DAVOS / LONDON (IT BOLTWISE) – Die KI-Tochter von Markus Söder, Model Gloria-Sophie Burkandt, veröffentlicht am 21. September „Generation KI“. Ihr Buch „Menschlich bleiben in der neuen Welt“ verbindet persönliche Beobachtungen mit einer Einordnung, wie sich Kommunikation und Aufmerksamkeit verändern. Als Wendepunkt nennt sie den Vortrag von KI-Pionier Yann LeCun beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Im Zentrum steht die Frage, wie man in einer „fragmentierten“ digitalen Gegenwart wirklich zuhört und Brücken baut.

Am 21. September erscheint „Generation KI“ von Model Gloria-Sophie Burkandt. Der Untertitel „Menschlich bleiben in der neuen Welt“ macht früh klar, worauf das Buch hinauswill: weniger auf reine Technikhygiene zu setzen, sondern den kulturellen Umbruch zu beobachten, der entsteht, sobald KI nicht mehr nur als Zukunftsthema wahrgenommen wird, sondern in den Alltag hineinwirkt. Laut Vorwort richtet Burkandt ihren Text an jene, „die wissen, dass sich gerade ein kultureller Wandel vollzieht, und die bereit sind, zuzuhören, zu lernen und Brücken zu bauen“. Damit steht nicht die Frage im Vordergrund, ob KI „gut“ oder „schlecht“ ist, sondern wie Menschen ihre Rolle in einer Gesellschaft neu verhandeln, in der Algorithmen Kommunikation, Erwartungen und Tempo mitprägen.
Technisch betrachtet bleibt das Buch zwar auf einer allgemein verständlichen Ebene, greift aber einen konkreten Moment auf, an dem KI für die Autorin greifbar wurde. Als „Aufwachmoment“ bezeichnet sie einen Vortrag des KI-Pioniers Yann LeCun beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Burkandt beschreibt darin, wie sie vor diesem Erlebnis KI als „interessant, bedeutend“ eingeordnet habe, aber „trotzdem weit weg“ geblieben sei – „wie Weltraumtechnologie oder irgendein Zukunftsthema, über das man einen Vortrag hört und danach normal weiterlebt“. Der entscheidende Unterschied entsteht erst beim „wirklich eintauchen“: „Aber wenn man wirklich eintaucht, merkt man erst, wie unfassbar komplex und folgenreich das alles ist.“ Diese Gegenüberstellung aus Distanz und Durchdringung ist mehr als ein persönliches Erlebnis; sie spiegelt auch wider, warum KI in Unternehmen und Bildung so oft als abstraktes Projekt startet, bevor es in Prozesse, Entscheidungen und Verantwortung übergeht.
Der Ton des Buchs schwenkt dann von der individuellen Erkenntnis hin zu einer Generationserzählung über Aufmerksamkeit und Interaktion. Burkandt skizziert eine „Stunde Null“ – gleichzeitig wirkt ihre Perspektive nicht wie ein radikaler Technik-Manifest, sondern eher wie eine Diagnostik des kulturellen Arbeitstakts. Sie schreibt, dass sie beim Thema nicht dauerhaft tief in das Systemverständnis abtauchen will, sondern „immer wieder auf sich selbst“ und dann auf „ihre Generation“ zurückkommt. Besonders eindrücklich ist die Passage, in der sie ihrer Alterskohorte eine neue Art von Unruhe zuschreibt: „Manchmal habe ich das Gefühl, dass meine Generation nicht mehr gelernt hat, wirklich still zu sein – im Kopf. Er läuft die ganze Zeit weiter.“ Im Kern geht es um das kognitive Betriebssystem: nicht nur darum, dass digitale Medien Informationen liefern, sondern dass sie auch die innere Schleife beschleunigen. In der Praxis ähnelt das dem Unterschied zwischen „Tool-Nutzung“ und „Dauerbetrieb“ – wer den Moment verlernt, in dem nichts getrieben wird, übernimmt schneller auch fremde Impulse als eigene Prioritäten.
Den Kontrast zum früheren Denken fasst Burkandt dann über ein kulturelles Bild zusammen, das gleichzeitig provoziert und einordnet. Sie schreibt: „Goethe hatte kein TikTok, keine Pushnachrichten, kein Instagram. Wenn dem langweilig war, dann musste er mit seinen Gedanken allein sein, und da raus entstand etwas.“ Der Satz ist als Metapher lesbar, aber er berührt ein reales Medienmuster: Push-Mechaniken und automatisierte Empfehlungssysteme verschieben das Zeitgefühl, in dem Kreativität entstehen darf. Historisch betrachtet hatten frühere Wissens- und Kulturphasen zwar auch Beschleunigung – etwa durch Buchdruck oder Rundfunk – doch die heutige KI-getriebene Medienlandschaft wirkt unmittelbarer, weil sie Inhalte nicht nur verbreitet, sondern in Echtzeit auf Nutzerverhalten reagiert. Für Leserinnen und Leser, die sich in Organisationen mit KI-Strategien beschäftigen, ist genau diese Alltagsebene relevant: KI kann Entscheidungen nicht nur „besser“ machen, sondern auch die Art verändern, wie Menschen sich in Diskussionen verhalten, wie sie verifizieren und wie sie mit Unsicherheit umgehen.
Dass Burkandt überhaupt als KI-Autorin auftritt, ist zudem an ihrer öffentlichen Erzählweise erkennbar. Sie habe bereits „seit geraumer Zeit“ angekündigt, dieses Buch zu schreiben – unter anderem in der Fernseh-Show „Born Famous“, in der sie ihrem Vater erklären wollte, woran sie arbeitet. Burkandt greift dabei eine Erinnerung auf, die das Kommunikationsproblem nicht theoretisch, sondern erzählerisch zeigt: „Die Energie ist komisch“, diesen Satz verstünden Menschen wie ihr Vater zwar nicht, „junge Leute aber schon, sagte Burkandt damals. Söder schaute skeptisch.“ Solche kleinen Konflikte zwischen Generationen wirken im Buch wahrscheinlich wie eine Art Labor: Sie zeigen, wie leicht Begriffe und Bedeutungen auseinanderdriften, wenn neue Technologien neue Sprachmuster mitbringen. Für Entscheider in Bildungseinrichtungen und Unternehmen ergibt sich daraus ein praktischer Anspruch: KI-Deployments brauchen nicht nur Modelle, Daten und Integrationen, sondern auch Verständigung über Zielbilder, Risiken und den Umgang mit mentaler Überlastung.
Unterm Strich setzt „Generation KI“ auf eine Mischung aus Selbstbeobachtung, Kulturkritik und einer Art Eintrittskarte in den KI-Diskurs. Burkandts Position ist dabei nicht technikfeindlich, sondern fordert ein bewusstes Hineingehen in die Komplexität – und zwar so, dass man „menschlich“ bleibt, also Verantwortung nicht aus der Hand gibt und Aufmerksamkeit nicht nur verwalten lässt. Der Ansatz passt zu einer Phase, in der KI in vielen Organisationen gerade von Pilotprojekten in operative Abläufe wechselt: Sobald KI Entscheidungen mitprägt, wird „Brücken bauen“ zur Organisationsaufgabe, nicht nur zur Moralformel. Wie genau das Buch die Leserinnen und Leser dabei konkret begleiten wird, bleibt im vorliegenden Material offen – die Richtung ist jedoch klar: KI darf nicht nur als Feature diskutiert werden, sondern als kultureller Wandel, der Kommunikation, Reflexion und das Tempo des Denkens neu formt.
💳 Amazon-Kreditkarte mit 2.000 Euro Limit bestellen!
🔥 Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!
🎉 Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!
- ★ 23-stufiges KI-Go-Training – Für Spieler mit Grundkenntnissen der Regeln – Entwickelt als intelligenter Trainingspartner passt sich die KI Spielern von 18K bis 9D an. Ideal für alle, die die Grundregeln bereits beherrschen und ihr Spiel verbessern möchten.
- IHR EMOTIONALER AI-BEGLEITER: Eiliko ist mehr als nur ein Anhänger, es ist ein charismatischer KI-Freund. Mit einem dynamischen LED-Bildschirm, der eine Vielzahl von animierten Gesichtern und Ausdrucksformen anzeigt, reagiert er auf Ihre Interaktionen mit einzigartiger Persönlichkeit und Charme.
- 【MEHR LEBEN FÜR DEINEN SCHREIBTISCH】 Lerne Eilik kennen – deinen kleinen Roboter-Freund mit Persönlichkeit. Mit liebevollen Animationen, ausdrucksstarken Reaktionen und spielerischen Interaktionen bringt Eilik mehr Freude in deinen Alltag. Ob auf dem Schreibtisch, im Büro oder am Nachttisch – Eilik wird schnell zu einem vertrauten Begleiter für besondere Momente.
- 【XL-Größe für gedeihende Pflanzen】Geben Sie Ihren Pflanzen den Raum, den sie verdienen! Unser verbessertes, großes 13,7 cm großes Design bietet Platz für Pflanzen mit einem Durchmesser von bis zu 8,9 cm und damit deutlich mehr Platz für Wurzelwachstum und Pflanzengesundheit im Vergleich zu kleineren, veralteten Modellen. Die Produktabmessungen betragen 13,6 x 13,6 x 13,2 cm und das Gerät wiegt nur 355 g.
- V28 Update - JETZT MIT NEUEN FUNKTIONEN! Als Reaktion auf das Ladeproblem von Loona haben wir das automatische Aufladen 2.0 verbessert. Diese Optimierung hilft Loona, die Ladewege in verschiedenen Szenarien zu erkennen und anzupassen, um die Erfolgsquote beim automatischen Aufladen zu erhöhen. Mobile Hotspots können sich mit Loona verbinden und überwinden WLAN-Einschränkungen, sodass Sie jederzeit und überall mit Loona interagieren können.
- Die besten Bücher rund um KI & Robotik!

- Die besten KI-News kostenlos per eMail erhalten!
- Zur Startseite von IT BOLTWISE® für aktuelle KI-News!
- IT BOLTWISE® kostenlos auf Patreon unterstützen!
- Aktuelle KI-Jobs auf StepStone finden und bewerben!
- Künstliche Intelligenz: Dem Menschen überlegen – wie KI uns rettet und bedroht | Der Neurowissenschaftler, Psychiater und SPIEGEL-Bestsellerautor von »Digitale Demenz«
Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "„Generation KI“: KI-Buch von Burkandt fordert, menschlich zu bleiben" für unsere Leser?


#Sophos
Es werden alle Kommentare moderiert!
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.
Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.
Du willst nichts verpassen?
Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "„Generation KI“: KI-Buch von Burkandt fordert, menschlich zu bleiben" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
Nutze die Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »„Generation KI“: KI-Buch von Burkandt fordert, menschlich zu bleiben« bei Google Deutschland suchen, bei Bing oder Google News!