FRANKFURT / LONDON (IT BOLTWISE) – Der DAX hat eine schwache Woche mit Verlusten abgeschlossen und notierte am Freitag unter der Marke von 24.000 Punkten. Trotz eines Wochenminus von 1,9 Prozent bleibt der Index seit Jahresbeginn mit einem Plus von 20 Prozent international führend. Besonders Rüstungswerte wie Rheinmetall konnten sich behaupten, während Schaeffler von einer Kaufempfehlung profitierte.

Der deutsche Leitindex DAX hat eine schwierige Woche hinter sich, die mit einem Verlust von 0,57 Prozent am Freitag endete. Damit fiel der Index auf 23.902,21 Punkte und verzeichnete ein Wochenminus von 1,9 Prozent. Trotz dieser Rückschläge bleibt der DAX seit Jahresbeginn mit einem beeindruckenden Plus von 20 Prozent im internationalen Vergleich führend. Der MDAX, der mittelgroße Unternehmen umfasst, schloss ebenfalls schwächer und verlor 0,24 Prozent.
Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar von Robomarkets warnte, dass dem DAX im Kampf um die 24.000-Punkte-Marke die Kraft ausgehen könnte. Er sieht jedoch keine Anzeichen für panikartige Verkäufe und identifiziert bei 23.500 Punkten eine wichtige Unterstützungslinie. Der DAX hat sich seit seinem Rekordhoch im Juli bei 24.639 Punkten deutlich zurückgezogen, was die Unsicherheiten am Markt widerspiegelt.
Auch an den europäischen Börsen dominierten negative Vorzeichen. Der EuroStoxx 50, der Leitindex der Eurozone, sank um 0,8 Prozent. In Zürich schloss der SMI 0,3 Prozent tiefer, während der Londoner FTSE 100 einen ähnlichen Rückgang verzeichnete. In den USA notierte der Dow Jones Industrial zum europäischen Handelsschluss 0,4 Prozent niedriger, und der NASDAQ 100 verlor 1,2 Prozent.
Am deutschen Aktienmarkt stachen Rüstungswerte hervor. Rheinmetall führte die Gewinnerliste im DAX mit einem Kursplus von 3,2 Prozent an. Im MDAX lagen HENSOLDT und RENK mit Kursaufschlägen von 3,4 und 2,7 Prozent weit vorn. Der Verkauf der restlichen Renk-Beteiligung durch den Finanzinvestor Triton sorgte für einen kurzfristigen Schub. Schaeffler profitierte im SDAX von einer neuen Kaufempfehlung der Citigroup und legte um 5,5 Prozent zu.
Die Aktien von Gerresheimer schlossen nach der überraschenden Bekanntgabe eines neuen Finanzchefs 1,6 Prozent fester. Im Verlauf des Monats waren sie auf den tiefsten Stand seit 2014 gefallen. Analysten sehen die Veränderung im Management als überfällig an und erwarten positive Reaktionen der Anleger. Im Gegensatz dazu setzte Fielmann seine Verluste fort und fiel um 3,9 Prozent, da Zweifel an den Jahreszielen der Optikerkette bestehen.

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