ERBIL / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – In einer bemerkenswerten Demonstration militärischer Zusammenarbeit werden die Marinen Chinas, Irans und Russlands im März ein gemeinsames Manöver durchführen, wie das chinesische Verteidigungsministerium am Sonntag bekannt gab.

Die geplante Übung, die unter dem Codenamen „Security Belt-2025“ läuft, wird in den strategisch wichtigen Gewässern nahe dem iranischen Hafen Chabahar stattfinden. Laut dem chinesischen Verteidigungsministerium wird die chinesische Flotte einen hochmodernen Zerstörer und ein Versorgungsschiff umfassen, was Chinas wachsende maritime Reichweite in der Region unterstreicht. Die Militärübungen konzentrieren sich auf wesentliche operative Strategien, darunter das Angreifen maritimer Ziele, Techniken zur Schadensbegrenzung und koordinierte Such- und Rettungsmissionen. Das Ministerium betonte, dass die Übung darauf abzielt, das gegenseitige Vertrauen zwischen den drei Seestreitkräften zu stärken und ihre Fähigkeit zur Durchführung gemeinsamer Operationen zu verbessern. Diese hochkarätige Zusammenarbeit erfolgt vor dem Hintergrund zunehmender Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran, wobei Washington wiederholt mit militärischen Maßnahmen droht, sollte Teheran sein Atomprogramm über akzeptable Grenzen hinaus vorantreiben. Die Teilnahme Pekings und Moskaus unterstreicht ihre anhaltende Unterstützung für den Iran in einer Zeit, in der der Druck der USA auf Teheran seinen Höhepunkt erreicht hat. Die bevorstehenden Manöver senden ein klares Signal an Washington über die sich vertiefenden militärischen Beziehungen zwischen drei seiner wichtigsten geopolitischen Gegner. Die USA betrachten Chinas zunehmende Präsenz im Nahen Osten seit langem mit Besorgnis, insbesondere da Peking seine Beziehungen zu Ländern stärkt, die mit amerikanischen Interessen in Konflikt geraten sind. Chinas Beteiligung an der Übung „Security Belt-2025“ steht auch im Einklang mit seiner umfassenderen Strategie, den Einfluss der USA weltweit zu kontern. Mit den jüngsten Warnungen Washingtons über mögliche Angriffe auf iranische Nuklearanlagen dient Chinas marine Zusammenarbeit mit Teheran als Ausdruck des Widerstands gegen die US-Präsenz im Nahen Osten. Ebenso unterstreicht Russlands Teilnahme Moskaus Absicht, trotz seiner Beschäftigung mit laufenden Konflikten anderswo einen starken Fußabdruck in der Region zu behalten. Während die Spannungen im Nahen Osten weiter schwelen, fügt diese trilaterale Militärübung der ohnehin schon volatilen geopolitischen Landschaft eine weitere Komplexitätsebene hinzu. Angesichts wachsender Befürchtungen einer möglichen Konfrontation zwischen den USA und dem Iran wird die Welt genau beobachten, wie sich diese maritimen Manöver auf das Machtgleichgewicht in der Region auswirken.

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