LONDON (IT BOLTWISE) – Google macht den Discover-Feed künftig anpassbarer: Nutzer können im Google-App-UI per Chat beschreiben, welche Inhalte sie bevorzugen. Die KI passt die Empfehlungen automatisch an und „merkt“ sich die Präferenzen für spätere Besuche. Über das Drei-Punkte-Menü lässt sich das Feature starten, anschließend bestätigt ein Chat-Dialog die Prioritäten und ein „Feed aktualisieren“ übernimmt die Änderungen. Damit rückt eine neue, sprachbasierte Kontrolle in den Mittelpunkt, die bisher meist nur über Stellschrauben in Einstellungen möglich war.

Google Discover soll sich in den kommenden Tagen deutlich leichter steuern lassen: Statt lange über Menüs zu gehen, wird künftig eine chatbasierte Oberfläche in der Google-App angeboten, über die sich Nutzerwünsche in natürlicher Sprache beschreiben können. Der Kern ist dabei ein KI-gestützter Anpassungsmechanismus, der den Discover-Feed nicht nur einmalig umstellt, sondern die Präferenzen offenbar für spätere Besuche „remembers“. Genau diese Kombination aus Dialog und fortlaufender Merkhilfe ist der eigentliche Hebel, weil sie die Personalisierung von einem einmaligen Tuning in Richtung eines dauerhaft lernenden Bedienkonzepts verschiebt.
Technisch betrachtet folgt das Feature einem vertrauten Muster aus Conversational-UX: Im Drei-Punkte-Menü des Discover-Feeds wird die Funktion gestartet, anschließend öffnet sich eine Chat-Ansicht. Nutzer formulieren dort, was sie sehen möchten; die KI gibt daraufhin eine Bestätigung und nennt die Inhalte bzw. Kategorien, die künftig priorisiert werden sollen. Wichtig ist, dass der Dialog nicht nur „automatisch entscheidet“, sondern auch Korrekturen zulässt: Wenn die KI die Wünsche nicht exakt trifft, kann man weitere Details nachreichen. Danach reicht ein Klick auf „Refresh your feed“, um die Anpassungen sofort wirksam zu machen.
Als Feed-Mechanismus bleibt Discover dabei weiterhin eng mit dem Nutzerverhalten verknüpft: Empfohlen werden Artikel, die sich aus der Aktivität über Googles Suchmaschine und verschiedene Apps ableiten. Das neue Interface ändert also vor allem, wie diese Präferenzsignale erfasst und in eine konkrete Empfehlung übersetzt werden. Damit entsteht eine neue Kontrollschicht über dem bestehenden Empfehlungsansatz: Nutzer können die „Zielrichtung“ des Systems in Worten vorgeben und erhalten zugleich eine explizite Rückmeldung, bevor sie den Feed aktualisieren. Das ist aus Produktsicht relevant, weil es die typische Intransparenz vieler Empfehlungssysteme reduziert und zugleich Fehlsteuerungen schneller korrigierbar macht.
Der Markt bewegt sich in eine ähnliche Richtung, aber Discover geht mit dem Chat-Ansatz einen Schritt weiter als klassische „Interessen“-Schalter. In der Quellenlage wird darauf verwiesen, dass auch andere Apps bereits KI-gestützte Personalisierungsoptionen für Feeds eingeführt haben, darunter YouTube, Instagram, Bluesky und X. Diese Parallelen zeigen: Sprach- und Dialogschnittstellen werden zunehmend als universelle Eingabemethode für Personalisierung betrachtet, weil sie ohne Detailwissen über Ranking-Regeln auskommen. Google ergänzt darüber hinaus weitere Änderungen, etwa die Möglichkeit, tägliche Audio-Briefings in der Google-News-App auf Android individuell anzupassen.
Auch die Aktualisierung von „Preferred Sources“ zielt auf mehr Kontrolle, allerdings über einen anderen Weg: Nutzer sollen bestimmte Lieblings-Quellen schneller einbinden können. Preferred Sources ist bislang ein Feature, das in den „top stories“-Bereichen von Search, in AI Overviews und im AI Mode mehr von ausgewählten Medien sichtbar macht. Mit der Neuerung können Publisher einen interaktiven „Preferred Sources“-Button direkt auf ihren Webseiten platzieren; Leser wählen ihn aus und fügen ihn damit ohne Umweg über die jeweiligen Bereiche hinzu. In der Praxis verschiebt das die „Handarbeit“ vom App-Umfeld in den Moment des Website-Besuchs – ein Detail, das besonders dann zählt, wenn Nutzer ohnehin gerade zwischen mehreren Informationsquellen wechseln.
Für Unternehmen und Entwickler ist diese Kombination aus sprachbasierter Personalisierung und bevorzugten Quellen vor allem deshalb interessant, weil sie zeigt, wie KI-gestützte Feed-Kontrolle in den Alltag integriert wird. Wer Inhalte bereitstellt, profitiert potenziell davon, dass Präferenzen schneller in konkrete Prioritäten übersetzt werden – gleichzeitig steigt aber der Druck, die eigene Informationsarchitektur so zu gestalten, dass sie in unterschiedlichen Empfehlungskontexten konsistent wirkt. Die unmittelbare Verfügbarkeit („coming days“) und die einfache Benutzerführung deuten zudem darauf hin, dass Google das Feature als Erweiterung bestehender Discover-Prozesse versteht und nicht als isoliertes Experiment. Für Nutzer bedeutet das: weniger Reibung beim Justieren des eigenen Informationsraums; für Anbieter bedeutet es: stärkeres Augenmerk darauf, wie Inhalte durch KI-gestützte Priorisierung wahrgenommen werden.
💳 Amazon-Kreditkarte mit 2.000 Euro Limit bestellen!
🔥 Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!
🎉 Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!
- ★ 23-stufiges KI-Go-Training – Für Spieler mit Grundkenntnissen der Regeln – Entwickelt als intelligenter Trainingspartner passt sich die KI Spielern von 18K bis 9D an. Ideal für alle, die die Grundregeln bereits beherrschen und ihr Spiel verbessern möchten.
- IHR EMOTIONALER AI-BEGLEITER: Eiliko ist mehr als nur ein Anhänger, es ist ein charismatischer KI-Freund. Mit einem dynamischen LED-Bildschirm, der eine Vielzahl von animierten Gesichtern und Ausdrucksformen anzeigt, reagiert er auf Ihre Interaktionen mit einzigartiger Persönlichkeit und Charme.
- 【MEHR LEBEN FÜR DEINEN SCHREIBTISCH】 Lerne Eilik kennen – deinen kleinen Roboter-Freund mit Persönlichkeit. Mit liebevollen Animationen, ausdrucksstarken Reaktionen und spielerischen Interaktionen bringt Eilik mehr Freude in deinen Alltag. Ob auf dem Schreibtisch, im Büro oder am Nachttisch – Eilik wird schnell zu einem vertrauten Begleiter für besondere Momente.
- 【XL-Größe für gedeihende Pflanzen】Geben Sie Ihren Pflanzen den Raum, den sie verdienen! Unser verbessertes, großes 13,7 cm großes Design bietet Platz für Pflanzen mit einem Durchmesser von bis zu 8,9 cm und damit deutlich mehr Platz für Wurzelwachstum und Pflanzengesundheit im Vergleich zu kleineren, veralteten Modellen. Die Produktabmessungen betragen 13,6 x 13,6 x 13,2 cm und das Gerät wiegt nur 355 g.
- V28 Update - JETZT MIT NEUEN FUNKTIONEN! Als Reaktion auf das Ladeproblem von Loona haben wir das automatische Aufladen 2.0 verbessert. Diese Optimierung hilft Loona, die Ladewege in verschiedenen Szenarien zu erkennen und anzupassen, um die Erfolgsquote beim automatischen Aufladen zu erhöhen. Mobile Hotspots können sich mit Loona verbinden und überwinden WLAN-Einschränkungen, sodass Sie jederzeit und überall mit Loona interagieren können.
- Die besten Bücher rund um KI & Robotik!

- Die besten KI-News kostenlos per eMail erhalten!
- Zur Startseite von IT BOLTWISE® für aktuelle KI-News!
- IT BOLTWISE® kostenlos auf Patreon unterstützen!
- Aktuelle KI-Jobs auf StepStone finden und bewerben!
- Künstliche Intelligenz: Dem Menschen überlegen – wie KI uns rettet und bedroht | Der Neurowissenschaftler, Psychiater und SPIEGEL-Bestsellerautor von »Digitale Demenz«
Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "Google Discover: KI-Chatbot zur Feinanpassung deines News-Feeds" für unsere Leser?


#Sophos
Es werden alle Kommentare moderiert!
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.
Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.
Du willst nichts verpassen?
Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "Google Discover: KI-Chatbot zur Feinanpassung deines News-Feeds" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
Nutze die Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »Google Discover: KI-Chatbot zur Feinanpassung deines News-Feeds« bei Google Deutschland suchen, bei Bing oder Google News!