LONDON (IT BOLTWISE) – Auf der dezentralen Handelsplattform Hyperliquid kam es zu einem spektakulären Anstieg des XPL-Tokens um 200%, was zu erheblichen Gewinnen für einige wenige Investoren führte. Gleichzeitig erlitten andere Händler massive Verluste, was erneut die Frage nach der Sicherheit und Zuverlässigkeit solcher Plattformen aufwirft.

Die jüngsten Ereignisse auf der dezentralen Handelsplattform Hyperliquid haben die Kryptowelt in Aufruhr versetzt. Vier sogenannte Whales, also Großinvestoren, wurden beschuldigt, den Preis des XPL-Tokens manipuliert zu haben, was zu einem dramatischen Anstieg von 200% führte. Diese Manipulation ermöglichte es den Whales, insgesamt 47,5 Millionen US-Dollar zu verdienen, während andere Händler erhebliche Verluste hinnehmen mussten.
Besonders betroffen war ein Händler, der durch diese Preisbewegungen einen Verlust von 4,59 Millionen US-Dollar erlitt. Ein weiterer Händler, bekannt als CBB, gab an, 2,5 Millionen US-Dollar verloren zu haben und kündigte an, sich künftig von isolierten Märkten fernzuhalten. Diese Vorfälle werfen erneut die Frage auf, wie sicher und zuverlässig dezentrale Handelsplattformen im Vergleich zu ihren zentralisierten Pendants sind.
Die Vorwürfe der Manipulation kommen nur fünf Monate nach einem anderen Vorfall auf Hyperliquid, bei dem durch eine Sicherheitslücke im Liquidationsparameter der Plattform ein Verlust von 6,26 Millionen US-Dollar entstand. Diese wiederholten Sicherheitsprobleme könnten das Vertrauen in die Plattform nachhaltig beeinträchtigen und die Diskussion über die Notwendigkeit strengerer Sicherheitsmaßnahmen in der Kryptowelt anheizen.
Ein weiterer Aspekt dieser Geschichte ist die anfängliche Vermutung, dass der Gründer des Tron-Netzwerks, Justin Sun, hinter einem der Whale-Wallets stecken könnte. Diese Behauptung wurde jedoch von einem Blockchain-Analysten zurückgezogen, der seine Analyse als fehlerhaft bezeichnete. Trotz dieser Klarstellung bleibt die Frage nach der Identität der beteiligten Whales und ihren Motiven offen.

- Die besten Bücher rund um KI & Robotik!
- Die besten KI-News kostenlos per eMail erhalten!
- Zur Startseite von IT BOLTWISE® für aktuelle KI-News!
- IT BOLTWISE® kostenlos auf Patreon unterstützen!
- Aktuelle KI-Jobs auf StepStone finden und bewerben!
Stellenangebote

Product Owner (m/w/d)- KI-basierte Chatbot-Lösungen

AI Architect (f/m/d)

Experte (w/m/d) Contact Center AI (Conversational AI & Agentic AI)

Programmierschullehrer (m/w/d) für Algorithmen, Webprogrammierung und KI

- Künstliche Intelligenz: Dem Menschen überlegen – wie KI uns rettet und bedroht | Der Neurowissenschaftler, Psychiater und SPIEGEL-Bestsellerautor von »Digitale Demenz«
Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "Manipulation auf Hyperliquid: Whales erzielen Millionenprofite" für unsere Leser?
Es werden alle Kommentare moderiert!
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.
Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.
Du willst nichts verpassen?
Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "Manipulation auf Hyperliquid: Whales erzielen Millionenprofite" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
Nutze die Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »Manipulation auf Hyperliquid: Whales erzielen Millionenprofite« bei Google Deutschland suchen, bei Bing oder Google News!