MÜNCHEN / LONDON (IT BOLTWISE) – Staatlich finanzierte Hackergruppen aus Russland und Nordkorea würden sich als WHO tarnen, um an Informationen zu gelangen.


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  • Der US-Konzern Microsoft warnt vor Cyber-Angriffen auf Organisationen, die an einem Impfstoff gegen das Coronavirus arbeiten. In einem aktuellen Blogeintrag heißt es, Gruppen wie „Strontium“ (auch bekannt als die Hacker-Gruppe „Fancy Bear“) aus Russland und „Zinc“ (auch bekannt als die Hacker-Gruppe „Lazarus Group“) und „Cerium“ aus Nordkorea seien in jüngste Attacken verwickelt.

    Die Lazarus Group gab sich demnach als Personalvermittler aus. Cerium nutzte sogenannte Spear-Phishingmails. Hier zielen Angreifer auf bestimmte Personen ab, um Vertrautheit zu suggerieren. Sie gaben sich als Vertreter der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aus.

    Die meisten Hacker-Angriffe in den vergangenen Monaten und Wochen seien zwar erfolglos gewesen. Wie viele erfolgreiche Hacker-Attacken es gab und wie schwerwiegend diese waren, teilte das Unternehmen nicht mit. Ein Großteil der Ziele lag demnach in Kanada, Frankreich, Indien, Südkorea und den USA.

    Microsofts Beitrag fällt mit dem Paris Peace Forum zusammen, das in diesem Jahr virtuell stattfand. Dort appellierte Microsoft-Präsident Brad Smith an die Nationen, Forschungseinrichtungen besser zu schützen.

    IAA Keynote with Christian Senger and Scott Guthrie (Foto: Pressematerial/Pixabay)



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