TEHERAN / LONDON (IT BOLTWISE) – Die politische Landschaft im Nahen Osten könnte sich dramatisch verändern, da das iranische Parlament ein Gesetz plant, das den Austritt des Landes aus dem Atomwaffensperrvertrag vorsieht. Diese Entwicklung folgt auf die mögliche Wiedereinführung von UN-Sanktionen, die von den E3-Staaten angestoßen wurde. Die Entscheidung könnte weitreichende Konsequenzen für die internationalen Beziehungen und die Stabilität in der Region haben.

Die jüngsten Entwicklungen im Iran könnten die geopolitische Lage im Nahen Osten erheblich beeinflussen. Das iranische Parlament plant ein Gesetz, das den Austritt des Landes aus dem Atomwaffensperrvertrag vorsieht. Diese Maßnahme kommt als Reaktion auf die mögliche Wiedereinführung von UN-Sanktionen, die von den E3-Staaten Deutschland, Großbritannien und Frankreich angestoßen wurde. Der Abgeordnete Hosseinali Hadschideligani erklärte, dass weitere Atomverhandlungen aufgrund der Sanktionen keinen Sinn mehr machen würden.
Die Entscheidung des iranischen Parlaments könnte als innenpolitische Strategie betrachtet werden, um die Unterstützung der Bevölkerung zu sichern. Beobachter vermuten, dass die Drohung, den Atomwaffensperrvertrag zu kündigen, vor allem der Propaganda im Inland dient. Der Sicherheitsrat des Landes hat jedoch das letzte Wort und könnte Gesetze unter Berufung auf nationale Interessen umgehen. Die wirtschaftliche Lage des Iran ist angespannt, und eine Einigung im Atomstreit könnte helfen, die bestehenden Sanktionen zu lockern.
Irans Außenminister Abbas Araghtschi kritisierte die Auslösung des Snapback-Mechanismus durch die E3-Staaten als haltlos und unrechtmäßig. Er betonte, dass der Iran angemessen auf diese ungerechtfertigte Handlung reagieren werde. Gleichzeitig schloss Araghtschi jedoch weitere Verhandlungen nicht aus, falls die E3-Staaten ihren Kurs korrigieren und einen realistischen Ansatz verfolgen würden.
Die iranische UN-Mission in New York hat dem UN-Sicherheitsrat ein Schreiben übermittelt, in dem der iranische Minister argumentiert, dass nicht der Iran, sondern die USA und die E3-Staaten die Auflagen des Wiener Atomabkommens verletzt hätten. Diese Entwicklungen könnten die internationalen Beziehungen weiter belasten und die Spannungen in der Region erhöhen.

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