LONDON (IT BOLTWISE) – Der Kryptomarkt erlebt derzeit eine erhebliche Volatilität, die durch das Auslaufen von Bitcoin- und Ethereum-Optionen im Wert von über 15 Milliarden US-Dollar ausgelöst wurde. Diese Ereignisse, gepaart mit Unsicherheiten rund um die Zinspolitik der US-Notenbank und einem verlangsamten Wachstum im KI-Sektor, haben zu einem signifikanten Rückgang der Kryptowährungspreise geführt.

Der Kryptomarkt befindet sich in einer Phase erheblicher Volatilität, die durch das Auslaufen von Bitcoin- und Ethereum-Optionen im Wert von über 15 Milliarden US-Dollar ausgelöst wurde. Historisch gesehen neigen die Preise von BTC und ETH dazu, vor und nach solchen Verfallsdaten stark zu schwanken, was sich auch diesmal bestätigt hat. Bitcoin fiel auf 108.000 US-Dollar, während Ethereum auf 4.337 US-Dollar sank, was einen Ketteneffekt auf die meisten Altcoins auslöste.
Ein weiterer Faktor, der zur aktuellen Marktlage beiträgt, ist die Unsicherheit über die Zinspolitik der US-Notenbank. Bei der Jackson Hole Konferenz deutete Jerome Powell an, dass die Zinsen gesenkt werden könnten, um auf einen sich verlangsamenden Arbeitsmarkt zu reagieren. Allerdings zeigen aktuelle Wirtschaftsdaten, dass die Inflation weiterhin hoch ist, was die Erwartungen an schnelle Zinssenkungen dämpft.
Zusätzlich zu diesen makroökonomischen Faktoren hat das verlangsamte Wachstum im KI-Sektor, insbesondere nach den jüngsten NVIDIA-Ergebnissen, den Markt weiter belastet. NVIDIA meldete zwar einen Umsatzsprung von 53 % im zweiten Quartal, warnte jedoch vor einer Verlangsamung der Geschäftstätigkeit, da Unternehmen ihre Investitionen zurückfahren. Diese Ankündigung führte zu einem Rückgang der NVIDIA-Aktien und belastete auch den Nasdaq 100 und den S&P 500, was sich wiederum auf den Kryptomarkt auswirkte.
Technische Faktoren spielen ebenfalls eine Rolle bei der aktuellen Marktsituation. Der Bitcoin-Preis hat auf dem Wochenchart ein stark bärisches steigendes Keilmuster und auf dem Tageschart ein Doppeltop gebildet. Diese Muster deuten auf eine mögliche Fortsetzung des Abwärtstrends hin, was den gesamten Kryptomarkt weiter unter Druck setzen könnte.

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