LONDON (IT BOLTWISE) – Die US-Gesundheitsbehörden haben eine Reisewarnung für die chinesische Provinz Guangdong herausgegeben, nachdem dort ein Anstieg von Chikungunya-Fällen verzeichnet wurde. Diese durch Mücken übertragene Krankheit kann langanhaltende Gelenkschmerzen verursachen. Reisende werden aufgefordert, verstärkte Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, um sich zu schützen.

Die US-amerikanischen Gesundheitsbehörden haben eine Reisewarnung für die Provinz Guangdong in China ausgesprochen, nachdem dort ein signifikanter Anstieg von Chikungunya-Fällen registriert wurde. Diese durch Mücken übertragene Krankheit ist bekannt dafür, langanhaltende Gelenkschmerzen zu verursachen, die Wochen, Monate oder sogar Jahre andauern können. Die Stadt Foshan wurde als Epizentrum des Ausbruchs identifiziert, was zu Eindämmungsmaßnahmen führte, die an die frühen COVID-19-Maßnahmen erinnern.
Chikungunya wird durch die Stiche infizierter Aedes-Mücken in warmen, feuchten Klimazonen übertragen, jedoch nicht von Mensch zu Mensch. Obwohl die Krankheit selten tödlich ist, kann sie bei älteren Erwachsenen, Neugeborenen und Menschen mit chronischen Gesundheitsproblemen zu schweren oder langfristigen Komplikationen führen. Die US-amerikanischen Zentren für Krankheitskontrolle und -prävention (CDC) haben eine Reisewarnung der Stufe 2 herausgegeben und raten Reisenden, verstärkte Vorsichtsmaßnahmen zu treffen.
Zu den empfohlenen Schutzmaßnahmen gehören die Verwendung von EPA-registrierten Insektenschutzmitteln, das Tragen von langärmeliger Kleidung, das Vermeiden von Mückenbrutstätten und das Übernachten in klimatisierten oder mit Fliegengittern ausgestatteten Unterkünften. Zwei Impfstoffe gegen Chikungunya wurden kürzlich in den USA zugelassen, jedoch wird schwangeren Frauen, insbesondere solchen, die kurz vor der Entbindung stehen, geraten, ihre Reisepläne zu überdenken, da das Virus in seltenen Fällen während der Geburt übertragen werden kann.
Weltweit erkranken schätzungsweise 35 Millionen Menschen jährlich an Chikungunya, wobei die jährlichen Todesfälle relativ niedrig bei etwa 3.700 liegen. In den USA wurden im Jahr 2025 bisher 46 reisebedingte Fälle gemeldet, verglichen mit fast 200 im Jahr 2024. Seit 2019 wurden im Land keine lokal übertragenen Fälle mehr registriert. Die CDC betont, dass ältere Erwachsene, Neugeborene und Menschen mit chronischen Gesundheitsproblemen einem höheren Risiko für schwere oder langfristige Komplikationen ausgesetzt sind.

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