LONDON (IT BOLTWISE) – Ripple-Chef Brad Garlinghouse stellt sich gegen das Label XRP-Maximalist. Er argumentiert, dass XRP und Stablecoins im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr unterschiedliche Aufgaben erfüllen. Welche Option Nutzer wählen, hängt laut ihm vom jeweiligen Use Case ab. Zugleich nennt Garlinghouse mehrere Krypto-Assets als Beobachtungswerte und ordnet sie nicht als Konkurrenz, sondern als verschiedene Marktbausteine ein.

Brad Garlinghouse hat die Diskussion um einen möglichen „XRP-Maximalismus“ klar eingeordnet. Statt nur auf eine einzelne Kryptowährung zu setzen, betont der Ripple-CEO, dass verschiedene Krypto-Assets unterschiedliche Rollen übernehmen können. Besonders im Kontext von grenzüberschreitenden Zahlungen sieht er zwischen XRP und Stablecoins keinen direkten Entweder-oder-Gegensatz, sondern eine funktionale Trennung: Stablecoins stehen für die Ausführung von Zahlungen mit einem stabilen Wertbezug, während XRP eher für andere Zahlungs- und Liquiditätsmechaniken innerhalb von Transaktionen relevant sein kann. Diese Sichtweise trifft damit genau jene Marktdebatten, in denen Community-Fraktionen oft versuchen, die „richtige“ Kette für alle Fälle zu definieren.
Technisch lässt sich Garlinghouses Argumentation so lesen: Je nach Zielsetzung kann ein System im Zahlungs-Workflow andere Eigenschaften priorisieren, etwa Preisstabilität während der Übertragung, Geschwindigkeit der Abwicklung oder die Frage, wie Liquidität bereitgestellt und zwischen Währungen überbrückt wird. Wenn er sagt, XRP und Stablecoins „dienen unterschiedlichen Rollen“, meint er damit im Kern, dass mehrere Instrumente gleichzeitig existieren können, ohne sich zwangsläufig gegenseitig zu verdrängen. Auch seine Aussage, dass XRP nicht im direkten Wettbewerb zu allen anderen Assets stehen müsse, passt dazu: Statt auf maximale Gleichförmigkeit im Krypto-Ökosystem zu drängen, richtet sich die Erwartung auf eine Koexistenz verschiedener Tokens mit jeweils eigener Marktfunktion.
Konkrete Marktdaten unterstreichen gleichzeitig, dass „Koexistenz“ im Alltag vor allem durch Kursbewegungen sichtbar wird. Laut den im Text genannten Kursständen stieg XRP am 29. September 2026 um 0,84 % auf 27.041 Rp, während Bitcoin im selben Zeitraum um 1,08 % auf 1.507.274.148 Rp zulegte. Auch Solana gewann mit 0,93 % auf 2.147.139 Rp. Gerade diese Mischung aus positiven Bewegungen bei mehreren großen Coins passt zu Garlinghouses Grundhaltung: Wenn unterschiedliche Assets parallel zulegen, spricht das weniger für einen monolithischen Marktansatz als für einen dynamischen Krypto-Sektor, in dem Anleger je nach Erwartung verschiedene Segmente abdecken.
Die Erklärung für kurzfristige Ausschläge liegt dabei nicht ausschließlich im Token-nativen Narrativ. Im Text wird etwa beschrieben, dass steigende US-Staatsanleiherenditen die Krypto-Märkte belasten könnten: XRP habe zeitweise unterhalb von 1,50 US-Dollar gelegen, während die Renditen laut Angabe auf Niveaus gestiegen seien, die zuletzt 2007 gesehen wurden. Konkret nennt der Beitrag eine 10-Jahres-Rendite von 5,27 % und eine 30-Jahres-Rendite von über 5,5 %, was die Finanzierungsbedingungen zusätzlich straffen könne. Diese makrogetriebene Kopplung ist für Unternehmen und Zahlungsdienstleister relevant, weil sie zeigt, dass Krypto-Kurse zwar auf eigene Faktoren reagieren, kurzfristig aber auch stark von Liquidität und Zinsniveau beeinflusst werden.
Besonders praxisnah ist daneben der Hinweis auf eine weitere Entwicklung im Finanzsektor: Der Text greift eine Kooperation von Citi mit Coinbase auf, um Stablecoins im Unternehmensbanking nutzbar zu machen. Dabei wird beschrieben, dass institutionelle Kunden Stablecoin-Zahlungen empfangen und Fiat über einen „Virtual Account Wallet“-Ansatz in Stablecoins umwandeln können. Für den Enterprise-Blick ist daran vor allem die Architekturfrage entscheidend: Stablecoins werden hier nicht nur als Handelsobjekt betrachtet, sondern als Zahlungskanal im bestehenden Bankprozess verankert. Das ist inhaltlich eng verwandt mit Garlinghouses Rollenargument – Stablecoins gewinnen im Alltag an Bedeutung, weil sie sich in Workflows integrieren lassen, während andere Assets in unterschiedlichen Teilaufgaben des Systems ihre Stärken ausspielen können.
Wenn man Garlinghouses Position mit diesen Markt- und Integrationssignalen zusammenbringt, ergibt sich ein nüchterner Schluss für die Strategieplanung: Unternehmen sollten weniger nach „einem“ Krypto-Asset optimieren, sondern nach dem passenden Baustein für den jeweiligen Schritt in der Wertschöpfung. Für Cross-Border-Zahlungen kann das bedeuten, dass der Zahlungsweg nicht nur aus einer einzelnen Technologie besteht, sondern aus einer Kette aus Rollen – z. B. Wertstabilität in der Übertragung über Stablecoins und ergänzende Mechanismen über andere Coins. Der Markt liefert dafür gerade Beispiele: Während XRP, Bitcoin und Solana gleichzeitig zulegen, zeigt die makroökonomische Lage, dass Krypto-Assets kurzfristig ähnlich sensibel auf Rendite-Impulse reagieren können. Gleichzeitig erweitert die Integration von Stablecoins in Bank-Umgebungen den Einsatzradius jenseits der reinen Kryptobörse.
Für die nächsten Monate ist damit weniger entscheidend, ob ein Token dominiert, sondern wie gut sich unterschiedliche Token-Klassen in echten Geschäftsprozessen orchestrieren lassen. Garlinghouses Absage an den Maximalismus ist in diesem Sinne auch ein Signal an Entwickler, Zahlungsanbieter und Treasury-Teams: Die Interoperabilität der Use Cases gewinnt gegenüber der reinen Token-„Dogmatik“. Wer Zahlungsprodukte entwickelt oder Compliance-nahe Prozesse betreibt, sollte daher stärker darauf achten, welche Token-Funktion in welcher Phase des Workflows tatsächlich gebraucht wird – nicht nur, wie ein Asset in einem bestimmten Nachrichtenzyklus performt.
💳 Amazon-Kreditkarte mit 2.000 Euro Limit bestellen!
🔥 Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!
🎉 Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!
- ★ 23-stufiges KI-Go-Training – Für Spieler mit Grundkenntnissen der Regeln – Entwickelt als intelligenter Trainingspartner passt sich die KI Spielern von 18K bis 9D an. Ideal für alle, die die Grundregeln bereits beherrschen und ihr Spiel verbessern möchten.
- IHR EMOTIONALER AI-BEGLEITER: Eiliko ist mehr als nur ein Anhänger, es ist ein charismatischer KI-Freund. Mit einem dynamischen LED-Bildschirm, der eine Vielzahl von animierten Gesichtern und Ausdrucksformen anzeigt, reagiert er auf Ihre Interaktionen mit einzigartiger Persönlichkeit und Charme.
- 【MEHR LEBEN FÜR DEINEN SCHREIBTISCH】 Lerne Eilik kennen – deinen kleinen Roboter-Freund mit Persönlichkeit. Mit liebevollen Animationen, ausdrucksstarken Reaktionen und spielerischen Interaktionen bringt Eilik mehr Freude in deinen Alltag. Ob auf dem Schreibtisch, im Büro oder am Nachttisch – Eilik wird schnell zu einem vertrauten Begleiter für besondere Momente.
- 【XL-Größe für gedeihende Pflanzen】Geben Sie Ihren Pflanzen den Raum, den sie verdienen! Unser verbessertes, großes 13,7 cm großes Design bietet Platz für Pflanzen mit einem Durchmesser von bis zu 8,9 cm und damit deutlich mehr Platz für Wurzelwachstum und Pflanzengesundheit im Vergleich zu kleineren, veralteten Modellen. Die Produktabmessungen betragen 13,6 x 13,6 x 13,2 cm und das Gerät wiegt nur 355 g.
- V28 Update - JETZT MIT NEUEN FUNKTIONEN! Als Reaktion auf das Ladeproblem von Loona haben wir das automatische Aufladen 2.0 verbessert. Diese Optimierung hilft Loona, die Ladewege in verschiedenen Szenarien zu erkennen und anzupassen, um die Erfolgsquote beim automatischen Aufladen zu erhöhen. Mobile Hotspots können sich mit Loona verbinden und überwinden WLAN-Einschränkungen, sodass Sie jederzeit und überall mit Loona interagieren können.
- Die besten Bücher rund um KI & Robotik!

- Die besten KI-News kostenlos per eMail erhalten!
- Zur Startseite von IT BOLTWISE® für aktuelle KI-News!
- IT BOLTWISE® kostenlos auf Patreon unterstützen!
- Aktuelle KI-Jobs auf StepStone finden und bewerben!
- Künstliche Intelligenz: Dem Menschen überlegen – wie KI uns rettet und bedroht | Der Neurowissenschaftler, Psychiater und SPIEGEL-Bestsellerautor von »Digitale Demenz«
Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "Garlinghouse: Kein XRP-Maximalismus – warum XRP, Stablecoins und Co. zusammengehören" für unsere Leser?


#Sophos
Es werden alle Kommentare moderiert!
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.
Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.
Du willst nichts verpassen?
Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "Garlinghouse: Kein XRP-Maximalismus – warum XRP, Stablecoins und Co. zusammengehören" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
Nutze die Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »Garlinghouse: Kein XRP-Maximalismus – warum XRP, Stablecoins und Co. zusammengehören« bei Google Deutschland suchen, bei Bing oder Google News!