BERLIN / LONDON (IT BOLTWISE) – Im zweiten Quartal 2025 zeigt sich eine vorübergehende Entspannung bei den Großinsolvenzen in Deutschland. Die Zahl der Insolvenzen von Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als zehn Millionen Euro sank deutlich. Dennoch bleibt die Lage angespannt, da das Halbjahresergebnis den höchsten Stand seit 2018 erreicht. Branchenexperten warnen vor einer möglichen Trendwende im dritten Quartal.

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Die jüngsten Zahlen zu Großinsolvenzen in Deutschland zeigen eine interessante Entwicklung. Im zweiten Quartal 2025 sank die Zahl der Insolvenzen von Unternehmen mit einem Jahresumsatz von über zehn Millionen Euro von 125 auf 82 Fälle. Dies entspricht einem Rückgang von über einem Drittel im Vergleich zum Vorquartal. Auch im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sind die Insolvenzanträge um elf Prozent niedriger. Diese Daten stammen aus dem aktuellen Insolvenzreport der Unternehmensberatung Falkensteg.

Trotz dieser positiven Entwicklung bleibt die Lage angespannt. Das Halbjahresergebnis zeigt mit insgesamt 207 Großinsolvenzen zur Jahresmitte den höchsten Stand seit 2018. Dies bedeutet einen Anstieg um 21 Prozent im Vergleich zum bisherigen Rekordjahr 2024. Jonas Eckhardt, Studienautor und Partner bei Falkensteg, betont, dass es sich um eine Verschnaufpause handelt, aber noch keine wirkliche Trendwende. Die Krisenfolgen arbeiten sich verzögert durch die Bilanzen der Unternehmen, die weiterhin mit hohen Kosten, schwacher Nachfrage und Unsicherheiten kämpfen.

Besonders betroffen sind die Branchen Elektrotechnik und Automobilzulieferer, die mit jeweils elf Insolvenzen an der Spitze stehen. Während die Elektrotechnik einen leichten Anstieg verzeichnet, hat sich die Situation für Zulieferer im Vergleich zum Vorquartal verbessert. Im Maschinenbau, bei Metallwarenherstellern, in der Energiebranche und im Gesundheitswesen wurden jeweils acht Insolvenzen registriert. Auffällig ist die Erholung im Autohandel, wo die Zahl der Insolvenzen von 13 im ersten Quartal auf nur einen Fall im zweiten Quartal gesunken ist.

Ein weiteres Warnsignal ist der Rückgang der Sanierungen und Übernahmen. Die Zahl der gelösten Verfahren sank im zweiten Quartal auf 53, was einem Rückgang um 22 Fälle entspricht. Sowohl die Verkäufe insolventer Unternehmen als auch vorzeitige Betriebsschließungen waren rückläufig. Der schwache Markt für Übernahmen führte zu nur 21 gezählten Verkäufen, was einem Minus von 40 Prozent zum Vorquartal entspricht. Jonas Eckhardt warnt, dass selbst risikoaffine Investoren derzeit abwartend oder sehr selektiv agieren.

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Großinsolvenzen in Deutschland: Eine vorübergehende Entspannung?
Großinsolvenzen in Deutschland: Eine vorübergehende Entspannung? (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)



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