NEW YORK / LONDON (IT BOLTWISE) – Vor dem verlängerten Wochenende in den USA dominieren Gewinnmitnahmen die Wall Street. Der Dow Jones verzeichnete einen leichten Rückgang, während die Nasdaq-Indizes stärker nachgaben. Die Unsicherheit über die künftige Zinspolitik der US-Notenbank und enttäuschende Ausblicke von Unternehmen wie Marvell Technology belasten die Märkte zusätzlich.

Die US-amerikanischen Aktienmärkte standen am Freitag unter dem Einfluss von Gewinnmitnahmen, da Anleger vor dem verlängerten Wochenende Positionen abbauten. Der Dow-Jones-Index fiel um 0,2 Prozent auf 45.545 Punkte, während der S&P-500-Index um 0,6 Prozent und die Nasdaq-Indizes um 1,2 Prozent nachgaben. Diese Rückgänge sind teilweise auf die Unsicherheit bezüglich der Zinspolitik der US-Notenbank zurückzuführen, die trotz steigender Inflationserwartungen weiterhin eine Zinssenkung im September in Aussicht stellt.
Der PCE-Preisindex, ein wichtiger Indikator für die Inflation, stieg im Juli im Jahresvergleich um 2,6 Prozent, was über dem Zielwert der US-Notenbank liegt. Dennoch bleibt die Erwartung einer Zinssenkung bestehen, da Notenbankchef Powell den Fokus stärker auf den Arbeitsmarkt legt. Der schwache Chicagoer Einkaufsmanagerindex unterstützt ebenfalls die Spekulationen über eine Zinssenkung.
Besonders betroffen von den Gewinnmitnahmen waren Chipaktien. Marvell Technology verzeichnete einen Kursrückgang von über 18 Prozent, nachdem der Ausblick des Unternehmens enttäuschte. Im Sog dessen verloren auch NVIDIA und AMD an Wert. Der Computerbauer Dell senkte seine Prognose für das laufende Quartal, was den Aktienkurs um 8,9 Prozent drückte. Im Gegensatz dazu konnte das Softwareunternehmen Autodesk mit positiven Zahlen und einem optimistischen Ausblick überzeugen, was zu einem Kursanstieg von 9,1 Prozent führte.
Der Anleihemarkt reagierte auf die neuen Preisdaten mit leicht steigenden Renditen, während der Dollar aufgrund der Zinssenkungsspekulationen nachgab. Der Euro wurde zuletzt mit rund 1,17 Dollar gehandelt. Die Ölpreise sanken um knapp 1 Prozent, während der Goldpreis aufgrund des schwächeren Dollars und der Erwartung sinkender Zinsen um 29 Dollar auf 3.443 Dollar je Feinunze stieg.
Insgesamt zeigt sich, dass die Märkte weiterhin von Unsicherheiten geprägt sind, insbesondere was die künftige Zinspolitik und die wirtschaftlichen Aussichten betrifft. Die bevorstehende Entscheidung des Gerichts über die Entlassung von Fed-Gouverneurin Lisa Cook könnte zusätzliche Impulse für die Zinssenkungserwartungen liefern. Anleger werden die Entwicklungen über das Wochenende genau beobachten, um am Dienstag entsprechend reagieren zu können.

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