LONDON (IT BOLTWISE) – Die Zahl der Parkinson-Erkrankungen steigt weltweit rasant an. Experten betonen die Bedeutung der Prävention, um das Risiko zu minimieren. Umweltfaktoren spielen eine entscheidende Rolle, und es gibt einfache Maßnahmen, die jeder ergreifen kann, um sich zu schützen.

Parkinson ist eine neurodegenerative Erkrankung, die weltweit immer mehr Menschen betrifft. Die Krankheit, die erstmals von Dr. James Parkinson im Jahr 1817 beschrieben wurde, ist durch den Verlust von Dopamin-produzierenden Neuronen im Gehirn gekennzeichnet. Dies führt zu Symptomen wie Muskelsteifheit, verlangsamten Bewegungen und Gleichgewichtsstörungen. Bis 2050 wird erwartet, dass die Zahl der Betroffenen auf über 25 Millionen ansteigt.
Die Ursachen von Parkinson sind vielfältig. Während genetische Faktoren bei 10 bis 15 Prozent der Fälle eine Rolle spielen, sind es oft Umweltgifte, die das Risiko erhöhen. Diese Gifte finden sich in der Luft, die wir atmen, im Wasser, das wir trinken, und in den Lebensmitteln, die wir konsumieren. Dr. Michael Okun, ein führender Neurologe, betont, dass wir nicht in einer Welt leben müssen, in der Parkinson unvermeidlich ist. Mit einfachen Maßnahmen können wir unser Risiko senken.
Zu den wichtigsten Präventionsmaßnahmen gehört das Trinken von sauberem Wasser. Ein einfacher Kohlefilter kann helfen, unsichtbare Schadstoffe aus dem Trinkwasser zu entfernen, die das Gehirn belasten könnten. Ebenso wichtig ist saubere Luft. Luftreiniger mit Kohlefiltern können flüchtige organische Verbindungen aus der Raumluft entfernen, die als Auslöser für Parkinson gelten. Auch die Ernährung spielt eine Rolle. Das gründliche Waschen von Obst und Gemüse reduziert Pestizidrückstände, die die Mitochondrien schädigen können.
Regelmäßige Bewegung ist ein weiterer Schlüssel zur Prävention. Tägliche körperliche Aktivität kann nicht nur das Risiko verringern, sondern auch die Symptome bei bereits Erkrankten lindern. Schließlich ist ausreichender Schlaf entscheidend. Während des Tiefschlafs reinigt das Gehirn sich selbst von Toxinen, was die Symptome am nächsten Tag verbessern kann. Koffein, das in Kaffee und Tee enthalten ist, wird ebenfalls mit einem geringeren Parkinson-Risiko in Verbindung gebracht.
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