FRANKFURT / LONDON (IT BOLTWISE) – Der DAX zeigt zur Wochenmitte Schwäche und fällt zeitweise unter die 24.000er-Marke. Anleger blicken gespannt auf die Quartalszahlen von NVIDIA, die am Abend erwartet werden. Gleichzeitig sorgen die Angriffe von US-Präsident Trump auf die Fed für Unruhe an den Finanzmärkten.

Der DAX startete am Mittwoch mit einem leichten Plus von 0,09 Prozent bei 24.174,62 Punkten in den Handelstag, verlor jedoch im Laufe des Tages an Boden und schloss mit einem Minus von 0,44 Prozent bei 24.046,21 Punkten. Zwischenzeitlich fiel der Index unter die psychologisch wichtige Marke von 24.000 Punkten, was bei den Anlegern für Nervosität sorgte.
Besonders im Fokus der Investoren stehen die Quartalszahlen von NVIDIA, die am Abend veröffentlicht werden sollen. Der US-amerikanische Halbleiterhersteller gilt als einer der Hauptprofiteure des KI-Booms, und die Erwartungen an die Ergebnisse sind entsprechend hoch. Analysten erwarten, dass NVIDIA nicht nur die Konsensschätzungen übertrifft, sondern auch einen optimistischen Ausblick auf die kommenden Quartale gibt, um den Aktienkurs zu stützen.
Parallel dazu sorgt US-Präsident Trump mit seinen Angriffen auf die Unabhängigkeit der Federal Reserve für Unruhe an den Finanzmärkten. Analysten von Evercore ISI warnen, dass die Märkte die möglichen Auswirkungen eines solchen Bruchs mit der Fed-Unabhängigkeit noch nicht vollständig eingepreist haben. Dies könnte zu weiteren Volatilitäten führen, insbesondere wenn die politischen Spannungen weiter zunehmen.
In diesem Umfeld fehlen den Anlegern klare Impulse, was zu einer “stabilen Seitenlage” an der Frankfurter Börse führt, wie Finanzexperte Andreas Lipkow es beschreibt. Die Marktteilnehmer konzentrieren sich daher auf die wenigen verfügbaren Nachrichten und Ereignisse, um ihre Handelsentscheidungen zu treffen. Die kommenden Tage könnten entscheidend sein, um zu sehen, wie sich die Märkte weiterentwickeln, insbesondere im Hinblick auf die Reaktionen auf die NVIDIA-Zahlen und die politischen Entwicklungen in den USA.


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