MÜNCHEN / LONDON (IT BOLTWISE) – Vier neue KI-News aus den vergangenen Tagen in einer schnellen Übersicht als KI-News-Espresso. Google-Forschungspreis geht nach Bayern, FTC-Ermittlungen gegen ChatGPT, Googles KI „Bard“ in Deutschland verfügbar und „Soziale Roboter“ könnten Leben verlängern. CRITCH® AI TECH MORNING NEWS auf Spotify!


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  • Bayreuther Wissenschaftler erhält Google-Forschungspreis – Prof. Dr. Daniel Buschek, Professor für Mobile Intelligent User Interfaces an der Universität Bayreuth, ist mit einem Forschungspreis aus dem international renommierten „Google Research Scholar Program“ ausgezeichnet worden. Er ist einer von insgesamt 79 Wissenschaftlern, die von Google im Jahr 2023 in das firmeninterne Förderprogramm aufgenommen werden. Nur zehn von ihnen sind an Universitäten und Forschungseinrichtungen in Europa tätig. Buschek erhält für sein Projekt zu der Frage, wie „Künstliche Intelligenz die gemeinsame Arbeit mehrerer Teammitglieder an digitalen Textdokumenten unterstützen kann“, insgesamt 60.000 US-Dollar Fördergeld.
    Ermittlungen gegen ChatGPT in den USA – Wegen einer möglichen Verletzung von Verbraucherschutzgesetzen hat die US-Kartellbehörde Ermittlungen gegen die amerikanische KI-Firma OpenAI eingeleitet. Die Federal Trade Commission (kurz FTC) prüft Vorwürfe gegen das Unternehmen, dass personenbezogene Daten und die Reputation von Menschen gefährdet würden, wie aus einem 20-seitigen Schreiben der Behörde hervorgeht. Dabei fordert sie umfassende Informationen darüber, wie das Unternehmen mit den Risiken im Zusammenhang mit Künstlicher Intelligenz umgeht. Eine Frage drehte sich darum, welche Maßnahmen die Firma ergreife, um „falsche, irreführende oder verunglimpfende Aussagen über echte Personen“ zu verhindern. Zunächst hatte die Washington Post über die Ermittlungen berichtet.
    Googles Künstliche Intelligenz „Bard“ jetzt auch in Deutschland nutzbar – Die KI-Software des Google-Konzerns mit der Bezeichnung „Bard“ ist jetzt – unter anderem – auch in Deutschland verfügbar. Das teilte der leitende Produktmanager der Alphabet-Tochter mit. Datenschutz-Bedenken hatten die Freigabe von Googles Künstlicher Intelligenz in der EU verzögert. Programme wie „Bard“ oder der Konkurrent „ChatGPT“ können anhand weniger Stichworte Texte oder Bilder erstellen. Kritiker warnen, dass die Software für Desinformations-Kampagnen genutzt werden könne.
    „Soziale Roboter“ für Altersheime können Leben verlängern – Um ältere Menschen könnte sich eine neue Generation lernfähiger KI-Roboter kümmern. Die sollen etwa klingen wie der verstorbene beste Freund oder nahe Familienangehörige, über vergangene Urlaube sinnieren und so Senioren aus der Einsamkeit befreien. Eine mögliche Lösung haben Forscherinnen und Forscher jetzt im Fachblatt »Science Robotics« präsentiert: Schon bald könnten einsame Menschen sich mit Gefährten umgeben, die immer für sie da sind. Sie wären niemals gelangweilt, sie hielten immer zu einem. Einziges Manko dieser Überfreunde: Sie bestehen nicht aus Fleisch und Blut, sondern sind zusammengesetzt aus Stahl, Plastik und Mikrochips. »Wir stehen an der Schwelle zu einer neuen Wissenschaft der Begleitroboter und KI, die eine Chance bieten, Einsamkeit zu verringern«, sagt die Ingenieurin und Psychologin Elizabeth Broadbent von der University of Auckland in dem Aufsatz, den sie mit drei Kollegen verfasst hat. Die Begleitroboter könnten auf große Nachfrage stoßen, weil es weltweit immer mehr einsame Menschen gibt. In Deutschland etwa leben rund sechs Millionen ältere Frauen und Männer allein. Die soziale Isolation schlägt vielen von ihnen aufs Gemüt, sie kann Depressionen auslösen und geistigen Abbau beschleunigen. In den USA hat kürzlich schon ein Begleitroboter den Dienst aufgenommen, der über KI verfügt. »ElliQ«, so der Name, sieht aus wie ein futuristischer Tischcomputer und wird mit einem Tablet ausgeliefert. Er lernt im Gespräch von seinem Benutzer und kann ihm gezielte Fragen stellen sowie personalisierte Kochrezepte, Fitnessübungen oder Musiktitel empfehlen. Der Gefährte kostet 250 Dollar, danach werden jeden Monat 30 bis 40 Dollar für das Abonnement der Software fällig.
    Google-Forschungspreis geht nach Bayern, FTC-Ermittlungen gegen ChatGPT, Googles KI Bard in Deutschland verfügbar und Soziale Roboter könnten Leben verlängern (Foto: Pixabay)
    Google-Forschungspreis geht nach Bayern, FTC-Ermittlungen gegen ChatGPT, Googles KI „Bard“ in Deutschland verfügbar und „Soziale Roboter“ könnten Leben verlängern (Foto: Pixabay)

    Der KI-Morning-Podcast wird gesponsert von der Critch GmbH (FREITAG® Immobilien) – Ein Unternehmen der FREITAG® Beteiligungsgesellschaft mbH aus München. Regelmäßige Treffen und Expertenrunden rund um Künstliche Intelligenz und VR/AR in der Immobilienwirtschaft in unserem Münchener Bürokomplex: http://bit.ly/437IVrz



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