. Mobile Hotspots können sich mit Loona verbinden und überwinden WLAN-Einschränkungen, sodass Sie jederzeit und überall mit Loona interagieren können.


Hat Ihnen der Artikel bzw. die News - GlycA als Entzündungsmarker: deutlich höheres Risiko für Infarkt und Schlaganfall - gefallen? Dann abonnieren Sie uns doch auf Insta: AI News, Tech Trends & Robotics - Instagram - Boltwise

Unseren KI-Morning-Newsletter «Der KI News Espresso» mit den besten KI-News des letzten Tages gratis per eMail - ohne Werbung: Hier kostenlos eintragen!





Folgen Sie aktuellen Beiträge über KI & Robotik auf Twitter, Telegram, Facebook oder LinkedIn!
Hinweis: Teile dieses Textes könnten mithilfe Künstlicher Intelligenz generiert worden sein. Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen stellen keine Finanzberatung dar und sind nicht als solche gedacht. Die Informationen sind allgemeiner Natur und dienen nur zu Informationszwecken. Wenn Sie Finanzberatung für Ihre individuelle Situation benötigen, sollten Sie den Rat von einem qualifizierten Finanzberater einholen. IT BOLTWISE® schließt jegliche Regressansprüche aus.









Ergänzungen und Infos bitte an die Redaktion per eMail an de-info[at]it-boltwise.de. Da wir bei KI-erzeugten News und Inhalten selten auftretende KI-Halluzinationen nicht ausschließen können, bitten wir Sie bei Falschangaben und Fehlinformationen uns via eMail zu kontaktieren und zu informieren. Bitte vergessen Sie nicht in der eMail die Artikel-Headline zu nennen: "GlycA als Entzündungsmarker: deutlich höheres Risiko für Infarkt und Schlaganfall".
Stichwörter AI Arbeitswelt Artificial Intelligence Entzündung Fehlzeiten Glyca Herzinfarkt Kardiovaskulär KI Krankheitsdauer Künstliche Intelligenz Schlaganfall Stress
Alle Märkte in Echtzeit verfolgen - 30 Tage kostenlos testen!
Kein nächster Artikel
Vorheriger Artikel

Blookery pitcht Blind Booking: Überraschungsreisen aus der Nische


Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "GlycA als Entzündungsmarker: deutlich höheres Risiko für Infarkt und Schlaganfall" für unsere Leser?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

  • Die aktuellen intelligenten Ringe, intelligenten Brillen, intelligenten Uhren oder KI-Smartphones auf Amazon entdecken! (Sponsored)


  • Es werden alle Kommentare moderiert!

    Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.

    Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.

    Du willst nichts verpassen?

    Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "GlycA als Entzündungsmarker: deutlich höheres Risiko für Infarkt und Schlaganfall" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
    Nutze die Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »GlycA als Entzündungsmarker: deutlich höheres Risiko für Infarkt und Schlaganfall« bei Google Deutschland suchen, bei Bing oder Google News!


    724 Leser gerade online auf IT BOLTWISE
    KI-Jobs