MOUNTAIN VIEW / LONDON (IT BOLTWISE) – Google hat kürzlich 77 schädliche Android-Apps aus dem Play Store entfernt, die insgesamt über 19 Millionen Mal heruntergeladen wurden. Diese Apps enthielten gefährliche Malware, darunter den berüchtigten Banking-Trojaner Anatsa und die Joker-Malware, die in der Lage ist, die Kontrolle über Geräte zu übernehmen. Sicherheitsforscher von Zscaler haben diese Bedrohungen identifiziert und Google darüber informiert.

Google hat einen bedeutenden Schritt zur Verbesserung der Sicherheit im Play Store unternommen, indem es 77 schädliche Android-Apps entfernt hat, die insgesamt über 19 Millionen Mal heruntergeladen wurden. Diese Apps enthielten gefährliche Malware, darunter den berüchtigten Banking-Trojaner Anatsa sowie die Joker-Malware, die in der Lage ist, die Kontrolle über Geräte zu übernehmen. Die Joker-Malware ist besonders gefährlich, da sie auf Nachrichten zugreifen, Kontakte lesen und sogar kostenpflichtige Dienste ohne Wissen des Nutzers abonnieren kann.
Die Entdeckung dieser Bedrohungen wurde von Sicherheitsforschern bei Zscaler gemacht, die eine detaillierte Analyse der Malware-Varianten durchgeführt und Google darüber informiert haben. Neben Anatsa und Joker wurde auch eine Variante namens Harly identifiziert, die sich als legitime App tarnt, um unentdeckt zu bleiben. Diese Malware ist tief im Code verankert und daher schwerer zu erkennen.
Ein Großteil der betroffenen Apps war mit Adware-Komponenten ausgestattet, die Nutzer nach der Installation mit Werbung und Pop-ups zu anderen gefährlichen Apps leiten sollten. Diese Art von Bedrohung ist besonders in Apps aus den Kategorien Unterhaltung, Fotografie und Personalisierung verbreitet, die eine große Nutzerbasis ansprechen.
Um sich vor solchen Bedrohungen zu schützen, wird Nutzern empfohlen, verdächtige Apps umgehend zu deinstallieren und einen gründlichen Malware-Check mit einer Antiviren-Software durchzuführen. Zudem sollte die Funktion „Play Protect“ im Play Store aktiviert werden, um Apps bereits vor der Installation auf mögliche Malware zu überprüfen. Vorsicht ist auch bei kostenlosen Apps geboten, die nicht ausreichend geprüft werden können oder nur wenige Rezensionen haben.


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