WASHINGTON / LONDON (IT BOLTWISE) – Die Entscheidung der US Air Force, der bei den Unruhen am 6. Januar 2021 getöteten Ashli Babbitt militärische Ehren zu gewähren, sorgt für heftige Diskussionen. Während einige diese Entscheidung als gerechtfertigt ansehen, sehen andere darin eine Verharmlosung der Ereignisse im Kapitol.

Die Entscheidung der US Air Force, Ashli Babbitt, die während des Sturms auf das US-Kapitol am 6. Januar 2021 erschossen wurde, mit militärischen Ehren zu bestatten, hat eine Welle der Kontroversen ausgelöst. Babbitt, eine ehemalige Angehörige der Luftwaffe, wurde von einem Polizisten erschossen, als sie versuchte, durch ein zerbrochenes Fenster in das Kapitol einzudringen. Diese Entscheidung wurde von Matthew Lohmeier, dem Unterstaatssekretär der Luftwaffe, getroffen und stellt eine Umkehrung der vorherigen Entscheidung der Biden-Administration dar.
Die Umstände von Babbitts Tod sind gut dokumentiert. Sie ignorierte wiederholte Aufforderungen, sich zurückzuziehen, als sie versuchte, in den Speaker’s Lobby zu gelangen, wo sich Gesetzgeber in Sicherheit gebracht hatten. Der Polizist, der sie erschoss, wurde von der Justiz und der Kapitolpolizei untersucht und von jeglichem Fehlverhalten freigesprochen. Dennoch hat die Entscheidung, Babbitt mit militärischen Ehren zu bestatten, sowohl Befürworter als auch Kritiker gefunden.
Einige sehen in der Entscheidung eine Anerkennung ihrer militärischen Dienstzeit, während andere argumentieren, dass sie durch ihre Beteiligung an den Unruhen ihre Ehre verloren habe. Adam Kinzinger, ein ehemaliger Abgeordneter und Mitglied des Untersuchungsausschusses zum 6. Januar, kritisierte die Entscheidung scharf und bezeichnete sie als eine Schande für die Luftwaffe. Auch ehemalige Polizisten, die am 6. Januar im Einsatz waren, äußerten ihren Unmut.
Die Familie von Ashli Babbitt hatte zuvor eine Klage gegen die Bundesregierung eingereicht und eine Entschädigung von 30 Millionen Dollar gefordert. Schließlich einigte man sich auf eine Zahlung von 5 Millionen Dollar. Die Entscheidung, ihr militärische Ehren zu gewähren, wurde von konservativen Gruppen begrüßt, die Babbitt als Märtyrerin betrachten. Diese Entwicklung zeigt, wie tief gespalten die amerikanische Gesellschaft in Bezug auf die Ereignisse vom 6. Januar bleibt.

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