MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Steam hat kürzlich eine seiner Richtlinien, die Spiele verbietet, die bezahlte Werbung als Geschäftsmodell nutzen, stärker in den Vordergrund gerückt. Diese Regel, die seit mindestens fünf Jahren besteht, wurde nun auf der Preisgestaltungsseite von Steam deutlicher hervorgehoben.

Steam, die führende Plattform für PC-Spiele, hat eine ihrer Richtlinien, die Spiele verbietet, die bezahlte Werbung als Geschäftsmodell nutzen, stärker in den Vordergrund gerückt. Diese Regel, die seit mindestens fünf Jahren besteht, wurde nun auf der Preisgestaltungsseite von Steam deutlicher hervorgehoben. Die Regel besagt, dass Entwickler keine bezahlte Werbung als Geschäftsmodell in ihren Spielen nutzen sollten, wie zum Beispiel das Erfordernis, dass Spieler Werbung ansehen müssen, um spielen zu können, oder das Sperren von Spielinhalten hinter Werbung.
Diese Praxis, die in vielen kostenlosen mobilen Spielen weit verbreitet ist, stößt bei Steam auf Ablehnung. Die Plattform, die eine starke Position im PC-Gaming-Markt innehat, empfiehlt Entwicklern, deren Spiele auf diese Weise Einnahmen generieren, stattdessen direkt für die Spiele zu verlangen oder Mikrotransaktionen hinzuzufügen. Obwohl auch Mikrotransaktionen umstritten sein können, wird allgemein anerkannt, dass sie das geringere Übel darstellen.
Spieleentwicklung ist teuer, und es ist verständlich, dass Entwickler und Studioleiter möchten, dass ihre Spiele auch nach der Veröffentlichung weiterhin Einnahmen generieren. Dennoch empfinden viele Spieler das Ansehen von Werbung als Zeitverschwendung, insbesondere wenn es erforderlich ist, um ein Spiel überhaupt spielen zu können. Daher begrüßen viele die klare Haltung von Steam gegen diese Praxis.
Die Entscheidung von Steam, diese Regel sichtbarer zu machen, könnte weitreichende Auswirkungen auf die Spieleentwicklungsbranche haben. Entwickler, die bisher auf Werbeeinnahmen gesetzt haben, müssen möglicherweise ihre Geschäftsmodelle überdenken und alternative Einnahmequellen finden. Dies könnte zu einer Verschiebung hin zu mehr kostenpflichtigen Spielen oder einer stärkeren Integration von Mikrotransaktionen führen.
In der Vergangenheit haben ähnliche Maßnahmen von Plattformen wie Apple und Google zu erheblichen Veränderungen in der Spielelandschaft geführt. Es bleibt abzuwarten, wie die Entwicklergemeinschaft auf Steams verstärkte Durchsetzung dieser Regel reagieren wird und welche neuen Geschäftsmodelle sich daraus entwickeln könnten.
Insgesamt zeigt Steams Entscheidung, dass die Plattform bestrebt ist, ein Spielerlebnis zu bieten, das frei von aufdringlicher Werbung ist. Dies könnte nicht nur die Zufriedenheit der Spieler erhöhen, sondern auch die Qualität der auf der Plattform angebotenen Spiele verbessern. Die kommenden Monate werden zeigen, wie sich diese Richtlinie auf die Spieleentwicklung und das Spielerlebnis auf Steam auswirken wird.

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