BERLIN / LONDON (IT BOLTWISE) – Das Auswärtige Amt hat seine Warnung vor Reisen in den Iran erneuert und deutsche Staatsangehörige aufgefordert, das Land zu verlassen. Hintergrund ist die Zuspitzung des Atomstreits und die Aktivierung des Snapback-Mechanismus durch Deutschland, Frankreich und Großbritannien. Die deutsche Botschaft in Teheran kann derzeit nur eingeschränkt konsularische Hilfe leisten.

Die jüngsten Entwicklungen im Atomstreit mit dem Iran haben das Auswärtige Amt dazu veranlasst, seine Warnung vor Reisen in das Land zu erneuern. Deutsche Staatsangehörige wurden erneut aufgefordert, den Iran zu verlassen. Diese Maßnahme folgt der Entscheidung Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens, den sogenannten Snapback-Mechanismus auszulösen, nachdem der Iran wiederholt gegen das Atomabkommen verstoßen hat.
Der Snapback-Mechanismus ermöglicht es den beteiligten Ländern, Sanktionen gegen den Iran wieder in Kraft zu setzen, wenn dieser seine Verpflichtungen aus dem Wiener Atomdeal von 2015 nicht einhält. Teheran hat diese Maßnahme als illegitim kritisiert und mit Konsequenzen gedroht, was die Sicherheit deutscher Interessen und Staatsangehöriger im Iran gefährden könnte.
Bereits in der Vergangenheit hatte das Auswärtige Amt vor den Risiken gewarnt, die mit Reisen in den Iran verbunden sind. Dazu zählen insbesondere die Gefahr willkürlicher Festnahmen und Verurteilungen, oft unter dem Vorwand von Spionagevorwürfen. Diese Risiken betreffen vor allem Doppelstaatler, die sowohl die deutsche als auch die iranische Staatsangehörigkeit besitzen.
Die deutsche Botschaft in Teheran ist derzeit nur eingeschränkt in der Lage, konsularische Hilfe zu leisten. Dies erschwert die Situation für Deutsche im Iran zusätzlich. Angesichts der angespannten Lage wird dringend empfohlen, Reisen in das Land zu vermeiden und bestehende Aufenthalte zu beenden.

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