WASHINGTON / LONDON (IT BOLTWISE) – Die US-amerikanische Cybersecurity and Infrastructure Security Agency (CISA) hat eine schwerwiegende Sicherheitslücke in der Open-Source-Software GeoServer identifiziert. Diese Schwachstelle, die als CVE-2025-58360 bekannt ist, wird aktiv ausgenutzt und könnte Angreifern den Zugriff auf sensible Daten ermöglichen.

Die US-amerikanische Cybersecurity and Infrastructure Security Agency (CISA) hat kürzlich eine kritische Sicherheitslücke in der Open-Source-Software GeoServer in ihren Katalog der bekannten ausgenutzten Schwachstellen aufgenommen. Diese Schwachstelle, bekannt als CVE-2025-58360, betrifft alle Versionen von GeoServer bis einschließlich 2.25.5 sowie die Versionen 2.26.0 bis 2.26.1. Die Sicherheitslücke wurde bereits in den Versionen 2.25.6, 2.26.2, 2.27.0, 2.28.0 und 2.28.1 behoben.
Die Schwachstelle ist eine nicht authentifizierte XML External Entity (XXE) Schwachstelle, die es Angreifern ermöglicht, externe Entitäten innerhalb einer XML-Anfrage zu definieren. Dies kann zu einem unbefugten Zugriff auf beliebige Dateien des Servers führen, Server-Side Request Forgery (SSRF) ermöglichen oder sogar einen Denial-of-Service (DoS) Angriff durch Ressourcenerschöpfung auslösen. Die Sicherheitslücke wurde von der KI-gestützten Plattform XBOW entdeckt und gemeldet.
Besonders betroffen sind die Pakete docker.osgeo.org/geoserver sowie die Maven-Pakete org.geoserver.web:gs-web-app und org.geoserver:gs-wms. Die Entwickler von GeoServer haben in einer kürzlich veröffentlichten Warnung darauf hingewiesen, dass die Schwachstelle bereits aktiv ausgenutzt wird, obwohl keine genauen Details über die Art der Angriffe bekannt sind.
Interessanterweise wurde in der Vergangenheit bereits eine andere kritische Schwachstelle in GeoServer (CVE-2024-36401) von mehreren Bedrohungsakteuren ausgenutzt. Die CISA empfiehlt allen Bundesbehörden, die erforderlichen Sicherheitsupdates bis spätestens 1. Januar 2026 zu installieren, um ihre Netzwerke zu schützen. Diese Entwicklungen unterstreichen die Notwendigkeit einer kontinuierlichen Überwachung und Aktualisierung von Software, um Sicherheitsrisiken zu minimieren.
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